Mit RIB Software würden von BER schon lange Flugzeuge abheben

RIB Software steht im Zentrum des Wandels einer Billionen-Industrie und wird in den nächsten Jahren starke Ergebnisse für Sie erwirtschaften. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

RIB Software ist der weltweit führende Anbieter von 5D-BIM-Big Data-Technologie für die Bauindustrie. Mit der iTWO-Software Suite bietet RIB diese 5D-Planung an.

Sie verbindet alle Phasen und Informationen der verschiedenen Projekt-Prozesse, um Effizienz zu schaffen, bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams zu ermöglichen und um den Projektmanagern die Flexibilität zu geben, mit verschiedenen Aspekten des Projekts zu spielen, um die besten und kostengünstigsten Lösungen zu finden.

RIB konzentriert sich zwar vorrangig auf iTWO, bietet aber zusätzlich Plattformen mit engerem Fokus wie RIBTEC (Tragwerks-Planung) und STRATIS (Straßenbau, Tiefbau und Infrastruktur-Management).

Zusätzlich zum Umsatz mit Software und deren Wartung verdient RIB auch Geld mit Beratung und e-Commerce.

Diesen Burggraben überwindet so schnell keiner

RIB hat die Vorläufer der iTWO Software in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit führenden Firmen aus der Bauindustrie wie Strabag und Bilfinger erarbeitet und diese Lösungen dann weiterentwickelt.

Auch mit im Bauwesen führenden Hochschulen pflegt RIB eine enge Zusammenarbeit.

Diese Verbindungen in die Forschung und Industrie helfen, RIB und iTWO in der Industrie zu verankern. Zu dieser Mischung kommt eine starke Kunden-Orientierung.

RIB ist fest entschlossen, in Zusammenarbeit mit den Kunden ihre derzeitigen und künftigen Risiken zu halbieren und die Ergebnisse zu verdoppeln.

Dass dies nicht nur leere Worte sind, zeigt etwa der von RIB Anfang 2016 gestartete, 1. unabhängige B2B-Marktplatz für Bauprodukte, xTWO market.

Mit dieseem können Käufer und Verkäufer bis zu 5 Mrd. € jährlich im Bestellprozess von Bauprodukten einsparen.

All dies bildet einen weiten Burggraben um RIB, den Wettbewerber nicht so einfach überwinden können.

2016 lief besser als gedacht

Bei dem Bausoftware-Spezialisten ist das Jahr 2016 besser gelaufen als gedacht:

Das operative Ergebnis (EBITDA) ist um fast 1/3 auf knapp 33 Mio. € gestiegen.

Der Vorstand hatte seine EBITDA-Prognose nach der Gründung eines Gemeinschafts-Unternehmens im vergangenen September auf 27 – 32 Mio. € angehoben.

Zugleich erreichte RIB den höchsten Umsatz seiner Geschichte: Die Umsätze legten um 19% auf knapp 98 Mio. € zu.

Hier hatte das Management 90 – 100 Mio. € angepeilt. Dazu kommen eine bombensichere Bilanz ohne Schulden und hohe liquide Mittel.

Ein Quantensprung ist möglich

RIB Software hat seine ambitionierten Ziele für das Joint Venture namens YTWO mit dem US-Auftragsfertiger Flex konkretisiert.

Kunden soll von RIB eine offene, cloudbasierte Software- Lösung zur Verfügung gestellt werden. Von Flex sollen sie zugleich das Lieferketten-Management nutzen.

Bei Erreichen eines Marktanteils von 5% rechnet der Vorstands-Vorsitzende Wolf dadurch mit jährlichen Einnahmen von 800 Mio. €.

Wolf erwartet, dass die Rahmenbedingungen bis 2020 so sind, dass das Joint Venture zum Erfolg werden kann.

Würde RIB Software diese Ziele schaffen, wäre das ein regelrechter Quantensprung für die eigenen Geschäftszahlen.

Die Chancen überwiegen die Risiken

  • Das hohe Wachstum im BIM-Markt,
  • die Vernetzung innerhalb der Industrie,
  • die Kompetenzen im 5D-BIM-Bereich,
  • die starken Finanzen
  • und das Joint Venture mit Flex

geben RIB die Möglichkeit, auch weiterhin kräftig zu wachsen.

Die Aktie wird in den nächsten Jahren sicherlich noch die eine oder andere Auf- und Abwärts-Bewegung erfahren. Langfristig führt der Weg nach oben.

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Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.