September 2020: Auf diese Aktien setzt Corvex Capital

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Top-Investor Corvex Capital setzt ein Viertel seiner Gelder auf den Casino-Riesen MGM Resorts International. Glücksspielbetreiber kämpft weiter mit Folgen der Corona-Pandemie (Foto: Jirapong Manustrong / Shutterstock.com)

Hinter Corvex Capital steht der Elite-Investor Keith Meister, einer der ehemaligen engsten Mitarbeiter des bekannten US-Finanzinvestors Carl Icahn. Bevor er seinen eigenen Hedgefonds im Jahr 2011 gegründet hat, war er als die rechte Hand von Carl Icahn bekannt. Dort verfeinerte Meister seine Anlagestrategie und fokussierte sich auf eine aggressive Anlagepolitik. In der Regel versucht Meister bei seinen Anlagen auch in die Unternehmensstrategie einzugreifen und das Management auf wertsteigernde Maßnahmen zu trimmen.

Die Investmentlegende Carl Icahn war von Meister offenbar so begeistert, dass er seinen neuen Fonds mit 250 Millionen Dollar Startkapital unterstützte. Mittlerweile verwaltet Corvex Capital über 1,3 Milliarden Dollar an Anlegergeldern. Zur Zeit fährt Meister ein Portfolio mit 29 Aktien.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Keith Master lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Corvex Capital:

MGM Resorts International:

Die mit Abstand größte Position des Hedgefondsmanagers ist der Unterhaltungsgigant MGM Resorts International. Insgesamt hält Meister Aktien im Gegenwert von 380 Millionen Dollar. Das entspricht 25,37% seines Gesamtportfolios. Im Vergleich zum Vorquartal hat Meister die Position nur marginal verändert.

MGM Resorts International besitzt und betreibt über seine Tochtergesellschaften integrierte Casino-, Hotel- und Unterhaltungsresorts in den Vereinigten Staaten und China. Das Unternehmen betreibt 14 Resorts in den Vereinigten Staaten und MGM Macau Resort und Casino in China und entwickelt ein integriertes Casino, Hotel und Unterhaltungsresort am Cotai Strip, Macau.

Im zweiten Quartal hatte der Casinobetreiber weiterhin mit starkem Gegenwind durch die Corona-Pandemie zu kämpfen. Die Umsätze sackten von 3,22 Milliarden Dollar auf 290 Millionen Dollar in den Keller. Unter dem Strich rutschte der Konzern tief in die Verlustzone (-857 Millionen Dollar).

T-Mobile US:

Die zweitgrößte Aktien-Position im Portfolio von Corvex Capital ist mit T-Mobile US eine komplett neue Aktie. Die aktuelle Gewichtung liegt bei 6,98% der gesamten Anlagesumme. Damit hält Corvex 0,08% aller ausstehenden Firmenanteile.

T-Mobile US bietet über ihre Tochtergesellschaften Mobilfunkdienste für Postpaid- und Prepaid-Markenkunden und Großhandelskunden in den Vereinigten Staaten, Puerto Rico und den US-Jungferninseln an. Das Unternehmen bietet Sprach-, Messaging- und Datendienste an. Außerdem bietet es drahtlose Geräte wie Smartphones, Wearables, Tablets und andere mobile Kommunikationsgeräte sowie Zubehör und drahtgebundene Dienste an.

Zuletzt hat der Konzern mit dem kleineren Rivalen Spring fusioniert. Im zweiten Quartal überholte die US-Tochter schon mit mehr als 98 Millionen Vertragskunden sowie Prepaid-Karten-Besitzern die Nummer zwei AT&T und kann jetzt Marktführer Verizon angreifen.

Exelon Corp:

Die drittgrößte Position im Portfolio von Meister ist die Aktie von Exelon. Insgesamt stecken 78 Millionen Dollar der Anlegergelder beziehungsweise 5,28% des Gesamtportfolios in dem Unternehmen. Insgesamt hält Meister 0,22% aller ausstehenden Aktien der Gesellschaft.

Exelon Corporation ist ein großer US-amerikanischer Energieversorger mit Hauptsitz in Chicago. Das Unternehmen entstand im Oktober 2000 durch die Fusion der Unternehmen PECO Energy Company aus Philadelphia und Unicom aus Chicago (das Commonwealth Edison gehörte).

Im zweiten Quartal gingen bei Exelon Umsätze von 7,32 Milliarden Dollar durch die Bücher. Unter dem Strich blieb dabei ein Gewinn in Höhe von 521 Millionen Dollar hängen, was einer Gewinnspanne von 7,12% entspricht.

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Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

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