So schützen Sie Ihr Geld jetzt noch besser vor unseriösen Anlageangeboten

Warum Sie sich gerade jetzt vor unseriösen Anlageangeboten schützen sollten Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf von der Polizei, […] (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Warum Sie sich gerade jetzt vor unseriösen Anlageangeboten schützen sollten

Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf von der Polizei, die mich als Chefredakteur des GB im Auftrag der Bonner Staatsanwaltschaft um Mithilfe in Sachen Anlagebetrug bat.

Es ging um das Geschäft mit sogenannten ungesicherten Darlehen und um den großanlegten Verkauf von Wandelanleihen auf Firmen, die angeblich später an die Börse gebracht und den Anlegern Riesengewinne einbringen sollten. Ein Zeuge hatte sich in diesem Zusammenhang bei der Polizei daran erinnert, wie der GB seinerzeit die Machenschaften dieser Geldhaie aufs Korn genommen und Sie als Leser immer wieder vor solchen Geschäften gewarnt hatte. Alte Namen tauchten da auf – manchmal kann ich sie schon gar nicht mehr hören. Und ich wundere mich nur darüber, wie blauäugig viele Menschen den großen Versprechen dieser Leute noch immer hinterherjagen und ihr gutes Geld den Halunken am Grauen Kapitalmarkt anvertrauen.

Die Situation, in der wir uns derzeit als Deutsche und Europäer befinden, macht es den Scharlatanen am Grauen Kapitalmarkt aber auch besonders leicht, immer wieder willfährige Opfer für ihre dubiosen Angebote zu finden.

Da sind die Unsicherheiten im Zuge der Einführung des Euros. Sie lassen Angebote, mit denen Sie Ihr Geld vor dem Wertverfall, wie er sich augenblicklich an den Devisenmärkten zeigt, „retten“ können, beinahe wie Heilsbotschaften erscheinen. Da ist die Sorge um die finanzielle Zukunft der Alterssicherungssysteme, die dem Unwesen ruinöser Beteiligungssparpläne Tür und Tor öffnet. Und da ist schließlich Ihr ganz verständliches Interesse als Anleger, angesichts der derzeitigen geringen Zinsen am Kapitalmarkt und der Unsicherheiten an der Börse besser rentierliche Anlagealternativen zu finden.

Zwar sollten Sie als Leser des GB vor den dubiosen Geschäftemachern am Grauen Kapitalmarkt eigentlich bestens geschützt sein. Doch ich muss zugeben: Die Branche bringt immer wieder so geschickt konstruierte Angebote auf den Markt, die selbst versierte Kenner der Szene häufig nicht einmal auf Anhieb durchschauen. Und da Sie auf diesem Gebiet leider auch von den politisch Verantwortlichen hierzulande aus Inkompetenz, Ignoranz oder aus Leichtfertigkeit noch immer weitgehend allein gelassen werden, müssen Sie selbst sehen, wie Sie sich vor den professionellen Geldvernichtern am besten schützen.

European Kings Club, Gelnhausen Ambros S. A., Panama Plus Concept, Hannover Cash & Cash, Wiefelstede Save & Save, Luxemburg WAG Würzburger AG, Würzburg IKV Immobilien Consulting, Berlin ConcordeGruppe, Siegen EichcoGruppe, Hamburg IFV Vermögensverwaltung, Bremen I.M.F.O.Gruppe, Hamburg Gesamtschaden European Kings Club, Gelnhausen Ambros S. A., Panama Plus Concept, Hannover Cash & Cash, Wiefelstede Save & Save, Luxemburg WAG Würzburger AG, Würzburg IKV Immobilien Consulting, Berlin ConcordeGruppe, Siegen EichcoGruppe, Hamburg IFV Vermögensverwaltung, Bremen I.M.F.O.Gruppe, Hamburg Gesamtschaden 1.000.000.000 DM500.000.000 € 305.000.000 € 610.000.000 DM 150.000.000 € 300.000.000 DM 100.000.000 € 200.000.000 DM 100.000.000 € 200.000.000 DM 75.000.000 € 150.000.000 DM 60.000.000 € 120.000.000 DM 50.000.000 € 100.000.000 DM 50.000.000 € 100.000.000 DM 50.000.000 € 100.000.000 DM 50.000.000 € 100.000.000 DM 1.490.000.000 € 2.980.000.000 DM

Allein in den letzten 10 Jahren verloren Hunderttausende von Anlegern nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Berlin allein bei den in der Übersicht aufgeführten Firmen mit Beteiligungen am Grauen Kapitalmarkt Milliardenbeträge. Doch die Dunkelziffer ist hoch. Das Bundeskriminalamt schätzt, dass sogar jährlich über 20 Mrd. € durch Kapitalanlagebetrug vernichtet werden.

