Magna International: Mehr als ein Zulieferer

Sind Zulieferer für Anleger aussichtsreich? Wenn Sie diese Analyse lesen, wissen Sie mehr – nicht nur, aber v. a. über Magna International. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Wenn heute irgendwo auf der Welt ein neues Auto vom Band rollt, stecken darin tausende Komponenten.

Selbstverständlich wird davon nicht alles in Wolfsburg, Rüsselsheim oder Sindelfingen hergestellt.

Große Bedeutung von Automobil-Zulieferern

Besonders Bauteile wie Airbags, Steuerungs-Einheiten und andere technische Details überlassen Autobauer heute gerne den Zulieferern.

Die können sich spezialisieren und beliefern gleich mehrere Hersteller mit Teilen. So kann es vorkommen, dass man zwischen 2 Marken doch Parallelen erkennt.

Doch ist das Geschäftsmodell von Automobil-Zulieferern überhaupt aussichtsreich?

Die großen Marken geben Preisdruck weiter. Andererseits haben große Zulieferer durchaus auch Marktmacht.

Wir stellen Ihnen die Lage rund um die Aktie von Magna vor:

Magna International: Gute Zahlen machen Lust auf mehr

Magna International Inc. ist weltweit der zweitgrößte Auto-Zulieferer:

317 Herstellungs-Anlagen und 102 Entwicklungs-Zentren in 29 Ländern Amerikas, Asiens und Europas zeugen von der Kompetenz des 1954 von Frank Stronach gegründeten Konzerns.

Dieser entwickelt und produziert alle Teile vom Grundgerüst bis zum Außenspiegel sowie komplette Modelle.

Zunehmend ist Magna außerdem in lukrativen Nischen tätig.

2016 war ein weiteres großartiges Jahr für Magna mit einem Umsatz-Wachstum von 13% auf 36,5 Mrd. $ – ein neues Rekord-Ergebnis.

Im vergangenen Jahr stieg die Leichtfahrzeug-Produktion sowohl in Nordamerika als auch in Europa um 2%.

Die Gesamt-Fahrzeugmontage schrumpfte um 28%, was im Wesentlichen auf das Ende der Produktion des Mini Countryman und Paceman im 4. Quartal 2016 zurückzuführen ist.

Magna rüstet sein Autowerk in Graz für neue Modelle von BMW und Jaguar Land Rover auf und peilt alte Rekorde von 200.000 Autos pro Jahr an.

Für die kommenden Jahre hat die Firma einige neue Aufträge hereingeholt; in Graz werden bald 6 Modelle von 4 Herstellern vom Band laufen.

Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 4,9% auf 2,78 Mrd. $. Unterm Strich verdiente Magna rund 9% mehr.

Die Quartals-Dividende wurde um 10% auf 0,275 $ erhöht.

Mehr Dividende: Ein Kaufgrund

Diese Dividenden-Steigerung spiegelt die Zuversicht wider, die das Management im Hinblick auf die Zukunft Magnas hat. Zudem kündigte der Konzern ein Aktienrückkauf-Programm an.

Erst im Januar hatte Magna bestätigt, dass zur Entlastung des an der Kapazitäts-Grenze operierenden Werks in Graz in der Nähe von Maribor eine Lackiererei gebaut werden soll.

Jetzt zeigt sich, dass es nur die 1. Phase auf dem Weg zum Bau eines komplett neuen Werks in Slowenien ist.

Demnach investiert das Unternehmen insgesamt 1,24 Mrd. € in die neue Produktionsstätte und schafft rund 3.000 neue Jobs.

Für 2017 erwartet Magna einen Gesamt-Umsatz von 36 bis 37,7 Mrd. $ und eine EBIT-Marge von 8%.

Wir rechnen mit einer überdurchschnittlichen Kurs-Entwicklungdieser Zulieferer hat Potenzial!


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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