Mit Bayer genießen Sie schmerzfreie Dividenden

Das Auf und Ab und wie es an den Börsen weiter geht, dürfte vielen Börsianern Kopfschmerzen bereiten.

Wie Tempo für Papiertaschentücher, steht das Bayer-Medikament Aspirin als Synonym für Schmerztabletten.

Damit sollten Sie alle Börsenlagen gut überstehen – mit der Bayer-Aktie im Depot versteht sich.

Blockbuster

Obwohl Aspirin durch Nachahmer-Produkte (ASS) große Marktanteile einbüßte, erzielt der Konzern mit der rezeptfreien Variante immer noch respektable Umsätze.

Mit Betaferon zur Therapie von Multipler Sklerose, der Verhütungs-Pille Yasmin und Kogenate zur Behandlung der Bluter-Krankheit hat Bayer sogar 3 Blockbuster im Programm.

Das sind Medikamente, die pro Jahr 1 Mrd. € Umsatz bringen.

Starke Geschäfts-Dynamik

Das Geschäftsjahr 2016 war für Bayer operativ und strategisch sehr erfolgreich.

Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis (EBIT) konnte der Konzern neue Rekordmarken setzen.

Dazu hat v. a. die anhaltende Wachstums-Dynamik in den Life-Science-Geschäften beigetragen, und hier insbesondere die erfreuliche Entwicklung der neueren Produkte.

Darüber hinaus hat Bayer im vergangenen Jahr die Weichen für die Ausrichtung des Konzerns auf die Life-Science-Bereiche HealthCare und CropScience gestellt.

Mit der vereinbarten Übernahme von Monsanto hat Bayer strategisch einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht.

Die Übernahme passt perfekt zu der Strategie, mit den Life-Science-Geschäften auf attraktiven, Märkten führende Positionen einnehmen zu wollen.

Nach dem Zusammenschluss wäre Bayer in der Lage, durch mehr Innovation, stärkeres Wachstum und größere Effizienz langfristig erheblichen zusätzlichen Wert zu schaffen.

Alle Sparten legen zu

Der Konzern-Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2016 währungs- und portfoliobereinigt um 3,5% auf über 46,7 Mrd. €. Alle Sparten trugen zu diesem Anstieg bei.

Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 10,2% auf 11,3 Mrd. €.

Künftig möchte Bayer besonders in den Schwellenländern wachsen. Schon jetzt stammen rund 37% des Umsatz-Zuwachses aus den Wachstumsmärkten.

Sowohl im Pflanzenschutz-Geschäft als auch im Bereich Pharma soll die Geschäfts-Entwicklung vorangetrieben werden.

Die gute Geschäfts-Entwicklung ging einher mit höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb.

Unterm Strich verdiente Bayer mit 7,32 € je Aktie 7,3% mehr.

Life Science Center gegründet

Ende 2015 wurde das neue Bayer Life Science Center gegründet.

Diese strategische Innovations-Einheit soll helfen, bahnbrechende Spezies-übergreifende Technologien und Know-how für Bayer zu entdecken, zu fördern und zugänglich zu machen.

Dazu ist Bayer eine erste Partnerschaft mit der CRISPR Therapeutics AG eingegangen.

Das Ziel des Joint Ventures ist die Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung von grundlegend neuen Therapien zur Heilung von Blut-Erkrankungen, Erblindung und angeborenen Herz-Erkrankungen.

Dividenden-König

Seit 60 Jahren schüttet Bayer ununterbrochen eine Dividende aus und beteiligt seine Aktionäre angemessen am Geschäfts-Erfolg.

Und ich bin mir sicher, dass es so bleibt und erwarte für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividenden-Erhöhung von 2,50 € auf 2,70 € je Aktie.

Stichtag für die Dividenden-Berechtigung ist der 29. April, der Tag der Hauptversammlung.

Für das Geschäftsjahr 2017 stellte der Vorstand weiteres Umsatz-Wachstum sowie eine deutliche Steigerung des Ergebnisses in Aussicht.

27. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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