Megatrend Netz-Sicherheit

Der digitale Fortschritt eröffnet uns unendliche Chancen. Waren wir früher beim Einkaufen oder auch bei der Suche nach Dienstleistungen auf unsere Region beschränkt, ist inzwischen alles weltweit verfügbar.

Die exotischsten Produkte können aus aller Welt bestellt werden. Auch wir selbst sind immer enger vernetzt. Verlor man vor Jahren ehemalige Schulfreunde noch aus den Augen, sind sie heute nur einen Klick entfernt. Dieser Trend wird sich noch beschleunigen.

Der Trend geht weiter

Aus dem Internet der Kommunikation sowie der Güter und Dienstleistungen wird das Internet der Dinge werden. Unser Kühlschrank? Hält bald ständig Draht zum Supermarkt. Unsere Zimmerpflanzen?

Vertrauen wir schon bald Sensortechnik und Computerprogrammen an. Per App steuerbare Rollläden oder auch Öfen sind bereits heute Realität. Ist das eine begrüßenswerte Entwicklung? Sicherlich!

Doch sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Je größer die Innovationen sind, desto wichtiger ist es, dass wir mit unseren Sicherheitslösungen agieren statt nur zu reagieren. Nachträglich Lücken zu schließen könnte in einer gänzlich vernetzten Welt fatal sein.

Findige Unternehmen arbeiten schon heute an den Sicherheitslösungen von morgen. Beispielsweise Check Point Software.

Führend bei IT-Sicherheit: Check Point

Check Point Software ist weltweit führend in der Produktion und Vermarktung von IT-Sicherheitsprodukten für das Internet und für Unternehmens-Netzwerke. Das Kerngeschäft liegt in den Bereichen VPN (Virtual Private Networks) und Firewalls.

Zu den Produkten gehören FireWall-1, VPN-1, FloodGate-1 und SiteManager-1. Zu den Konkurrenten gehören Cisco, Microsoft, Crossbeam und Symantec. Hauptsitz des Unternehmens ist Israel.

Für das 1. Quartal meldete Check Point einen Umsatzanstieg um 6% auf 342 Mio $ und realisierte einen Nettogewinn von 153 Mio $, ein Zuwachs von 3,4% gegenüber dem Vorjahr.

Mit den vorgelegten Zahlen lag Check Point leicht über den Markterwartungen. Der Umsatzanstieg resultierte hauptsächlich aus den Verkäufen von Produkten und Lizenzen.

Als besonders erfolgreich erwies sich die im Abo-Modell angebotene Software-Blade- Architektur, wo der Umsatz um 10% auf 60,2 Mio $ gesteigert werden konnte. Die Umsätze mit Softwareupdates und Services erhöhten sich um 2,4%.

Check Point erwirtschaftete im jüngsten Quartal zwar einen positiven Cashflow von 175 Mio $, doch die Barreserven gingen von 1,38 auf 1,2 Mrd $ zurück. Ursächlich für den Rückgang waren weitere Aktienrückkäufe.

Im März ist Check Point mit einer neuen Sicherheitsarchitektur (SDP – Software defined Protection) an den Start gegangen, die Unternehmen in der heutigen, sich schnell entwickelnden IT- und Cyberbedrohung schützen kann.

Positiver Ausblick

Denn die Bedrohungen sind viel raffinierter geworden, gleichzeitig werden IT-Umgebungen immer komplexer. Unternehmen wollen zwar wissen, wie sie sicherer werden, aber es muss einfach zu managen und anzuwenden sein.

SDP ist die Antwort, um Unternehmen eine agile und gesicherte Sicherheitsinfrastruktur zu bieten. Für das 2. Quartal stellt Check Point einen weiteren Umsatzanstieg zwischen 350 und 360 Mio $ sowie einen Nettogewinn von 85 bis 87 Cent je Aktie in Aussicht.

12. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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