Sind das heute Kaufkurse im S&P 500?

Stift Kurse Geld – shutterstock_458336038 William Potter

Wir haben Monatsultimo und genau deshalb wird es jetzt Zeit in den S&P 500 zu investieren. Ist das langfristig eigentlich eine gute Strategie? (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Sie lernen hier mit uns immer wieder neue Trading-Strategien. Eine davon kommt heute passend, denn wir haben fast Ende des Monats. Der Kapitalmarkt bewegt sich zu diesem Zeitpunkt oft genug in dieselbe Richtung: nach oben.

Hierbei geht es um eine Strategie, mit der Sie den S&P 500 handeln können. Auch andere Indizes machen dieses Spiel mit, doch der S&P 500 hat sich hier besonders stark in der Vergangenheit gezeigt. Der MSCI World ist hier übrigens noch besser auf Sicht der letzten rund 25 Jahre.

Warum am Ende des Monats auf steigende Kurse setzen?

Es gibt einfach ein paar grundlegende und unumstößliche Argumente, warum zum Monatswechsel die Kurse steigen.

Haben Sie schon einmal einen Sparplan verwendet? Dort laufen die Einzahlungen meist am Monatsende oder Monatsanfang auf das Konto. Genauso ist es natürlich auch bei Versicherungszahlungen oder besonders bei Ihrem Gehalt!

Dazu kommen noch bestimmte Entscheidungen von Unternehmen, die meist am Ende eines Quartals veröffentlicht werden. Am Quartalsende kann diese Strategie noch einmal besser funktionieren – muss aber nicht nur dort exklusiv verwendet werden.

Sie kaufen dabei also den S&P in der Woche vor dem Monatswechsel. Das wäre heute und halten die Position bis die ersten paar Werktage des neuen Monats vorbei sind. Beispielsweise könnten wir heute in den S&P 500 investieren und nächsten Montag oder Dienstag die Position schließen.

S&P 500 im Chartcheck

Schauen wir uns dazu noch den Chart des S&P 500 an. In Blau sehen Sie die 50-Tagelinie. Auf der haben wir heute aufgesetzt und schließen vermutlich auch über ihr. Ein neuer Test dieses Widerstands könnte die Kurse die nächsten Tage weiter steigen lassen.

Das würde die obige Strategie sogar noch bestärken. Ob es so kommt, ist natürlich – wie immer – nie garantiert. Doch die Chancen steht gut.

Sollten die Kurse allerdings demnächst unter der SMA-50 schließen, wäre das ein Zeichen dafür, dass die Trading-Idee diesmal nicht funktioniert und einen Verlust verbucht. Wäre ja noch schöner, wenn der Plan immer aufgehen würde!

Wer besonders mutig ist, kann eine ganz kleine Position unterhalb von 2.600 Punkten absichern. Ganz sicher wäre es natürlich die K.O.-Schwelle unter 2.400 zu platzieren. Dort liegt das Jahrestief aus 2018.

Wir werden Anfang nächste Woche noch einmal darauf schauen, wie sich die Kurse tatsächlich verhalten haben und ob es eine gute Idee war. Langfristig schlagen Sie damit den S&P 500 übrigens um rund 30 Prozent! Den DAX sogar um ein Vielfaches, wobei die Strategie in den letzten Jahren nicht mehr funktionierte. Deshalb legen wir einfach weiterhin den Fokus auf den S&P 500. Denn der schwankt weniger und ist insofern ein wesentlich stabilerer Index.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.