MDax: Norma mit erfolgreichem 1. Halbjahr

Lesen Sie hier, wie der im MDax notierte Verbindungs-Technik-Spezialist Norma im 1. Halbjahr 2017 abgeschnitten hat und wie es weitergeht. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

In den vergangenen Wochen habe ich Ihnen an dieser Stelle bereits das Zahlenwerk einiger MDax-Unternehmen vorgestellt (z. B. von Rational und Fuchs Petrolub).

Hier folgt mit dem Verbindungs-Technik-Spezialisten Norma nun ein weiterer MDax-Wert.

Norma hatte Mitte Juli die eigene Umsatz-Prognose für das Geschäftsjahr 2017 angehoben und hat vor wenigen Tagen zudem seine Zahlen für das 1. Halbjahr vorgelegt.

Zwar ist der Konzern immerhin im MDax notiert, dennoch gehe ich davon aus, dass längst nicht alle Leser dessen Geschäftsmodell kennen.

Daher hier zunächst ein kurzes Portrait:

Das Geschäftsmodell der Norma Group

Die Norma Group SE ist nach eigenen Angaben internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungs-Technologie.

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Maintal im Main-Kinzig-Kreis in Hessen (unweit von Frankfurt).

Mit rund 7.200 Mitarbeitern beliefert die Norma Group Kunden in 100 Ländern mit mehr als 35.000 Produkt-Lösungen.

Dabei unterstützt die Firma ihre Kunden und Geschäfts-Partner dabei, auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die zunehmende Ressourcen-Verknappung zu reagieren.

Zum Einsatz kommen die Verbindungs-Produkte von Norma v. a.:

  • in Fahrzeugen,
  • Schiffen,
  • Flugzeugen,
  • im Wasser-Management
  • sowie in Produktions-Anlagen der Pharma-Industrie und Biotechnologie.

Die Halbjahres-Zahlen in der Übersicht

Norma hat den Umsatz in den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 12,2% auf 519,0 Mio. € gesteigert.

Das organische Wachstum (ohne Übernahmen und Währungs-Effekte) betrug 4,8%.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-Gegenstände (EBITA) stieg im 1. Halbjahr um 9,3% auf 91,7 Mio. €.

Die EBITA-Gewinnmarge blieb in der 1. Hälfte des laufenden Geschäftsjahres auf einem nachhaltig hohen Niveau von 17,7% (Vorjahr: 18,1%).

Werner Deggim, Vorstands-Chef von Norma, kommentiert die Halbjahres-Zahlen wie folgt:

„Das 1. Halbjahr 2017 ist noch besser verlaufen, als wir ursprünglich erwartet hatten. Daher haben wir im Juli unsere Prognose für das Gesamtjahr 2017 erhöht“.

Das erwartet Norma für das Gesamtjahr 2017

Wie bereits erwähnt, hat die Norma Group Mitte Juli ihre Umsatz-Prognose für das laufende Jahr angehoben.

Im Rahmen der Vorlage der Halbjahres-Zahlen hat das Norma-Management diese Prognose noch einmal bestätigt.

Demnach wird für das Gesamtjahr 2017 ein organisches Umsatz-Wachstum von rund 4 – 7% erwartet.

Zuvor war das Management von einem moderaten organischen Wachstum von rund 1 – 3% ausgegangen.

Aus den zuletzt getätigten Übernahmen von Autoline, Lifial und Fengfan erwartet der Vorstand zusätzlich einen Umsatz-Beitrag von rund 55 Mio. € (bisherige Prognose: rund 45 Mio. €).

Zudem strebt Norma für 2017 eine nachhaltige bereinigte EBITA-Gewinnmarge von über 17% an.

Die guten Perspektiven in Kombination mit einer vergleichsweise moderaten Bewertung könnten dafür sorgen, dass die Norma-Aktie weiter nach oben klettert.

Kursrücksetzer in der „Börsen-Sommerschwäche“ würden das Potenzial weiter erhöhen.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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