Neues TV-Interview: „Der nächste Crash wird massiv ausfallen“

Regelmäßig gebe ich Interviews. Nun war es einmal mehr so weit. Lesen Sie meine wichtigsten Aussagen des DAF-Interviews über den bevorstehenden Crash. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Sobald es an den Börsen runter geht mit den Kursen, wächst das Interesse an Einschätzungen. Als Krisenexperte habe ich mir da in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren einen guten Ruf erarbeitet.

Daher werde ich auch regelmäßig von Medien zur aktuellen Markteinschätzung befragt. Erst vor einigen Tagen gab ich dem Deutschen Anleger Fernsehen erneut ein Interview. Diese Erkenntnisse möchte ich Ihnen heute mitteilen.

Sehr spannend fand ich direkt die Frage des Moderators nach den weiteren Aussichten an den Börsen. Für mich ist klar, dass die Aktienmärkte schon seit geraumer Zeit völlig überbewertet sind. Doch das ist nur ein Aspekt des Themas.

So wies ich auch darauf hin, dass die Staatsschulden seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 bis jetzt um deutlich mehr als 30 % angestiegen sind. Derzeit werden also weltweit Schuldenberge weiter angehäuft. Und es ist sehr einfach nachvollziehbar, dass auf diese Art und Weise das Problem nicht gelöst werden kann.

Es geht um nicht mehr als um das Einkaufen von Zeit solange es noch gut gehen kann. Doch der folgende Absturz wird umso heftiger ausfallen.

Wie so oft in den vergangenen Jahren wollte der Moderator dann natürlich von mir wissen, wann der von mir erwartete Crash tatsächlich kommt. An dieser Stelle habe ich wie so oft auf die grundsätzlichen Probleme des Systems hingewiesen und dass es extrem schwierig ist, einen Zeitpunkt zu bestimmen an dem es zum großen Crash kommen wird.

Günter Hannich im DAF-Video-Interview: "Es wird krachen und zwar ganz gehörig"GeVestor-Experte Günter Hannich ist anlässlich des kürzlichen Absturzes des DAX unter 9.000 Punkte vom Deutschenanleger-Fernsehen interviewt worden. Hannich sagte zu der Frage, ob der DAX vor einem Crash steht: "Ja,… › mehr lesen

Notenbankpolitik bleibt die große Unbekannte

Meiner Einschätzung nach stellen vor allem die Notenbanken ein sehr großes Problem dar. Die Politik der massiven Liquidität für die Märkte ist in der Geschichte beispiellos. Im Endeffekt ist es daher sehr schwer zu prognostizieren, wann dieses riesige Geldexperiment nicht mehr funktionieren wird.

Die aktuelle Lage vergleiche ich gerne mit einem Baum. Dabei ist die reale Wirtschaft das Wurzelgeflecht unterhalb der Erdoberfläche. Die einzelnen Äste wiederum sind so etwas wie die Aktienmärkte.

Die einzelnen Äste des Baums sind so schnell gewachsen, wie es die Wurzeln des Baumes hergeben. Aktuell erleben wir jedoch ein extrem schnelles Wachstum der Aktienmärkte, so dass es über kurz oder lang zum Zusammenbruch kommen muss.

Das erkennen Sie beispielsweise an der Börsenkapitalisierung in den USA. Der gesamte Aktienmarkt  ist dort wieder so hoch bewertet wie zuletzt zur Jahrtausendwende. Und damals folgenden Jahren größte Zusammenbruch des Aktienmarktes seit Jahrzehnten.

Insofern sollten Sie sich jetzt aktiv auf den bevorstehenden Crash vorbereiten. Das riet ich in dem Interview und das rate ich Ihnen auch an dieser Stelle regelmäßig.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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