Ölpreis startet durch – das war überfällig

Das war schon seit Tagen überfällig: Heuet erleben wir beim Ölpreis eine heftige Reaktion. In der Spitze ging es wieder über die Marke von 30 Dollar pro Barrel – das war ein Plus von mehr als 4% in der Spitze.

Das ist auf den ersten Blick ein heftiges Plus. Doch Rohstoffpreise schwanken stark – das gilt auf Tagesbasis. Das gilt auch für Öl. Das sollten Sie auch immer im Hinterkopf haben, wenn Sie bei dieser Anlageklasse mit dabei sind.

Hier nur einige Beispiele für starke Preissprünge beim Öl: Am 23. März 1998 legte der Ölpreis um 19,6% zu. Am 5. Januar 2009 und am 10. Juli 1998 sprang der Ölpreis an nur einem Tag um 15% an. Von solchen massiven Schüben sind wir noch weit entfernt.

Doch eins muss Ihnen aktuell klar sein: Nach dem Absturz beim Ölpreis in den vergangenen Wochen ist die Zeit überfällig für eine schnelle technische Korrektur. Genau das erleben wir heute. Dabei ist eben nicht klar, wie weit die gehen wird.

Fundamental hat sich in den vergangenen Tagen nur wenig getan. Die globale Ölschwemme wird sogar noch größer werden. Das ist die Folge der Sanktionsaufhebungen gegen den Iran. Das Land wird schon bald wieder offiziell Öl auf dem Weltmarkt verkaufen können.

Über Nacht schnelle 25% mit einem Öltrade

Ich bin mir sicher, dass diese Nachricht auch erst einmal den Ölpreis am Montag belastet hat. Doch bei klar unter 30 Dollar pro Barrel ist Öl schon einen Trade wert. Das sieht auch mein Kollege Oliver Gross so. Sie kennen ihn als Chefredakteur des Börsendienstes „Der Rohstoff-Anleger“.

Für seine Kunden bietet er auch regelmäßig kurzfristige Tradingpositionen an. Genau das hat er gestern wieder mit einem kurzfristigen Öltrade getan – und voll ins Schwarze getroffen. Über Nacht schoss eben nicht nur der Ölpreis nach oben. Über Nacht schoss auch die Tradingposition beim Öl nach oben.

Das Ergebnis ist überragend: In nur 24 Stunden ist die Ölposition bis jetzt in der Spitze schon um rund 25% angestiegen. Keine Frage: Das fühlt sich gut an – denn das passende Timing beim Trading ist ganz entscheidend. Bei der ganzen Nervosität im Markt kann es aber auch schnell wieder auch unten gehen.

19. Januar 2016

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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