Microsoft erhält Großauftrag vom US-Verteidigungsministerium

Microsoft kann sich über einen IT-Großauftrag in Höhe von 927 Mio. $ vom amerikanischen Verteidigungsministerium freuen: Der Software-Konzern soll technischen Support für das Pentagon liefern.

Schon im Februar 2016 hatte Microsoft einen Großauftrag vom US-Verteidigungsministerium gewonnen, um alle 4 Mio. Mitarbeiter-Arbeitsplätze auf Windows 10 umzurüsten.

Damit verbunden ist die Anschaffung weiterer Laptops und anderer Hardware.

Aber auch sonst läuft es für unseren 5-Sterne-Wert gut – vorbei die Zeit, in der Microsoft als Computer-Dino, der den Weg in die Neuzeit der Smartphones und Apps verpasst hat, verschrien wurde.

Jetzt mischt Microsoft wieder vorne mit

Die jüngsten Quartals-Zahlen bestätigten: Der Konzern hat seine Hausaufgaben gemacht.

Auffallend ist der Cloud-Dienst Azure, mit dem Unternehmen ihre Websites, Apps oder Daten verwalten können; hier hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt.

Der neue Firmenchef Satya Nadella treibt den Umbau konsequent voran und den Aktienkurs nach oben. Allein in den vergangenen 6 Monaten hat der Kurs um 22% zugelegt.

Electronic Arts stellt neue Verkaufs-Rekorde auf

Die neue Fußball-Simulation FIFA 17 des Spiele-Entwicklers Electronic Arts heimste nach der Markteinführung in Deutschland gleich 3 Auszeichnungen ein:

In den Sales Awards vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware für die verkaufsstärksten Computer- und Videospiele im September 2016 gewann Electronic Arts damit:

  1. den Multiplattform Award für mehr als 1.000.000 verkaufte Spiele auf mehreren Plattformen,
  2. den Sonderpreis für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf der Plattform Playstation X
  3. sowie den Sales Award in Gold für mehr als 100.000 verkaufte Spiele auf der Plattform Xbox One.

Im Vorweihnachts-Geschäft legte Electronic Arts mit dem im Oktober erschienenen Ego-Shooter Battlefield 1 nach und holte damit 2 Trophäen.

Neben dem Gold Award für über 100.000 verkaufte Spiele auf dem PC wurde das Spiel mit dem Multiplattform Award für über 500.000 verkaufte Exemplare auf allen Spiele-Plattformen ausgezeichnet.

Auch weltweit erfreuen sich die Spiele einer hohen Nachfrage. Entsprechend positiv stellen sich die Gewinn-Aussichten dar.

CENIT will zukaufen

Weil der Umsatz von CENIT zuletzt rückläufig war, kündigte das Beratungshaus eine Akquisition an und will in Frankreich den Software-Spezialisten Keonys übernehmen.

Keonys implementiert Software von Dassault Systèmes für die Bereiche Product Lifecycle Management (PLM) und 3D-Design.

Durch die Übernahme erschließt sich CENIT einen verbesserten Marktzugang in Frankreich und den Benelux-Ländern.

Zudem macht CENIT mit dem Zukauf einen gewaltigen Schritt nach vorn. 2016 kommt Keonys mit 160 Mitarbeitern auf einen Umsatz von rund 56 Mio. €.

Zum Vergleich: CENIT rechnet für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatz von rund 128 Mio. €.

CENIT hatte sich bis 2020 ein Umsatzziel von mindestens 170 Mio. € gesetzt – bei einer operativen Marge von 10%.

en voraussichtlichen Kaufpreis von rund 6 Mio. € kann der Konzern aus der Portokasse zahlen; zum Ende des 3. Quartals hatte das schuldenfreie Unternehmen mehr als 31 Mio. € an liquiden Mitteln.

20. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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