Ich zeige Ihnen daher auf den folgenden Seiten,

  • wie Sie auf einfache Weise seriöse Angebote von unseriösen unterscheiden können,

  • vor welchen Konstruktionen und Anbietern Sie sich besonders hüten sollten und

  • was Sie tun können, wenn Sie nicht weiterwissen oder bereits in die Schlingen solcher Falschmünzer geraten sind.

Der Graue Kapitalmarkt: woran Sie auf einen Blick unseriöse Angebote erkennen

Machen Sie sich zuallererst klar, dass nicht alle Angebote am Grauen Kapitalmarkt von vornherein dubios sein müssen. Der Begriff „Grauer Kapitalmarkt“ umfasst vielmehr sämtliche Anlageprodukte, die von Firmen angeboten werden, die nicht – wie Banken, Versicherungen und seit einiger Zeit auch Finanzdienstleister – einer besonderen Kontrolle des Gesetzgebers unterliegen.

Ihr besonderes Risiko liegt bei solchen Produkten beispielsweise darin, dass es für Sie hierbei keinerlei Einlagensicherungssysteme gibt, die Ihr eingesetztes Kapital vor einem Totalverlust schützen. Die weit überwiegende Mehrzahl der Angebote ist daher unseriös. Dabei hat der Staat nach dem neuen Finanzmarktförderungsgesetz und der Umsetzung von EU-Richtlinien zwar inzwischen seine Aufsicht auch auf den Vertrieb von Warentermin, Finanztermin und Devisentermingeschäften sowie den Handel mit amerikanischen Billigaktien („penny stocks“) ausgedehnt. Dieser Teil des Grauen Kapitalmarkts macht aber nur etwa 10% des Gesamtangebots aus.

Mindestens genauso gefährlich ist der Vertrieb von Beteiligungssparplänen, angeblichen Bankgarantien, zins- und tilgungsfreien Darlehen und Konzepten eines modifizierten Schneeballsystems. Auf diese Angebote entfallen über 90% aller bundesweit ausgewerteten Betrugsfälle. Und etwa 90% davon sind als unseriös einzustufen.

In vielen Fällen ist es aber gar nicht so schwer, die Seriosität eines Angebots zu prüfen. Auf den folgenden Seiten habe ich für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Ihnen dies leicht gelingt. Machen Sie es einfach wie ich: Wenn Sie eine oder gar mehrere der nachfolgenden Fragen mit „Ja“ beantworten müssen, sollten Sie sich mit der Ihnen unterbreiteten Kapitalanlage gar nicht weiter befassen und auch jedem persönlichen Kontakt mit den rhetorisch hochbegabten Vertretern aus dem Wege gehen.

GB-Schnellcheck: So kommen Sie unseriösen Anbietern leicht auf die Spur

Ihre Antwort

Ja!

Nein!

Wurde der Erstkontakt mit Ihnen telefonisch hergestellt?

Über eine solche, aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verbotene Anbahnung von Geschäftsbeziehungen werden nur Vertreter solcher Firmen Kontakt zu Ihnen aufnehmen, die sich um rechtliche Belange auch sonst wenig kümmern. Sie ist also ein deutliches Anzeichen für die Unseriosität des Anbieters, vor allem dann, wenn der Anrufer trotz Ihres Hinweises, in solchen Dingen nicht telefonisch angesprochen werden zu wollen, weiterhin zäh bleibt und Sie vielleicht noch ein zweites oder drittes Mal anruft.

Werden Ihnen Renditen versprochen, die um 50 bis 100% über den geltenden Marktrenditen liegen?

Anlagen, die Ihnen bei einem marktüblichen Zins von derzeit maximal 5 bis 6% eine sichere Rendite von 10 oder 12% garantieren, sind nur in den seltensten Ausnahmefällen erzielbar. In der Regel werden die höheren Renditen durch entsprechende Risiken (Währungs-, Bonitäts-, Steuerrisiken) erkauft, über die Sie als Anleger ausdrücklich schriftlich aufgeklärt werden müssen. Achten Sie dabei genau auf die gewählten Formulierungen des Anbieters. Wird nur von „erzielbaren“ oder „in der Vergangenheit erzielten“ hohen Renditen gesprochen, ist dies nichts als eine Prognose, aus der Sie keinerlei Ansprüche herleiten können. Eine rechtssichere Garantie wird er in den meisten Fällen nur geben, wenn er weiß, dass er sich diesem Versprechen jederzeit (durch eine Verlagerung des Firmensitzes oder seines Wohnsitzes) entziehen kann.

