SNP mit spannendem Großauftrag

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Der kleine deutsche Softwareanbieter SNP meldete vor wenigen Tagen einen spannenden Großauftrag. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung. (Foto: Rawpixel.com / Shutterstock.com)

Der kleine deutsche Software-Spezialist SNP hat zuletzt mäßige Zahlen vorgelegt, verfügt aber über gute Perspektiven. Das unterstreichen ein vor wenigen Tagen gemeldeter Großauftrag und diverse Insiderkäufe in der jüngeren Vergangenheit.

Bevor ich gleich ins Detail gehe, noch einige Worte zum Geschäftsmodell von SNP, da ich davon ausgehe, dass längst nicht jeder von Ihnen das Unternehmen kennt.

Die SNP SE unterstützt Unternehmen mit eigenen Lösungen dabei, Geschäftsmodelle anzupassen und Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Software und Services von SNP vereinfachen betriebswirtschaftliche oder technische Änderungen in den Geschäftsanwendungen und versetzen die Kunden in die Lage, diese automatisiert umzusetzen, so das Unternehmen.

Die SNP-Gruppe beschäftigt weltweit rund 1.250 Mitarbeiter. Das in Heidelberg ansässige Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von rund 131 Mio. Euro. Kunden sind global agierende Konzerne aus allen Branchen. SNP wurde 1994 gegründet und ist seit dem Jahr 2000 börsennotiert.

Details zum Großauftrag

Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte SNP eine Meldung, die den Aktienkurs an nur einem Tag um mehr als 20% nach oben schnellen ließ: Gemäß der Meldung hat SNP einen Vertrag mit einem weltweit führenden IT- und Beratungsunternehmen aus den USA zur globalen Nutzung von SNP-Software unterschrieben.

SNP erwartet dadurch Einnahmen für Softwarelizenzen in Höhe von mindestens 30 Mio. US-Dollar bis zum Jahr 2022. Die SNP-Software, die das weltweit führende IT- und Beratungsunternehmen nutzt, unterstützt dieses bei Transformationsprojekten.

Das Unternehmen hat sich zu einer Mindestabnahme von SNP-Softwarelizenzen in Höhe von 30 Mio. US-Dollar verpflichtet. Heißt: Es könnten schlussendlich auch noch mehr als 30 Mio. US-Dollar werden. Für das laufende Jahr rechnet das SNP-Management mit einem Umsatz- und Ergebniseffekt im oberen einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Möglicherweise ist dieses Projekt für SNP der Türöffner für den amerikanischen Markt.

Zahlreiche Insiderkäufe

Wenn Sie meinen Schlussgong-Newsletter schon eine Weile verfolgen, wissen Sie, dass ich regelmäßig auch über sogenannte Insiderkäufe berichte. Dabei handelt es sich um Aktienkäufe von Mitgliedern des Vorstands, des Aufsichtsrats, Menschen in vergleichbaren Positionen und um Menschen, die den genannten Personengruppen nahe stehen.

Wenn diese Personen Aktien von ihrem Unternehmen kaufen, ist das regelmäßig ein gutes Zeichen. Denn sie können die jüngste Geschäftsentwicklung und die weiteren Perspektiven des Unternehmens als Insider viel besser einschätzen als außen stehende Personen.

Bei SNP gab es in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche dieser sogenannten Insiderkäufe. Das ist neben dem gewonnen Großauftrag, wie bereits erwähnt, ein Indiz für eine positive zukünftige Entwicklung.

Wer aktuell in SNP investiert, muss sich im Klaren darüber sein, dass er auf eine positive Zukunft des schwankungsstarken Nebenwerts spekuliert. Geht der Plan auf, ist weiteres Potenzial nach oben vorhanden.


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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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