Rohstoff-Gigant BHP erwartet massive Ausweitung bei E-Mobilität

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Neue Prognose von BHP Billiton zeigt: Das Potenzial der E-Mobilität ist gigantisch und bietet auch Chancen für Rohstoff-Firmen. (Foto: Rob Bayer / shutterstock.com)

Wie stark wird sich die E-Mobilität ausbreiten? Das ist eine der Kernfragen für den gesamten Sektor. Tatsächlich ist die Ausbreitung der E-Mobilität auch ein großes Rohstoff-Thema. So werden verschiedene Rohstoffe für die Batterien benötigt.

Neben dem Spezialmetall Lithium kommen hier auch große Mengen Kupfer zum Einsatz. Daher hat es mich auch nicht verwundert, dass mit BHP Billiton jetzt ein großer Rohstoffkonzern mit einem klaren Fokus auf den Industriemetallen eine neue Prognose zur Entwicklung der Elektromobilität vorgelegt hat – und diese Prognosen haben es in sich.

So hat BHP erst einmal die Prognosen zur Ausbreitung klar angehoben. Laut der aktuellen Prognose von BHP werden 2035 weltweit schon 132 Mio. Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Im Jahr 2050 sollen es dann schon bis zu 561 Mio. Fahrzeuge sein. Eins ist dabei wichtig: Laut der BHP Prognose ist das sogar das Basisszenario.

Kupfer wird in großen Mengen für die E-Mobilität benötigt – das ist gut für BHP Billiton

2050 ist es also laut BHP möglich, dass bis zu 27% der Neuzulassungen weltweit dann E-Fahrzeuge sein werden. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur alten Prognose von 21%. Doch was sind die Hauptgründe für die nach oben angepassten Prognosen? Dazu hat sich Huw McKay von BHP Billiton geäußert. Seiner Einschätzung nach werden niedrigere Batteriekosten und auch das wachsende Interesse der etablierten Autohersteller die Ausbreitung der neuen Technologie weiter vorantreiben.

Von dieser Entwicklung werden auch große Rohstoff-Konzerne wie BHP Billiton massiv profitieren. So ist das britisch-australische Unternehmen der größte börsennotierte Kupferproduzent der Welt. Daher hat BHP zuletzt auch sein Engagement in diesem Sektor ausbebaut. Zusätzlich kamen noch weitere spannende Projekte mit hinzu, die auch von diesem Sektor profitieren.

Dabei sind die Einsatzgebiete von Kupfer sogar noch weiter gestreut als beim Lithium, das hauptsächlich in den Akkus benötigt wird. Kupfer ist aber auch noch in der Lade-Infrastruktur wichtig und auch bei der Stromumwandlung. BHP hat auch schon Pläne präsentiert, wonach das Unternehmen auch noch zum größten Anbieter von Nickelsulfat werden könnte. Dieser Stoff ist auch extrem wichtig in der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien.

Sie sehen hier ganz deutlich: Immer mehr große Rohstoff-Konzerne wie BHP Billiton und andere börsennotierte Unternehmen wie eben die großen deutschen Autoherstellerwie VW, Daimler oder BMW entdecken das Thema E-Mobilität für sich.

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