Wird mit Modellen geworben, die eine überdurchschnittliche, gar 90%ige Trefferquote haben sollen?

Solche Systeme beispielsweise beim Einsatz von computerunterstützten Handelsprogrammen an den Terminmärkten kann es nicht geben, weil sie der Effizienz eines

Ihre Antwort

Ja!

Nein!

Marktes widersprechen. Die Trefferquote von Analyse- und Handelssystemen liegt bestenfalls etwas über 50%. Wer Ihnen erzählt, er besäße ein Programm, aus dessen Signalen er sichere Kauf und Verkaufsentscheidungen für die Börse (zumeist im Bereich des hochspekulativen Handels mit Währungen) herleiten könne, handelt daher mit Sicherheit in betrügerischer Absicht.

Wird das Geld am Terminmarkt, vielleicht sogar an der Warenterminbörse, angelegt?

Gehen Sie davon aus, dass solche Anlagen sich in fast allen Fällen auf die Dauer als Geldvernichtungsanlagen erweisen. Zunächst werden Sie häufig durch geschickte Kontotransaktionen, die Ihnen angeblich für Sie erzielte Gewinne vortäuschen sollen, zur Erhöhung Ihrer Einlagen animiert. Und wenn Sie genügend Kapital eingebracht haben, laufen über kurz oder lang alle Geschäfte gegen Sie, und Sie verlieren Ihren gesamten Einsatz.

Werden Sie in den schriftlichen Unterlagen über die Risiken der Kapitalanlage umfassend aufgeklärt?

Dazu sind seriöse Anbieter verpflichtet. Solche werden dieser Verpflichtung auch peinlichst nachkommen, um nicht in die Gefahr zu geraten, wegen falscher oder unvollständiger Angaben haften zu müssen. Bei allen anderen Anbietern ist Ihr Misserfolg bereits vorprogrammiert.

Befindet sich der Firmensitz des Anbieters, das Anlagekonto oder der Treuhänder außerhalb Deutschlands?

Summe der Antworten für …

… Ja

… Nein

Dann sollten Sie äußerst vorsichtig sein, weil dies ein Zeichen dafür sein kann, daß sich die Anbieter dem rechtlichen Zugriff der deutschen Gesetze entziehen wollen. Auch Firmendomizile in der Schweiz, die nicht dem EU-Recht unterliegen, täuschen Ihnen in den allermeisten Fällen mehr Sicherheit vor, als Sie tatsächlich erwarten können. Manchmal können Sie es den Adressen bereits entnehmen, dass hinter dem Angebot nur eines für Sie lauert: Betrug.

Auf diese Angebote sollten Sie nicht hereinfallen

Es gibt eine ganze Reihe von unterschiedlich risikoreichen Produkten am Grauen Kapitalmarkt, vor denen ich Sie dringend warne. Dazu gehören vor allem folgende Angebote, mit denen viele Anleger trotz teilweise schärferer Bestimmungen immer wieder aufs Kreuz gelegt werden:

Termingeschäfte: nur etwas für wirkliche Profis

Bei Warentermin, Finanztermin und Devisentermingeschäften werden Sie sehr schnell mit den negativen Auswirkungen Ihrer Anlage konfrontiert. Den großen, schnellen Chancen stehen erheblich höhere Risiken gegenüber. In der Regel werden Ihre Einzahlungen auf dem vom Anbieter angegebenen Konto kaum länger als ein halbes Jahr „überleben“. Denn jeder Kenner der Materie weiß, dass 90% solcher Geschäfte mit dem Totalverlust des eingesetzten Kapitals enden. Dieser Tatsache kann niemand, auch der noch so versierte Trader, aus dem Wege gehen.

Lassen Sie sich von den Anbietern auch nicht mit Versprechungen in die Irre führen, wonach sie gerade (wieder einmal) ein völlig neues Analysesystem mit hoher, gar 90 oder 100%iger Trefferquote entwickelt hätten, an dem „nur ausgewählte Kunden wie Sie“ teilhaben können. Zwar werden professionelle Termingeschäfte tatsächlich mit Hilfe von Computerprogrammen optimiert. Letztlich hängt der Erfolg oder Misserfolg am Terminmarkt aber noch immer von den richtigen oder falschen Entscheidungen und Einschätzungen von Menschen ab.

Bei bestimmten Termingeschäften sind Sie auch in der Gefahr, Nachschüsse leisten zu müssen. Sie setzen damit sehr schnell auch Ihr übriges Vermögen aufs Spiel.

