Ostdeutsche Wohnungsmärkte schaffen die Trendwende

Ausgewählte Wohnungsmärkte in Osteuropa bieten weiteres Entwicklungspotenzial bei guten Renditen. (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Nach Ansicht von TAG Immobilien bieten ausgewählte Wohnungsmärkte in Osteuropa weiteres Entwicklungspotenzial bei guten Renditen.

Dies zeigt der aktuelle von TAG in Auftrag gegebene Wohnungsmarktbericht Ostdeutschland 2017. In dem Bericht wurden 27 ostdeutsche Groß- und Mittelstädte von dem Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner Deutschland analysiert. Wie der Bericht zeigt, haben die ostdeutschen Städte insgesamt die Trendwende geschafft. Alle untersuchten Städte waren Zuzugsgewinner. Zweistellige Leerstandsraten bestehen in den mittelgroßen und großen Städten kaum noch.

Aufgrund anhaltend steigender Mieten …

Wie der Wohnungsmarktbericht Ostdeutschland zeigt, sind die Mietpreise in 24 der 27 untersuchten ostdeutschen Groß- und Mittelstädte seit 2012 deutlich angestiegen. Hinter Berlin (33%) führen Leipzig (25%) und das brandenburgische Strausberg (23%) das Feld an. Deutliche Anstiege lassen sich auch bei den Preisen für Wohneigentum erkennen.

Die stärksten Preissteigerungen verzeichneten Nauen (+62% im Neubau) und Strausberg (+75% im Bestand). Dabei zeigt die Wohnkostenbelastung, dass Mieter in Ostdeutschland immer noch einen verhältnismäßig kleinen Anteil ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen.

… und weiterem Wertsteigerungspotenzial

Dennoch sind die Preise jenseits der Berliner Stadtgrenzen relativ gesehen immer noch günstig und somit gute Renditen erzielbar. Trotz des Anstieges der Kaufpreise von Bestandswohnungen zahlt man in Strausberg im mittleren Durchschnitt noch rund 1.600 € pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung – etwa die Hälfte des Berliner Quadratmeterpreises. Am niedrigsten liegt der Quadratmeterpreis im Bestand mit rund 690 € im sächsischen Görlitz – und das trotz eines Preisanstieges von 39% innerhalb der letzten 5 Jahre.

… setzt TAG auf Ostimmobilien

Die Strategie von TAG, Bestandsimmobilien an hochpreisigen Standorten zu verkaufen und die frei werdenden Mittel in Immobilien mit höheren Renditen und Entwicklungspotenzial zu investieren, ging daher voll auf.

Dank der Vermietungserfolge wurden die Leerstände in den erworbenen Objekten spürbar reduziert, was zu einem branchenüberdurchschnittlichen Wachstum der Mieteinnahmen beiträgt. Damit können sich die Aktionäre nicht nur auf stetige Dividendensteigerungen, sondern auch auf eine im Branchenvergleich gute Verzinsung der Investitionsmittel verlassen.

PATRIZIA steigt in die Top 10 der europäischen Investment-Manager auf

PATRIZIA Immobilien setzt beim Unternehmenswachstum auf Akquisitionen und ist mit der Übernahme von Triuva in die Top 10 der europäischen Immobilien- Investment-Manager aufgestiegen. Zudem wurde die Marktposition mit der Übernahme von Rockspring gestärkt. „Rockspring kann auf eine herausragende Erfolgsbilanz zurückblicken und genießt einen hervorragenden Ruf, wenn es um Immobilien-Investments in Europa und guten Kundenservice geht“, so das Management.

Langfristig will sich das Unternehmen zu einem globalen Anbieter von Immobilien-Investments entwickeln.

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Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.