Schnelle Gerichte, nachhaltige Renditen!

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Bei panierten Hühnchen oder einem saftigen Stück Pizza können Viele nicht nein sagen. Ist auch die Aktie von Yum! Brands unwiderstehlich? (Foto: Casimiro PT / shutterstock.com)

Was glauben Sie, ist das größte Fastfood-Unternehmen der Welt? McDonald’s? Burger King? Weit gefehlt! Der Star unter den Schnellrestaurant-Betreibern ist YUM! Brands. Das kennen Sie nicht? Noch niemals dort gegessen? Dann warten Sie mal ab. Das Unternehmen wurde 1997 als TRICON Global Restaurants gegründet und 2002 in YUM! Brands umbenannt.

Heute betreibt der Konzern in Eigenregie und als Franchisegeber über 46.000 Filialen in 135 Ländern und ist vor McDonald’s die weltgrößte Schnellrestaurantkette. Zu den Marken gehören KFC (Kentucky Fried Chicken), Pizza Hut und Taco Bell. Vor allem KFC und auch Pizza Hut sind auch uns hier in Deutschland ein Begriff. Wir erklären Ihnen, was von der Aktie zu halten ist und ob Dividenden-Anleger mit YUM! Brands auch satt werden.

Fastfood wird zunehmend digital

YUM! Brands hat im 3. Quartal gut verdient. Obwohl der Umsatz um 3% auf 1,39 Mrd $ geschrumpft ist, stieg der Gewinn um 18% auf 1,40 $ je Aktie. Damit übertraf YUM! Brands die Markterwartungen. Der Konzern ist spendabel und zahlt eine Quartalsdividende in Höhe von 36 Cent. Auf das Jahr gerechnet werden 1,44 $ ausgeschüttet. Yum! Brands startete 2004 mit der Zahlung einer Dividende, die seitdem jedes Jahr erhöht wurde.

Außerdem wurden allein im 3. Quartal 6,3 Mio eigene Aktien für über 527 Mio $ gekauft. Für das Gewinnwachstum sind die starken Geschäfte der Sparten KFC und Taco Bell verantwortlich, die ihre Same-Store-Umsätze um 3 bzw. 5% steigerten. Das sind die Umsätze, die mit Filialen erzielt werden, die mindestens 12 Monate geöffnet sind. Bei Pizza Hut ging der Umsatz auf vergleichbarer Fläche um 1% zurück.

Pizza Hut hat mit QuikOrder einen führenden Online-Bestelldienstleister übernommen. Damit sollen die Online-Bestellungen in den Restaurants beschleunigt werden. 2018 wurde rund die Hälfte des Umsatzes von Pizza Hut in den USA über die Plattform von QuikOrder abgewickelt. Insgesamt hat YUM! Brands 410 neue Restaurants eröffnet. 134 Läden wurden in den Lizenzbetrieb überführt (refranchised). Der einmalige Gewinn daraus lag bei 100 Mio $.

Entscheidender Vorteil gegenüber McDonald’s und Co.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der vielen Innovationen und Produktinitiativen ist Yum! Brands zuversichtlich, auch 2019 ein auf vergleichbarer Basis zweistelliges Gewinnwachstum zu erzielen. Im Gegensatz zu anderen Ketten hat YUM! mit den drei Marken auch mehrere Eisen im Feuer. Und seien wir doch mal ehrlich, spätestens Pizza geht doch immer, oder?

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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