Verzichten Sie besser ganz auf Termingeschäfte. Erst wenn Sie die Grundlagen der Termin und Optionsgeschäfte genügend beherrschen, können Sie in dem einen oder anderen der Ihnen im GB vorgestellten Fälle solche Instrumente für begrenzte, gut kalkulierte Zwecke (etwa der Absicherung Ihres Depots gegen einen Kursverfall) sinnvoll nutzen. In allen anderen Fällen werden Sie mit einer Direktanlage an den Märkten sehr viel bessere Ergebnisse erzielen als mit solchen Derivaten.

DaytradingAngebote: Als Privatanleger gehören Sie dabei fast immer zu den Verlierern

Eine neue Variante auf dem Gebiet der Termingeschäfte ist das sogenannte Daytrading. Es ist nichts anderes als der Handel mit Futures und Optionen, bei dem im wesentlichen auf den kurzfristigen Anstieg oder Preisverfall einer Währung oder bei Börsenindizes spekuliert wird. Der einzige Unterschied: Hier sind Sie als Anleger selbst derjenige, der über Gewinne und Verluste entscheidet; denn die Anbieter entsprechender Handelsprogramme und computergestützter Handelsplätze stellen Ihnen nur die „Infrastruktur“ für solche Geschäfte zur Verfügung. Bereits daran verdienen sie in der Regel sehr kräftig; aber häufig erhalten sie auch von den Händlern, über die Ihre Geschäfte abgewickelt werden, eine Zusatzvergütung. Das heißt: Je häufiger Sie am Tag ein und aussteigen, desto lauter klingelt auch bei den Anbietern und Vermittlern die Kasse.

Inzwischen gibt es in vielen deutschen Großstädten – ganz nach dem Vorbild aus den USA – eine ganze Reihe sogenannter Tradingcenter, in denen Ihnen gegen eine Gebühr stunden oder tageweise die entsprechende Hard und Software zur Verfügung gestellt wird. Ich rate Ihnen dringend, solche Angebote nicht wahrzunehmen. Nicht nur die Erfahrung aus den USA lehrt, daß Sie sich als Anleger mit solchen Systemen auch ruinieren können. Denn außer der Schwierigkeit, in der richtigen Sekunde überwiegend die richtigen Entscheidungen zu treffen, kommt ein ganz gefährlicher Nachteil hinzu: Je länger Sie mit solchen Systemen hantieren, desto stärker wird auch die Sucht danach. Es ist ähnlich wie beim Gang ins Spielcasino: Jeder glaubt, er könne durch Geschick und Kalkül irgendwann das „System“ überlisten. Doch am Ende muss er sich eingestehen, dass dazu mehr Glück als Verstand gehört.

Bankgarantie, Interbanken ud TradinghouseGeschäfte: Hierbei ist nur Ihr Verlust garantiert

Vielleicht wurden auch Ihnen schon mal überhöhte Renditen mit dem Hinweis auf gegebene Bankgarantien angeboten. Gelder von vielen Anlegern sollen dabei zunächst in einem Pool gesammelt werden, damit auch Sie in den Genuss solcher Renditen kommen, die sonst angeblich nur großen Institutionen mit vielen Millionen Euro Anlagesummen zur Verfügung gestellt werden.

Solche Bankgarantiegeschäfte sind aber eine reine Erfindung der Initiatoren. Die für die Garantie in Anspruch genommenen, in der Regel selbst dem Fachmann völlig unbekannten Banken sind dabei immer im Ausland beheimatet und unterhalten auch keine Filiale in Deutschland. Angeblich wird der Vertrieb deshalb über besonders bevollmächtigte Vertreter abgewickelt, die gern als Treuhänder bezeichnet werden.

Doch selbst ein solcher angeblicher Treuhänder beispielsweise in der Schweiz, über den die Transaktionen abgewickelt werden, sollte Sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie bei derartigen Geschäften nur die eine sichere Garantie haben: Ihr Geld nie wiederzusehen.

Lassen Sie sich daher auf solche Geschäfte auf keinen Fall ein. Bereits die hohen Renditeversprechungen müssen Sie aufhorchen lassen. Grundsätzlich sollten Sie davon ausgehen, dass auch Banken nicht zaubern können. „Renditen“, die mehr als doppelt so hoch sind wie die am Kapitalmarkt, lassen sich nur in spekulativen Bereichen erwirtschaften. Nur sind Ihnen solche Gewinne dort niemals sicher, sondern werden über entsprechend höhere Anlagerisiken erkauft.

Zins-, tilgungs- und sicherheitsfreie Kredite: Mit hohen Vorauszahlungen werden Sie abgezockt

Auf der Suche nach günstigen Krediten werden Sie bei diesen Angeboten zunächst aufgefordert, einen bestimmten Prozentsatz Ihres Kredits als Eigenkapital (Deposit) an den Anbieter abzuführen. Durch angeblich besonders günstige Anlageformen soll dieses Geld die späteren Zinszahlungen und die Tilgung Ihres Darlehens ermöglichen. Auf diese Weise soll sich Ihr Kredit quasi von selbst finanzieren.

