Nordkorea: Was steht uns als Nächstes bevor?

Nach der Rakete über Japan kam jetzt der Test einer Wasserstof-Bombe. Was wird der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un als nächstes tun? (Foto: Astrelok / Shutterstock.com)

Das Säbelrasseln rund um Nordkorea wird immer lauter. Nun hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un eine weitere Eskalations-Stufe gezündet:

Nordkoreas Wasserstoffbomben- und Raketentests treiben Eskalation voran

Am Wochenende lief ein Wasserstoffbomben-Test ab, der in Südkorea zunächst für ein Erdbeben gehalten wurde – und das mit einer enormen Stärke von 6,3.

Die Wirkung der Bombe war damit 10x stärker als der letzte Atomtest des Landes. Allein daran erkennen Sie schon die massive Wirkung dieses Bombentests.

Erst 1 Woche zuvor hatte Nordkorea Schlagzeilen gemacht, als eine Rakete über die Nordinsel Japans hinweg abgeschossen wurde.

Ganz klar: Nordkorea lässt derzeit die Muskeln spielen und provoziert nahezu täglich.

Wie werden die USA und die internationale Gemeinschaft reagieren?

Noch verhalten sich die Vereinigten Staaten sehr ruhig. Auch US-Präsident Donald Trump hält sich mit massiven Äußerungen noch zurück.

Erst am Sonntag wurde er nach dem Besuch der Kirche gefragt, ob er Nordkorea denn angreifen werde. Darauf sagte er nur vielsagend: “Wir werden sehen“.

Doch es gibt auch noch andere Ebenen, auf denen der Kampf gegen Nordkorea geführt werden kann – auch das ist für Donald Trump sicherlich eine Option:

So verkündete er auf Twitter, dass die Vereinigen Staaten darüber nachdenken, andere Optionen zu ziehen.

So könnte man beispielsweise den Handel mit allen Ländern stoppen, die in irgendeiner Art und Weise Geschäfte mit Nordkorea machen.

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Die brisante Lage wird an den Börsen nicht gesehen

All dies zeigt mir nur eines: Die Lage ist wirklich hochbrisant. Doch das wird derzeit an den internationalen Finanzmärkten überhaupt noch nicht beachtet.

Wenn die Kurse der Aktien im deutschen Leitindex DAX nach einem solch massiven Bombentest beispielsweise um 1% zurückgehen, spiegelt das nicht im Entferntesten die möglichen negativen Auswirkungen wider, die vom Nordkorea-Konflikt ausgehen können!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass uns ein heißer Herbst an den Börsen bevorsteht. Gerade erst hat der September begonnen – traditionell ein schwacher Börsen-Monat.

Zusammen mit den vielen Krisenherden rund um den Globus kann sich hier schon bald einiges an negativem Potenzial entfalten.

Das sollten Privat-Anleger jetzt tun

Für Sie als Privat-Enleger bedeutet das vor allen Dingen eines: Sie sollten sich aktiv gegen den kommenden Börsensturm absichern!

Denn für mich ist es nur eine Frage, wann – und nicht, dass er kommt.

Die aktive persönliche Absicherung wiederum basiert v. a. auch auf der breiten Streuung Ihres Vermögens.

Wenn Sie zu sehr auf eine Anlageklasse setzen, sind Sie schlicht und einfach zu leicht verwundbar, wenn es in dem Bereich nach unten gehen sollte.

Daher halte ich als Grundregel die breite Streuung des Vermögens für ganz wichtig.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.