Lindt & Sprüngli profitiert vom Weihnachtsfest

Essen Sie gerne Schokolade und machen gerne Gewinne an der Börse? – Wenn dem so ist, dann sollten Sie diesen Artikel auf jeden Fall lesen! (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Ein Unternehmen, das vom Weihnachtsfest ganz besonders profitiert, ist der Schweizer Schokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli.

Der Traditionsbetrieb ist auf Qualitäts-Produkte spezialisiert und wächst in diesem Bereich seit Jahren stetig.

Das spiegelt sich, wie Sie später sehen werden, auch in der Entwicklung des Aktienkurses wider.

Lindt & Sprüngli: Wie alles begann

Die Ursprünge von Lindt & Sprüngli liegen in den beiden Schokoladen-Manufakturen von Rudolf Sprüngli in Horgen und Rodolphe Lindt in Bern.

Rudolf Sprüngli Junior übernahm die Firma seines Vaters im Jahr 1891. 1 Jahr später wurde die Confiserie Sprüngli dann als eigenes Unternehmen ausgegliedert.

Im Jahr 1899 baute Rudolf Sprüngli die Fabrik in Kilchberg und wandelte die Firma noch im selben Jahr in eine Aktiengesellschaft um.

Bald darauf übernahm die Chocolat Sprüngli AG die Berner Schokoladen-Manufaktur von Rodolphe Lindt mitsamt dem Patent für dessen Conchier-Verfahren.

Daraus resultierend war die Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Zürcher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli geboren.

Zur jüngeren Entwicklung des Global Players

Im Jahr 1986 erfolgte schließlich der Börsengang von Lindt & Sprüngli, der frisches Kapital brachte und damit den Grundstein für die internationale Expansion legte.

Im Jahr 1989 erfolgte die Inbetriebnahme des Produktions- und Verwaltungs-Gebäudes in Stratham, New Hampshire, in den USA.

1997 wurde die italienische Gesellschaft „Caffarel“ in Turin gekauft, sowie eine Lindt & Sprüngli Company in Sydney gegründet.

Anfang 1998 folgte die Akquisition der „Ghirardelli Chocolate Company“ in San Francisco, der ältesten amerikanischen Schokoladen-Fabrik.

Weitere Tochterfirmen finden sich mittlerweile an den folgenden Standorten:

  • Hongkong,
  • Mexiko,
  • Polen,
  • Schweden
  • und Spanien.

Der Höhepunkt der Übernahme-Serie erfolgte im Jahr 2014 mit dem Kauf des US-Konkurrenten Russel Stover.

Damit gehört Lindt jetzt auch im wichtigen US-Markt zu den Marktführern im Premium-Bereich.

Konzern weiterhin mit stetigem Wachstum

Lindt & Sprüngli befindet sich weiter auf Wachstumskurs:

Im 1. Halbjahr 2017 legte der Umsatz um 3,1% zu und erreichte 1,55 Mrd. Schweizer Franken (CHF). Bereinigt um Währungs-Effekte ist der Umsatz sogar um 3,6% gewachsen.

Ein noch stärkeres Wachstum verhinderte das Nordamerika-Geschäft. Lindt baut zur Zeit den jüngsten Zukauf, das US-Unternehmen Russell Stover, um.

Produkte mit schwacher Gewinn-Entwicklung werden aussortiert. Im Gegenzug soll Russell Stover mit neuen Produkten wieder wachsen.

Trotz der Umbau-Maßnahmen in den USA steigerte Lindt den Gewinn erneut überproportional:

Der operative Gewinn (EBIT) legte um 6,7% auf 105 Mio. CHF zu. Der Netto-Gewinn stieg um 5,7% auf 76,3 Mio. CHF.

Die Bilanz ist ebenfalls weiter vorbildlich: Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf sehr solide 59,2%.

Der Aktienkurs von Lindt & Sprüngli hat sich von 2013 – 2016 von 3.000 auf 6.000 CHF verdoppelt.

Dieser Kurssprung muss augenscheinlich zunächst „verdaut“ werden, bevor es weiter nach oben gehen kann.

Für konservative Anleger ist die Aktie von Lindt & Sprüngli auf dem aktuellen Kursniveau sicher einen Blick wert.


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Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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