Schwellenländer und konservative Anlage: BASF heimlicher Star

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Sicher und renditestark - der neue Vorschlag (Foto: JPStock / shutterstock.com)

Schwellenländer sind aktuell in den Medien wieder ein großes Thema. Denn:

Die Renditen etwa in Deutschland scheinen den Investoren nicht genug.

Dax, EuroStoxx, FTSE, aber auch die US-Indizes verlieren seit März inzwischen massiv. Denn seit März, den Hochpunkten an den verschiedenen Märkten, ist es teilweise um 6% bis 9% nach unten gegangen. Auch an den Schwellenländer-Märkten war es nicht anders, wie Bovespa oder HangSeng zeigen. Nur:

Die Hoffnung von Analysten, Medien und einige Investoren ist das stabile Wirtschaftswachstum etwa im “Schwellenland” China. Schwellenländer-Konstruktionen wie “BRIC” erfreuen sich daher wieder höchster Beliebtheit. Da wir dort bei diesen Formaten Schwierigkeiten sehen, hier eine Alternative für Sie.

BASF: Gut investiert in Schwellenländern

Die BRIC-Konstruktionen laufen darauf hinaus, Brasilien, Russland, Indien und China in einzelnen Wertpapiere zusammen zu binden. Wir sind der Meinung, dass diese Aufteilung willkürlich ist und haben daher mehrfach vor Investitionen gewarnt.

Einzelunternehmen, die in Schwellenländern engagiert sind, räumen wir über längere Zeiträume deutlich höhere und vor allem sicherere Chancen ein. Das heißt:

  • BASF ist weltweit das größte Chemieunternehmen und deshalb in den Schwellenländern investiert.
  • Dabei ist der Anteil am Umsatz, den Emerging Markets erwirtschaften, vergleichsweise hoch. Denn in den vergangenen zehn Jahren brachten die Schwellenländer BASF 12%-punkte mehr Umsatzanteil. Diese Quote stieg von 22% auf 34%.
  • Für das Jahr 2020 prognostiziert das Ludwigshafener Unternehmen sogar eine Anteilssteigerung auf 45%.
  • Dabei ist BASF bereits eines der wachstumsstärksten Chemieunternehmen überhaupt. Die gesamte Branche wuchs in dem Zeitraum jährlich um durchschnittlich 3,6%. die Deutschen haben eine um 9,6% steigende Produktion vermelden könne.

Unternehmen ist profitabel

DAbei ist BASF in den vergangenen Jahren profitabel gewesen. Die Aktie legte um insgesamt etwa 15% zu – jährlich, wenn Sie die Dividende als Einnahme verbuchen.

Kein Wunder, denn auch die Bilanzzahlen sind bestens: BASF hat aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von etwa 10,5. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV), das die Substanz aufdecken soll, liegt bei einem Wert von 2,0. Damit hat das Unternehmen auch eine hohe Substanz.

BASF bietet eine Dividendenrendite in Höhe von 4,1%. Die Gewinne pro Aktie sollen nach den laufenden Prognosen um 43 Cent auf 5,99 Euro steigen – auch dies ist ein positives Zeichen vor dem Hintergrund der recht düsteren Konjunkturprognosen.

GeVestor meint: BASF (BASF11) ist ein Unternehmen, mit dem Sie die vergleichsweise konservativen Chancen in Deutschland abbilden und gleichzeitig in den Schwellenländern engagiert sind. Das Risiko ist geringer, die Renditechancen sind höher.

BASF können Sie auch bei einem schwächeren Dax über einen längeren Zeitraum laufen lassen. Ein weiterer Vorteil: Die Kennzahlen wie KGV, KBV oder Dividendenrendite sind hier bestens.

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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