Wenn Sie auf ein solches Angebot eingehen, werden Sie aber weder einen Kredit erhalten noch Ihr Geld jemals wiederbekommen. Denn eine solche Konstruktion kann praktisch nicht funktionieren, weil Sie mit einem geringen Teilbetrag der Darlehenssumme nicht die Ergebnisse erzielen können, die für die Rückzahlung und Tilgung des um ein Vielfaches höheren Darlehens erforderlich sind.

Wall Street – Warten auf eine Entscheidung

Wall Street – Warten auf eine EntscheidungÄhnlich wie beim deutschen Aktienindex ging auch den amerikanischen Aktienmärkten am gestrigen Mittwoch ein wenig die Luft aus. Vielleicht war es aber auch gar nicht schwindende Kraft, sondern vielmehr ein… › mehr lesen

Auch Kredite ohne irgendwelche Sicherheiten gibt es nicht. Falls Ihnen keine Bank mehr einen Kredit einräumt, dann bekommen Sie auch von keinem anderen seriösen Vermittler mehr ein Darlehen zu akzeptablen Bedingungen. Selbst wenn Sie sich in Zahlungsschwierigkeiten befinden, sollten Sie eher eine Schuldnerberatung aufsuchen, wie Sie sie in jeder größeren Stadt über die Verbraucherberatungsstellen finden, als sich auf Geldvermittler einlassen, die Ihnen möglicherweise auch tatsächlich Darlehen zu Wucherzinsen anbieten.

Pennystocks: wertlose Aktien für Zocker und Spielernaturen

Pennystocks sind Billigaktien, die bei Kursen unter einem Dollar oder noch weit darunter an einzelnen amerikanischen Nebenbörsen oder außerbörslich gehandelt werden. Die meisten dieser Aktien sind so gut wie wertlos, weil die dahinterstehenden Gesellschaften entweder keine unternehmerische Substanz aufweisen oder sogar nur reine Briefkastenfirmen mit keinerlei Geschäftsbetrieb sind. Da es für die meisten dieser Aktien keinen funktionierenden Markt gibt, können die Kurse je nach Belieben der Anbieter in die eine oder andere Richtung bewegt werden. Schon ein einzelner Kauf oder Verkaufsauftrag mit entsprechendem Limit kann Kursveränderungen um 100% oder mehr an einem Tag hervorrufen.

Machen Sie sich dabei klar, dass der Kurssprung von 1 Dollar auf 2 Dollar tatsächlich prozentual genauso hoch ist wie der von 50 auf 100 Dollar. Die Annahme, dass eine solche nur scheinbar geringe Veränderung um „nur“ 1 Dollar bei einer derartigen Aktie quasi jederzeit möglich ist, beruht aber auf einem Trugschluss. Kein vernünftiger Investor ist bereit, für eine Aktie von einem Tag auf den anderen 100% mehr zu zahlen, wenn dies aus fundamentaler Sicht nicht tatsächlich gerechtfertigt erscheint. Solche Wunder gibt es an der Börse nur selten.

Wenn Sie erst einmal einen solchen Aktienwert gekauft haben, werden Sie daher schnell sehen, daß Sie ihn nur noch unter großen Verlusten wieder veräußern können. Schließlich haben Sie von Deutschland aus auch kaum zuverlässige Möglichkeiten, schnell an Informationen über die dahinterstehende Gesellschaft und deren Geschäfts und Gewinnentwicklung zu kommen. So werden Sie immer von den Informationen abhängig sein, die Ihnen der Anbieter solcher Aktien – im wohlverstanden eigenen Interesse – gibt, und am Ende wahrscheinlich Ihren gesamten Einsatz verlieren.

Ferienimmobilien-Beteiligungen: In den meisten Fällen geht die Rechnung für Sie nicht auf

Bei Angeboten zum Erwerb von Wohnrechten an Ferienimmobilien sollten Sie sehr skeptisch bleiben und vor jeder Unterschriftsleistung unbedingt die Meinung Ihres Steuerberaters zu Hause einholen. In den meisten Fällen rechnet sich eine solche Beteiligung für Sie nämlich nicht. Wenn Sie bedenken, dass Sie „Ihre“ Ferienanlage nur eine begrenzte, von vornherein meistens festgelegte Zeit nutzen können, werden sich die Preise für diese Beteiligung und die anfallenden Nebenkosten in der Regel als weit überhöht herausstellen.

