Noch 2,17%, dann startet der DAX 30 durch

Es fehlt nicht viel, dann liefert der DAX 30 das bestmögliche Kaufsignal; es fehlen nur 2,17% bis zum Allzeithoch, das ggf. gleichzeitig zum Kaufsignal führt.

DAX 30 notiert 2,17% unter Allzeithoch

Der DAX 30 ist mit 12.098 Punkten ins vergangene Wochenende gegangen. Das Allzeit­hoch auf Wochenschlusskurs-Basis liegt bei 12.360 Punkten.

Es fehlen nur 2,17% und der DAX 30 hat sein bestehendes Allzeithoch erreicht. Das sehen Sie im untenstehenden Chart des DAX 30 auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

Wenn es für Sie neu ist:

Ich nutze für meine Charts gerne die Wochenschlusskurse der Indizes oder Aktien. Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus.

Dadurch erkennen Sie nachhaltige Kursbewegungen, die Trends gut bestimmen lassen.

In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den S&P 500, Dow Jones, DAX 30 sowie Aktien und so weiter. Heute zeige ich Ihnen den aktuellen Chart des DAX 30:

Noch 2,17%, dann startet der DAX 30 durch

DAX-Index_2017_03_20

Der DAX 30 steht kurz davor, sein vor rund 2 Jahren erreichtes Allzeithoch zu erreichen und danach zu überwinden (rote Linie).

Nach April 2015 tendierte er abwärts und ist auch deutlich unter die Linie der gleitenden Durchschnitts-Kurse der letzten 200 Tage (GD-200) gefallen.

Die Erläuterung der GD-200 sehen Sie in paar Zeilen tiefer.

Die Anleger haben die günstigen Kurse zum Kauf genutzt und den DAX 30 dadurch wieder aufwärts geführt. Inzwischen hat der DAX 30 seine GD-200 deutlich und nachhaltig überwunden.

Mit seiner aktuellen Notierung von 12.098 Punkten liegt er nur 2,17% unter seinem Allzeithoch auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Eine Notierung mit neuem Allzeithoch ist ein starkes Kaufsignal, denn dann sind alle Anleger mit Ihren Investitionen auf diesen Index oder eine Aktie im Plus.

Es gibt keinen Verkaufsdruck. Und wer an der Seitenlinie steht und auf niedrigere Kurse wartet, muss über kurz oder lang einsteigen.

Gleitende Durchschnitts-Kurse der letzten 200 Tage (GD-200)

Für die Linie der Gleitenden Durchschnitts-Kurse der letzten 200 Tage (GD-200) addieren Sie die Kurse der jeweils letzten 200 Tage und dividieren die Summe durch 200.

Dadurch ergibt sich für jeden Tag ein Mittelkurs. Dieser wird in den Chart eingetragen und fortgeschrieben.

Durch Verbindung der einzelnen Durchschnitts-Kurse erhalten Sie die Linie der Gleitenden Durchschnitts-Kurse der letzten 200 Tage (GD-200).

Bewertung der GD-200

Liegt der aktuelle Kurs (hier der Kurs des DAX 30) über der GD-200, ist der Aufwärtstrend intakt. Liegt der aktuelle Kurs unter der GD-200, ist das ein Zeichen für Marktschwäche.

Das alleine ist nicht ausschlaggebend, aber ein wertvoller Hinweis auf Stärke oder Schwäche des Indizes.

Wie oben geschrieben: Die deutliche Notierung über der GD-200 zeigt die Stärke des DAX 30.

Zusätzlich bewerte ich positiv, dass die GD-200 aufwärts zeigt; der Trend also ebenfalls aufwärts gerichtet ist.

Zum guten Schluss: Heute vor 247 Jahren, also am 20.03.1770, kam mit Johann Christian Friedrich Hölderlin einer der bedeutendsten deutschen Lyriker zur Welt.

Er schrieb: „Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.“

Für uns Börsianer lässt sich daraus bestens ableiten:

„Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der viele Börsianer scheitern.“

Ich wünsche Ihnen Geduld bei Ihren Börsen-Geschäften und eine erfolgreiche Woche!

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

20. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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