Ruhe vor dem Sturm: Das wird nicht mehr lange gutgehen

Die politischen Unsicherheiten nehmen zu – diesseits und jenseits des Atlantiks. Das große Thema hier ist sicherlich der neue US-Präsident Donald Trump.

In wenigen Tagen hat er schon etliche Dekrete erlassen und damit einen Blitzstart im Weißen Haus hingelegt.

Sehr viel Wirbel hat dabei vor allen Dingen das Einreise-Verbot für Menschen aus bestimmten islamischen Ländern erzeugt.

Auch wirtschaftlich ist jetzt schon erkennbar, dass der Kurs von Donald Trump auf Abschottung hinausläuft.

Er möchte die heimische Wirtschaft stärken und das Wachstumsziel von 4% für die US Wirtschaft erreichen. Ob das allerdings gelingen wird, ist völlig unklar.

Donald Trump und der BrExit können Sturm an den Börsen auslösen

Klar ist aber schon jetzt, dass die politischen Unwägbarkeiten im Hinblick auf die USA auch negative Effekte auf die Börsen haben können.

An sich spielt die politische Ausrichtung an der Börse nur kurzzeitig eine Rolle – doch, wenn an der wichtigsten politischen Position der Welt so massive Änderungen vorgenommen werden, kann sich das auch verändern.

Und das ist nur ein Aspekt des Themas. Auch in der EU nehmen die politischen Risiken massiv zu.

Die Folgen des BrExit sind noch immer nicht absehbar – und das offizielle Austritts-Verfahren ist noch gar nicht gestartet.

Rechtspopulisten auf dem Vormarsch

Hinzu kommen die Gefahren durch Rechtspopulisten in Europa.

Bei den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden ist es sehr gut möglich, dass die EU kritische Parteien starke Zuwächse erreichen werden.

Zusammen mit dem BrExit-Votum in Großbritannien bietet das enormen Zündstoff eben auch für die Finanzmärkte.

Mir kommt es in diesen Tagen wieder so vor, als ob viele Investoren die Risiken einfach ausblenden.

In den USA ist der Aktienmarkt erst vor wenigen Tagen auf einen neuen Rekordstand geklettert.

Und auch bei uns in Deutschland hat der DAX die Marke von 12.000 Punkten wieder ins Visier genommen – darüber notierte der deutsche Leitindex erst einmal.

Euphorie ist aktuell zu groß – Gefahr für Rückschlag nimmt stetig zu

Doch gerade wenn die Euphorie besonders groß ist, steigt auch die Gefahr einer massiven Korrektur bis hin zum Crash. Genau diese Gefahr sehe ich jetzt wieder auf uns zukommen.

Eine angespannte politische Lage und schwache Unternehmens-Daten sind ohne Frage gängige Zutaten für eine massive Krise an den Finanzmärkten.

Daher heißt es jetzt für Sie: Sichern Sie sich aktiv gegen den kommenden Crash ab. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

30. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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