Tech-Aktien: Nutzten Sie deren aktuelle Kursschwäche

Microsoft hat im 3. Quartal nicht ganz überzeugt:

Zwar wuchs der Umsatz um 6% auf 23,6 Mrd. $, doch weniger stark als vom Markt erwartet. Der Gewinn kletterte dabei um 13% auf 5,7 Mrd. $.

Die Bereiche „Intelligent Cloud“ und „Business Processes“ konnten den Rückgang in der „Personal-Computing“-Sparte mehr als auffangen.

Der Bereich „Intelligent Cloud“ zog um 11% auf 6,76 Mrd. $ an, während die Sparte „Business Processes“ ihren Umsatz um 22% auf 8,0 Mrd. $ steigern konnte.

Der „Windows-Azure“-Umsatz kletterte um 93%.

Im Kampf um Cloud-Kunden kann Microsoft einen bedeutenden Erfolg verbuchen

Gleich mehrere große Unternehmen wechseln in die Azure Cloud. Demnach wird die UBS mit ihrer Kern-Plattform dazu gehören.

Zudem arbeitet die UBS mit Microsoft aktiv daran Möglichkeiten zu prüfen, weitere Anwendungen in die Azure Cloud zu verlagern.

Mit Maersk wird zudem auch einer der weltweit größten Schifffahrts-Konzerne künftig auf die Azure Cloud und entsprechende Services setzen, um seine IT-Infrastruktur zu modernisieren.

Im Office-Geschäft verzeichnete Microsoft positive Zahlen

Der Office-Umsatz mit kommerziellen Produkten und Cloud-Services kletterte um 7%, wobei der Office-365-Umsatz um 45% zulegte.

Im Consumer-Bereich legte der Office- und Cloud-Umsatz um 15% zu, wobei die Zahl der Office-365-Abonnenten auf 26,2 Mio. kletterte.

Rückläufig war dagegen der Surface-Umsatz rund um Tablet PCs. Die übernommene LinkedIn steuerte 975 Mio. $ zu den Einnahmen bei, der Gaming-Umsatz zog um 4% an.

Unternehmens-Porträt

Microsoft ist der weltgrößte unabhängige Entwickler von Produkten und Technologien für den Computer.

Die Produkt-Palette umfasst die Betriebssysteme Windows sowie:

  • Office-,
  • Server-,
  • Entwickler-,
  • Homeoffice-,
  • Internet-,
  • Mobile-,
  • Macintosh-
  • und PC-Spiele-Software.

Daneben wird Hardware für den PC vertrieben:

  • Maus,
  • Tastatur,
  • Joystick,
  • Xbox.

Zusätzlich betätigt sich Microsoft als Internet-Service-Provider (MSN).

Check Point Software steuert nach einem überzeugenden Geschäftsjahr 2016 auf das 11. Rekordjahr in Folge zu

Im 1. Quartal 2017 legte der Umsatz um fast 8% zu.

Der hohe Cashflow ermöglichte es dem Unternehmen, rund 2,6 Mio. eigene Aktien zurückzukaufen und gleichzeitig einen Liquiditäts-Überschuss zu erwirtschaften.

Der Gewinn pro Aktie wurde somit um 13,7% gesteigert, obwohl die Vertriebs- und Marketing-Aufwendungen deutlich erhöht wurden.

Check Point verzeichnete eine stark steigende Nachfrage nach Software Blades Abonnements, die Firmen einen modularen und effizienten Einsatz von Sicherheits-Anwendungen ermöglichen.

Der Umsatz legte um 27% zu. Die Software Blades tragen inzwischen mehr als 1/4 zu den Gesamt-Umsätzen bei.

Mit Infinity hat Check Point ein weiteres Produkt auf den Markt gebracht, mit dem das Wachstum vorangetrieben werden soll.

Infinity ist die weltweit 1. vereinheitlichte Sicherheits-Architektur für Netzwerke, Cloud- und Mobile-Computing.

Das Produkt erhebt den Anspruch, den höchstmöglichen Schutz in jeder Umgebung zu gewährleisten und IT-Operationen effizienter zu machen.

Check Point sieht Infinity als Produkt der Zukunft.

Cyber-Bedrohungen werden immer mehr zum Problem

Sowohl Endverbraucher als auch Konzerne sehen sich zunehmend mit neuen Cyber-Bedrohungen konfrontiert.

Vor diesem Hintergrund ist weiterhin kein Ende des Wachstums in Sicht.

Die Aktienrückkäufe werden zu einem überdurchschnittlichen Wachstum des Gewinns pro Aktie beitragen und den Kurs antreiben.

Unternehmens-Porträt

Check Point Software ist weltweit führend in der Produktion und Vermarktung von IT-Sicherheits-Produkten für das Internet und für Firmen-Netzwerke.

Das Kerngeschäft liegt in den Bereichen VPN (Virtual Private Networks) und Firewalls. Zu den Produkten gehören:

  • FireWall-1,
  • VPN-1,
  • FloodGate-1
  • und SiteManager-1.

Zu den Konkurrenten gehören Cisco, Microsoft, Crossbeam und Symantec. Hauptsitz des Unternehmens ist Israel.


Aktienstudie
Zum Jahresstart in diese 3 Werte investieren

Wer 2017 noch nicht zugeschlagen hat, sollte diese Werte spätestens zum Jahresstart 2018 ins Depot überführen. Wir erklären, welche 3 Werte Sie jetzt brauchen, um erfolgreich ins neue Jahr zu starten und satte Gewinne zu realisieren.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "3 Top-Aktien 2018" GRATIS zu sichern! ➜


14. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Volker Gelfarth. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt