SNP hebt nach Zahlenvorlage ab

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Die Aktie des deutschen Software-Spezialisten SNP ist nach der Zahlenvorlage durchgestartet. Lesen Sie hier die Details und Hintergründe. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Am 31. Januar hat der kleine deutsche Software-Spezialist SNP Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Seither ist die SNP-Aktie förmlich durch die Decke gegangen. Die Aktie legte bis heute (und damit innerhalb von nur zweieinhalb Wochen) von gut 49 auf rund 70 Euro und damit um über 40% (!) zu.

Bevor ich gleich auf die Zahlen eingehe, stelle ich Ihnen das Unternehmen vor, da ich davon ausgehe, dass längst nicht jeder von Ihnen SNP kennt.

SNP: Die Software-Spezialisten

SNP wurde 1994 von Dr. Andreas Schneider-Neureither gegründet und ist seit 2000 an der Börse. Das Unternehmen unterstützt Organisationen dabei, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und neue Technologien zu nutzen.

Software und Services von SNP vereinfachen es, betriebswirtschaftliche oder technische Änderungen in den Geschäftsanwendungen umzusetzen. Die SNP-Gruppe beschäftigt weltweit über 1.300 Mitarbeiter.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg und Standorten in Europa, Amerika und Asien erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von mehr als 131 Mio. Euro. SNP-Kunden sind globale Unternehmen aus allen Branchen, darunter viele der größten Unternehmen der Welt.

SNP agiert weltweit und hat für seine namhaften Kunden bereits über 10.000 internationale Projekte realisiert. Digitale Transformation und die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen im Geschäftsumfeld zu reagieren, zählen heute branchenübergreifend zu den zentralen Erfolgsfaktoren im Wettbewerb.

Gute Zahlen, noch bessere Perspektiven

SNP blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück und rechnet für 2020 mit weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum. Der Umsatz stieg im zurückliegenden Jahr um 10% auf rund 145 Mio. Euro. Die Gewinnmargen verbesserten sich durch kräftige Zuwächse im margenstarken Software-Geschäft.

Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) lag mit rund 5% sehr deutlich über dem Vorjahreswert von -1,9%. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang 2019 um satte 52% auf rund 201 Mio. Euro.

Die vorläufigen Zahlen für 2019 zeigen, dass die SNP strategisch sehr aussichtsreich positioniert ist. Speziell im Softwarebereich haben wir im Laufe des Jahres 2019 unsere Wachstumsdynamik erhöht und zahlreiche wegweisende Partnerschaften geschlossen, so SNP-Chef, Gründer und Großaktionär Andreas Schneider-Neureither.

Und weiter: Wir werden das Tempo bei SNP hochhalten und auch 2020 Umsatz und Ergebnis weiter steigern. Das erwartete Wachstum für 2020 basiert auch auf dem bereits erwähnten starken Auftragseingang im Geschäftsjahr 2019. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet das SNP-Management einen deutlichen Anstieg des Umsatzes auf 175 bis 185 Mio. Euro.

Dabei wird sich insbesondere der steigende Anteil der Softwareumsätze positiv auf die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) auswirken. Die Leser meines Börsendienstes Depot-Optimierer liegen mit der SNP-Aktie bislang bereits mit rund 150% im Gewinn. Wenn Sie zukünftig auch solche Gewinne einfahren wollen, sollten Sie meinen Börsendienst testen.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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