Häufig werden Ihnen solche Angebote im Zusammenhang mit irgendwelchen gewonnenen Reisen oder im entsprechenden Feriengebiet über als Glücksbringer getarnte Verkäufer gemacht. Sie werden bei dieser Gelegenheit dann in einem dafür eigens ausgesuchten Hotel untergebracht, in dem kräftig für das Modell geworben wird.

Eine Variante dieses Modells besteht darin, Ihnen für Ihre Beteiligung neben Ihrem Wohnrecht – oder auch ohne ein solches Recht – überhöhte Renditen für Ihre Kapitalanlage in Aussicht zu stellen. Wenn eine solche Immobilie sich erst in der Planung oder im Rohbau befindet, lassen sich zuverlässige Prognosen über die erzielbaren Ergebnisse aber nur schwer stellen.

Misstrauen Sie solchen angepriesenen Renditen von 10 bis 20% pro Jahr. Die werden Sie niemals bekommen. In den meisten Regionen stehen Ferienanlagen eine lange Zeit im Jahr leer und erwirtschaften dann keine Erträge. Wenn überhaupt, sollten Sie eine solche Anlage aus Renditegesichtspunkten nur tätigen, wenn es ein lange bestehendes Objekt ist und eindeutige Nachweise über die Erzielbarkeit höherer Renditen geführt werden können. Doch auch in diesem Falle gehen Sie mit einer Beteiligung all jene erheblichen Risiken ein, wie sie für Immobilienbeteiligungen insgesamt maßgeblich sind.

Achten Sie dabei vor allem auf die rechtliche Seite eines solchen Immobilienerwerbs, die in anderen Ländern – auch in Europa – von den bei uns geltenden Regeln erheblich abweichen. Das betrifft beispielsweise auch ehe und erbschaftsrechtliche Fragen, die Ihnen am Ende den Kauf oder Einstieg in ein solches Modell tüchtig vermiesen können.

5 aktuelle Graumarktangebote, auf die Sie auf keinen Fall hereinfallen sollten

Vor den folgenden am Grauen Kapitalmarkt derzeit gemachten Angeboten und verbreiteten Beteiligungsmodellen sollten Sie sich besonders schützen:

Seit mehr als 11 Jahren zockt die sogenannte NigeriaConnection Privatanleger ab. Neuerdings bringt sie auch Geschäftsleute um ihre Ware und ihr Geld. Die Masche ist immer wieder dieselbe. In den vergangenen Jahren ging es dabei vor allem um Geldtransfergeschäfte: Ihnen als Anleger wurde eine Rendite zwischen 20 und 30% versprochen, wenn Sie Ihr Bankkonto für eine Transaktion zwischen Nigeria und Deutschland zur Verfügung stellten. In einem persönlichen Schreiben eines Herrn Dr. Ezenwa aus Lagos berichtet Ihnen dieser beispielsweise, er hätte 30 Mio. Dollar als Erträge aus einem staatlichen Ölgeschäft beiseite gelegt, die auf ein ausländisches Bankkonto überwiesen werden sollten. Das Geld stamme aus überhöhten Rechnungen für Aufträge der staatlichen nigerianischen Ölgesellschaft. Nachdem alle Rechnungen bezahlt worden seien, sei dieses Geld übrig, über das er nun als Bundesbeamter verfügen könne, um es auf ein deutsches Konto zu überweisen.

Wenn Sie ihm dafür Ihr Konto zur Verfügung stellten, könnten Sie 30% von der Summe behalten. Doch haben die Nigerianer Sie als Kontobesitzer erst einmal am Wickel, verschärft sich die Lage. Sie bitten um Geld für unvorhergesehene Ausgaben, Rechtsanwaltskosten, oder Dienstreisen von Beamten. Mit gefälschten Kontoauszügen und angeblichen Briefbögen der nigerianischen Zentralbank werden Sie hingehalten, solange Sie zahlungswillig sind. Sobald Sie dann Ihre Zahlungen einstellen, tauchen die Kontaktleute unter, und Sie sehen Ihr Geld nicht mehr wieder.

Investitionen in Diamanten von der Hamburger Pleitefirma KohINoor sind angeblich die sicherste Anlage der Welt. Der Verkäufer solcher Schmuckstücke versichert Ihnen am Telefon, daß Ihr Geld nicht wertbeständiger angelegt wer

den könne – und verweist so ganz nebenbei auf den rapiden Euroverfall. Doch dass Sie mit den fälschungssicher verpackten, teuer bezahlten Diamanten am Ende nichts anfangen können, merken Sie als Anleger meistens erst dann, wenn Sie diese wieder verkaufen wollen. Das gelingt Ihnen bestenfalls zum Großhandelspreis, der mindestens um 50% unter Ihrem Einkaufspreis dafür liegt. Mit einer Rücknahmegarantie wird Ihnen eingeredet, dass nichts an dem Geschäft anrüchig sein könne. Meistens ist die Rücknahme dann aber vom Kauf eines weiteren, meist teureren Diamanten abhängig.

