Russlandkonflikt: Bald auch Annexion der baltischen Staaten möglich

Die Situation im Ukraine-Konflikt bleibt verfahren. Trotz einiger diplomatischer Schritte streben täglich Menschen in diesem Konflikt. Es stellt sich schon die Frage, welche weiteren Ziele Russland mit seinem Präsidenten Wladimir Putin verfolgt.

Daher ist es aktuell sehr spannend zu sehen, wie bekannte Militärstrategen die zukünftige Strategie des Kremls einschätzen. Mit Anders Fogh Rasmussen hat sich jetzt immerhin ein ehemaliger Nato-Generalsekretär zu dem Thema geäußert. Seiner Einschätzung nach, gibt es ernste Hinweise darauf, dass Russland schon bald die Nato testen wolle.

Ein möglicher Test wäre es laut Rasmussen, wenn Russland die baltischen Staat angreifen und besetzen würde. Das wirkliche Ziel Russlands sei es, seiner Ansicht nach, die Kontrolle über alle ehemaligen Ostblockländer zurück zu erlagen und Russland als Großmacht zu etablieren.

Rasmussen hält russischen Angriff auf baltische Staaten für möglich

Im den konsensgetriebenen Massenmedien gehören solche Äußerungen noch zu den Ausnahmen. Doch ich denke: Rasmussen liegt hier mit seiner Einschätzung richtig. Aus seiner Zeit als Nato-Generalsekretär kennt er die handelnden Personen, die aktuell an den Schalthebeln der Macht sitzen. Immerhin ist er erst seit weniger als 6 Monaten nicht mehr in dieser Position tätig.

Grundsätzlich teile ich die Meinung von Rasmussen an dieser Stelle. Die immer weiter eskalierenden Konflikte in der Ukraine und der Unwillen Russlands dort wirklich für Frieden zu sorgen, zeigen, dass dieses Land noch weitere Ziele verfolgt.

Ich gehe auch davon aus, dass Russland noch für einige Überraschungen dieses Jahr sorgen wird. Hier droht tatsächlich eine Annexion der baltischen Staaten, welche ähnlich wie die Ukraine hohe Anteile von russischen Bevölkerungsschichten aufweisen, was als Vorwand für einen Einmarsch genutzt werden könnte.

Solch ein Ereignis würde jedoch auch am Finanzmarkt nicht spurlos vorbeigehen, sondern die geopolitischen Gefahren deutlich verstärken und den Aktienmarkt crashen lassen.

Das ist auch ein Grund, warum ich nach wie vor das jetzige Niveau der Börsen für völlig überzogen halte. Deshalb ist es auch weiterhin wichtig, dass Sie sich vor einem Aktiencrash absichern. Das tun sie, indem Sie Ihre Anlagen breit streuen. Zudem sollten Sie den Aktienanteil niedrig halten.

16. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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