Neues aus der spannenden 3-D-Druck-Branche

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Ich halte die 3-D-Druck-Branche für sehr spannend. Lesen Sie jetzt, was sich zuletzt in der Branche getan hat. (Foto: Alexander Kirch / shutterstock.com)

Heute öffnete in Frankfurt die Formnext 2019, die größte 3-D-Druck-Fachmesse des Landes, die Tore. In jüngster Zeit wurde ich vermehrt nach meiner Einschätzung zum Thema 3-D-Druck gefragt. Meine Antwort:  Ich bin sehr positiv gestimmt mit Blick auf die 3-D-Druck-Branche und in meinen Börsendiensten sind wir bereits in einige vielversprechenden Werte aus der Branche investiert. Nach einem kurzen Branchenbericht stelle ich Ihnen drei passende Unternehmen vor.

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat kürzlich neue Zahlen zu den Entwicklungen auf dem weltweiten Markt für 3-D-Drucker und 3-D-Scanner herausgebracht. Die Experten erwarten für 2019 ein deutlich zweistelliges Marktwachstum von 21,2%.

Bis 2022 sieht die Prognose ein durchschnittliches Jahreswachstum von 19,7% bei den weltweiten 3-D-Druck-Ausgaben. Wie die IDC-Marktforscher errechneten, werden die 3-D-Druck-Ausgaben im Jahr 2022 bei 22,7 Mrd. US-Dollar (ca. 19,7 Mrd. Euro) liegen.

Über 50% des Umsatzes sollen dabei von der Fertigungsindustrie stammen, während der Gesundheitssektor und der Bildungsbereich auf dem zweiten und dritten Platz landen. Hauptsächlich hergestellt werden Prototypen, Ersatzteile und Bauteile für neue Produkte. Ich rechne damit, dass dieser Markt noch für viele Jahre auf zweistellige Wachstumsraten kommen wird.

Mit Georg Fischer und Evonik können Sie auf 3-D-Druck setzen

Das Schweizer Unternehmen Georg Fischer ist bereits im Jahr 2015 in das industrielle 3-D-Druck-Geschäft eingestiegen. Dabei soll eine Kooperation mit einem deutschen Unternehmen (EOS) helfen. Wie Georg Fischer mitteilt, wird man sich auf die Bereiche Werkzeug- und Formenbau konzentrieren. Konkret konzentriert man sich auf die Entwicklung von Lösungen für Formenbauer, ein Markt, in dem Georg Fischer eine führende Stellung hat.

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Das zweite Unternehmen, mit dem Sie u.a. auf 3-D-Druck setzen können und das ich Ihnen kurz vorstellen möchte, ist Evonik. Der deutsche Spezialchemie-Konzern liefert die Materialien für den 3-D-Druck. Evonik hat erst kürzlich bekanntgegeben, in ein chinesisches Start-up zur Herstellung medizinischer Implantate zu investieren. Darüber hinaus werden die eigenen Kompetenzen im Bereich 3-D-Druck permanent weiter ausgebaut.

Auch BASF setzt auf 3-D-Druck

Auch der deutsche Chemieriese BASF konzentriert sich seit einigen Jahren auf die sogenannte additive Fertigung (auch bekannt als 3-D-Druck). BASF hat in diesem Bereich bereits mehrere spannende Zukäufe getätigt und zuletzt mit Forward AM auch eine neue Marke für den 3-D-Druck-Bereich präsentiert.

Laut BASF soll der neue Markenauftritt sowie eine erweiterte Produktpalette auf der 3-D-Druck-Fachmesse Formnext 2019, die heute in Frankfurt gestartet ist, präsentiert werden. Mit der neuen Marke Forward AM verfolgt BASF das Ziel, die Industrialisierung als nächste Generation der additiven Fertigung vorantreiben.

Konkret bedeutet das: Unter der Marke Forward FM werden Material- und Service-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von einer Produktidee bis zur Produktion angeboten. Die praktischen Anwendungsbereiche sind vielfältig: Auf der Formnext 2019 können die Besucher beispielsweise ein 3D-gedrucktes Surfbrett aus recycelten Filamenten in Originalgröße betrachten.

Weitere Informationen zur spannenden und aussichtsreichen 3-D-Druck-Branche und zu meinen Empfehlungen aus diesem Bereich finden Sie in meinen Börsendiensten Depot-Optimierer und Power-Depot (dort u.a. mit dem Druck-Spezialisten HP, der die neuen 3-D-Drucker für VW liefert).


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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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