Finanztipps von Thomas Müller aus Rosenheim, der bis vor kurzem damit warb, mit einem Computerprogramm die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten vorhersagen und Ihnen auf diese Weise zu hohen Gewinnen verhelfen zu können, sollten Sie gleich in den Papierkorb werfen. Denn eine solche irreführende Werbung für seine „ZinsSignale“ hat ihm inzwischen das Landgericht Traunstein untersagt. Danach brachte der Verlag seine „Signale auf den Deutschen Aktienmarkt“ heraus, was aber das gleiche Produkt darstellt. Wenn Sie dieses Produkt abonnieren, erhalten Sie ein Fax oder einen Brief, wenn Sie an der Börse handeln sollten – für jeweils 100 DM pro Sendung. Auf die hohen Risiken solcher Transaktionen wird dabei nur im Kleingedruckten hingewiesen. Am Ende sind Sie immer der Verlierer, weil die Signale meist nicht leisten können, was sie versprechen.

Mit dem CashSuperGewinnbrief, der derzeit in hohen Auflagen wieder unter die Leute gebracht wird, können Sie angeblich 30 Mio. DM fast ohne Aufwand verdienen. Dem Brief liegt eine Liste mit 3 Adressen bei. An die 1. Adresse sollen Sie 30 DM schicken und streichen dann diese Adresse. Die 2. Adresse setzen Sie dann auf Platz 1, die 3. auf Platz 2, Ihre eigene Adresse notieren Sie als angehender Millionär dann auf Platz 3. Jetzt müssen Sie diesen Kettenbrief nur noch an 100 Adressen aus Ihrem näheren oder entfernteren Bekanntenkreis schicken. Danach soll das große Geld kommen. Man rechnet Ihnen in der Werbung vor, daß bei gleicher Aktivität der von Ihnen angeschriebenen Personen in kurzer Zeit bereits Überweisungen in Millionenhöhe zustande kommen würden. Doch die Kette wird erfahrungsgemäß sehr schnell zerbröseln. Spielen beispielsweise in der 1. Runde nur 5% der 100 Wunschteilnehmer mit, sind es nach der 3. Runde gerade mal insgesamt 125. Doch selbst von den 125 Menschen werden nach der 3. Briefrunde nur wenige bereit sein, sich auf dieses System einzulassen. Und da Sie nie wissen, an welcher Runde Sie bereits teilnehmen, werden Sie von Ihrem Geld kaum noch etwas wiedersehen. Die letzten Absender des Kettenbriefs beißen immer die Hunde. Es verdienen daran nur die, die die Kette begonnen haben. Doch dieses „holländische Roulette“, wie wir es als Studenten nannten, ist in Deutschland inzwischen verboten.

Die Rheinpark International Financial Marketing AG versucht zur Zeit, Sie als Anleger für eine riskante Unternehmensbeteiligung zu gewinnen. Im Prospekt stellt die Düsseldorfer Gesellschaft Ihnen für Einmalanlagen ab 1.000 Euro oder monatlichen Raten ab 25 Euro mindestens 10 Jahre lang einen Gewinn von 10% jährlich sowie eine ergebnisunabhängige Vorzugsausschüttung in Aussicht, weist aber auf die Risiken der Beteiligung hin.

Etwa anderes versprach die Firma noch in einer früheren Sondervereinbarung. Darin sicherte die Gesellschaft den Anlegern verbindlich viel mehr Zinsen zu. Ab 25.000 Euro Anlagesumme sollte es eine Sonderverzinsung von 13% pro Jahr geben. Gleichzeitig wurden Sie als Investor damit geködert, bei einem Börsengang der Rheinpark AG Ihren Unternehmensanteil in Aktien der neuen Gesellschaft umwandeln zu können. Solche Garantien sind allerdings mehr als fragwürdig und haben die Verbraucherverbände bereits auf den Plan gerufen. Die Gesellschaft will insgesamt 8,5 Mio. Euro einsammeln. Das Geld soll unter anderem ins Marketing und die Vertriebskoordination für Finanzdienstleistungen sowie in andere Unternehmensbeteiligungen fließen. Mein Rat: Lassen Sie die Finger davon, denn solche und ähnliche Anlagen sind wirtschaftlich für Sie höchst riskant.

Was Sie tun können, wenn Sie sich über Angebote im unklaren sind …

Da der Graue Kapitalmarkt sehr schnellebig ist, werden Sie ständig mit neuen Angeboten überschwemmt.

