Malaysia und Indonesien haben mehr zu bieten als nur Öl und Gas

Für einige Jahre waren sie das höchste Gebäude der Welt, die Petronas Türme in Kuala Lumpur. Auch wenn der Höhenrekord […]

Für einige Jahre waren sie das höchste Gebäude der Welt, die Petronas Türme in Kuala Lumpur. Auch wenn der Höhenrekord inzwischen von Dubai gehalten wird, symbolisieren die Türme noch immer sehr gut die dominante Stellung, die Petronas (Petroliam Nasional Berhad) innerhalb der Industrieunternehmen des Landes inne hat. Im Erdöl- und Erdgasgeschäft führt in Malaysia so gut wie kein Weg an Petronas vorbei. Der Konzern kontrolliert die Mehrzahl der im Land und vor seinen Küsten gefundenen Quellen und besitzt außerdem das exklusive Recht zur Exploration. Neue malaysische Erdöl- oder Erdgasquellen wird in Zukunft somit nur einer finden: Petronas. Andere private oder ausländische Unternehmen können in Malaysia nur operieren, wenn sie eine Kooperation mit dem staatlichen Ölkonzern eingehen.

In Indonesien ist die Öl- und Gasproduktion zwar schon seit Jahren rückläufig und das Land musste aus der OPEC austreten, weil es Ölexporteur zum Ölimporteur mutierte, aber abschreiben sollte man die indonesische Förderung fossiler Energieträger noch lange nicht. Der Rückgang der Produktion ist nicht allein eine Konsequenz versiegender Quellen. Indonesien hat es in der Vergangenheit sträflich versäumt die Exploration neuer Lagerstätten zu forcieren. Mangels neuer Funde konnten alte, erschöpfte Quellen nicht durch neue Lagerstätten ersetzt werden. Zusammen mit dem im Land ständig ansteigenden Verbrauch führte dies dazu, dass die Inselgruppe ihren Status als erdölexportierendes Land verlor.

Indonesien lernt aus den Fehlern der Vergangenheit und forciert die Exploration

Inzwischen hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Allein in 2009 sollen 14 Milliarden US Dollar für die Exploration neuer Lagerstätten ausgegeben werden. Damit kann man die Fehler der Vergangenheit zwar nicht über Nacht korrigieren, aber zumindest ein Neuanfang ist gemacht und ein für die Branche wichtiges Zeichen ist gesetzt. Zum Vergleich: Im 2008 wurden zwischen Januar und Oktober nur 11,5 Mrd. US Dollar für die Exploration ausgegeben.

Trotz dieser Mehrausgaben geht in diesem Jahr die indonesische Öl- und Gasproduktion zunächst einmal weiter zurück Die Jahresproduktion 2009 wird nur noch mit 978.000 Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag erwartet. Insgesamt 40% der indonesischen Erdölproduktion werden auf Feldern gefördert, für die eine Tochter des US amerikanischen Multi Chevron verantwortlich zeichnet. Weitere signifikante Felder werden von BP, ConocoPhillips, Exxon Mobile und dem französischen Konzern Total betrieben, aber auch die chinesischen Giganten PetroChina und CNOOC (China National Offshore Oil Corporation) sind in Indonesien tätig.

Der Rohstoffreichtum Indonesiens und Malaysia gründet sich zum Glück jedoch nicht nur auf die fossilen Energieträger Öl und Gas. Auch Basismetalle und Gold werden in beiden Ländern gefördert. Doch gerade in Malaysia steckt der Bergbau von Basismetallen und Gold noch weitgehend in den Kinderschuhen. Das ist verwunderlich, denn auch die malaysische Halbinsel durchzieht ein sehr ergiebiger Goldgürtel, auf dem schon mehrere Minen etabliert werden konnten. Ähnlich dem Ashanti Goldgürtel in Ghana beginnt dieser Goldgürtel weit im Norden in Thailand und durchläuft die malaysische Halbinsel in Nord-Süd-Richtung in Richtung Singapur.

Malaysia ködert die Minen mit einer 5-jährigen Steuerfreiheit

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Hier hofft die Regierung in Kuala Lumpur auf die Ansiedlung weiterer Minen und fördert diese nach Kräften. Wie in Deutschland so ist auch in Malaysia die Steuerpolitik ein wichtiges Instrument der Wirtschaftsförderung. Jungen Minen bzw. Konzernen, die ein neues Projekt in Betrieb nehmen, gewährt die Regierung in Kuala Lumpur deshalb in den ersten fünf Jahren eine vollkommene Steuerbefreiung.

Davon profitiert auch eine Empfehlung des Nugget Effekt, die im August ihre kommerzielle Produktion aufgenommen hat. Da das Projekt im günstigen Tagebau erschlossen werden kann und die Arbeitskosten in Malaysia sehr niedrig sind, wird die Mine mit Produktionskosten von nur 341 US Dollar je Unze auskommen. Zum Vergleich: Der internationale Goldkonzern Gold Fields, der gewiss nicht zu den teuersten Produzenten der Branche gehört, schätzt, dass seine Produktionskosten im 3. Quartal 2009 auf 590 US Dollar je Unze steigen werden.

Da das im Malaysia geförderte Gold zum aktuellen Tagekurs verkauft werden kann, ist die Gewinnspanne entsprechend hoch. Schon für das erste Produktionsjahr wird ein Gewinn von 12 US Cents je Aktie erwartet. Normalerweise feiert die Börse solche Erfolgsnachrichten mit satten Kursaufschlägen. Doch die stehen in diesem Fall noch aus. Wer also schnell handelt und hier und heute noch einsteigt, der hat als Aktionär bei geringstem Risiko die Chance auf einen überproportional hohen Gewinn. Wenn Sie wissen wollen um welchen Goldproduzenten es sich handelt, bestellen Sie gleich heute den Nugget Effekt, denn noch steht die Aktie auf „kaufen“. Wie lange noch, das kann ich Ihnen leider nicht verraten. An der Börse ändern sich die Dinge sehr schnell dieser Tage, besonders im Goldsektor.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag und grüße Sie herzlich

Ihr

Dr. Bernd Heim


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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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