Provision, Provision, Provision – Die Tricks der Banken

Die ersten 3 Monate des Jahres 2016 stehen unter keinem guten Stern.

Nach den verheerenden Terror-Anschlägen in Brüssel hat sich die Sicherheits-Lage in Europa weiter verschärft.

Auch finanziell sind Sie so stark gefährdet, wie selten zuvor: Durch die Abschaffung der Zinsen hat es die EZB fertig gebracht, die Sparer weiter von Ihrem Vermögen zu enteignen.

Gewitter-Wolken über den Banken-Türmen

Auch in der Banken-Branche selbst sieht es trotz vieler neuer Vorschriften und Gesetze nicht allzu rosig aus. Das gibt jüngst sogar die oberste Banken-Aufseherin der EZB, Daniele Nouy, unumwunden zu.

Wissen Sie, was sie gesagt hat? Dass die aktuell sehr niedrigen Zinsen im Euro-Raum die Gewinn-Stärke mancher Geldhäuser eintrüben könnte.

Und Sie warnt: „Mittelfristig könnte dies die Tragfähigkeit einiger Geschäftsmodelle beeinflussen“, auf gut deutsch: gefährden.

Doch das ist noch längst nicht alles…

Einschätzung ist bestätigt

In zahlreichen Berichten und Artikeln wurde immer und immer wieder darauf hingewiesen, wie schlecht es um die Banken tatsächlich steht. Nun ist es sozusagen amtlich.

Denn die Geldhäuser in der Euro-Zone bunkern in ihren Tresoren einen unglaublich hohen Berg an faulen Darlehen.

Diese notleidenden Kredite bedrohen nicht nur die Profitabilität, sondern v. a. auch die Stabilität der Banken.

Das musste nun auch EZB-Banken-Aufseherin Daniele Nouy zugeben.

Der Banken-Griff in Ihre Tasche

Aus diesen Gründen ist es kaum verwunderlich, dass die Banken alles daran setzen, um ihren durch die Nullzinsen entgangenen Profit wieder reinzuholen, ganz abgesehen davon, dass sie dies bereits mit der Erhöhung Ihrer Gebühren tun.

Die Geld-Jongleure haben noch ganz andere Mittel und Wege, Ihnen noch tiefer in die Tasche zu greifen. Wenn Sie weiterlesen, verraten wir Ihnen, wie.

Die Banken nutzen die Unsicherheit der Kunden aus

Natürlich nutzen die Banken die Tatsache aus, dass es für den einfachen Sparer nur noch Null-Zinsen – bald vielleicht sogar Negativ-Zinsen – gibt, und damit ihre Altersvorsorge und ihr Vermögens-Aufbau dahin sind.

Und gerade jetzt sollen Sie Ihrem Bankberater (weiter) vertrauen? Wenn Sie das tun, dann können Sie im sprichwörtlichen Sinne gewaltig auf die Nase fallen.

Die Politik schaut zu, wie Sie aufs Kreuz gelegt werden

Noch immer unternimmt die Politik nicht genügend gegen Finanz-Produkte, die für den normalen Anleger ein großes Risiko darstellen.

Trotz zahlreicher auf den Weg gebrachter Gesetze zum Anlegerschutz. Trotz Beratungs-Protokollen, den sogenannten Produktinformations-Blättern und erweiterten Informations-Pflichten bei verschiedenen Produkten.

Sie selbst sind nach wie vor im Fokus von provisionsgesteuerten Bankberatern, die sich regelrecht an Ihrem Vermögen vergehen – und das, ohne mit der Wimper zu zucken.

29. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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