Wenn Sie sich über einen bestimmten Anbieter oder dessen Produkt genau informieren wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten.

  • Als Leser des „Geldanlage Beraters“ können Sie mich jederzeit in meiner Redaktionssprechstunde um Rat fragen. In vielen Fällen sind mir die Ihnen unterbreiteten Angebote oder die Initiatoren namentlich bekannt, so dass ich Ihnen direkt helfen oder Ihnen andere Hilfe vermitteln kann. Das ist für Sie kostenlos.

  • Ein 2. zuverlässiger Informant in Fragen des Grauen Kapitalmarkts ist das Deutsche FinanzdienstleistungsInformationszentrum DFI (65011 Wiesbaden, Postfach 2123, Tel. 0611/7878338, Fax 0611/7878426). Es verfügt über ein sehr umfängliches Archiv in Sachen Grauer Kapitalmarkt. Gegen eine Gebühr können Sie sich Kopien vorliegender Akten anfertigen lassen oder erhalten fernmündlich Auskunft.

  • Schließlich bieten Ihnen auch die Verbraucherverbände in diesen Fragen ihre Mithilfe an. In Finanzdienstleistungen ist dies vor allem die Verbraucherzentrale Berlin e. V., Bayreuther Str. 40, 10787 Berlin, Tel. 030/21485260. In bestimmten Fällen dürfen die Verbraucherzentralen Sie sogar außergerichtlich beraten.

… oder sich bereits in den Klauen unseriöser Anbieter befinden

Grundsätzlich stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen, sich je nach Einzelfall gegen unseriöse Praktiken rechtlich zur Wehr zu setzen und gegebenenfalls aus bestehenden Verträgen herauszukommen.

Bei strafbarer Werbung steht Ihnen ein Rücktrittsrecht zu

Wenn Sie den Nachweis erbringen können, dass es nur aufgrund von wesentlich unwahren und irreführenden Angaben zum Vertragsabschluss gekommen ist, können Sie nach § 13 a des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb vom Vertrag zurücktreten. Beachten Sie aber, dass Sie von diesem Recht nur innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsunterzeichnung Gebrauch machen können.

GBTip: Wenn Sie Angebote auf dem freien Kapitalmarkt annehmen, bewahren Sie alle Ihnen im Zusammenhang mit dem Angebot vorgelegten Unterlagen auf, die für Ihre Entscheidung maßgeblich sind. Entscheidungsrelevante Sachverhalte sollten Sie sich sicherheitshalber vor Vertragsabschluss noch einmal genau schriftlich bestätigen lassen. Bestehen Sie darauf, dass bei entscheidenden Gesprächen eine Person Ihres Vertrauens als Zeuge anwesend ist.

Rücktrittsrecht bei Prospekthaftung

Auch wenn im Prospekt nicht vollständig und wahrheitsgemäß über wesentliche Vertragsumstände aufgeklärt oder auf bestimmte Risiken hingewiesen wurde, steht Ihnen ein Rücktrittsrecht zu. Hier hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in seinem Urteil vom 30. 3. 1995 (AZ.: 6 U 275/93) weitreichende Entscheidungen getroffen. Danach muss über alle Anlageformen informiert werden, die nach dem Gesellschaftszweck vorgesehen oder möglich sind. Dabei ist insbesondere auf die Bedeutung der Kosten und Provisionen sowie auf die Risiken hinzuweisen.

Kündigung aus einem wichtigen Grund

Ein solches Recht steht Ihnen bei langfristigen Verträgen immer zu, auch wenn dies im Vertrag nicht erwähnt oder sogar ausgeschlossen wird. Die Gerichte haben daran allerdings sehr hohe Anforderungen gestellt, so dass Sie nur in den seltensten Fällen von diesem Recht Gebrauch machen können.

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Checkliste: So retten Sie Ihr Geld vor den Anlagehaien

  • Bedenken Sie, dass es keine Geldanlage gibt, bei der die versprochenen höheren Chancen nicht mit entsprechend größerem Risiko erkauft werden. Zwar lassen sich beispielsweise Anlagerisiken an der Börse durch bestimmte Terminmarktinstrumente absichern. Diese Absicherungen sind aber immer nur zeitweilig wirksam und kosten in der Regel wenigstens das Geld, was Sie über die erwartete höhere Rendite gerade erwirtschaften wollten.

  • Machen Sie sich grundsätzlich klar, dass Angst und Besorgnis schlechte Ratgeber sind bei Entscheidungen um die beste Anlage für Ihr Geld. Anbieter, die solche Gefühle ausnutzen und Ihnen mit ihrem Produkt eine einfache Lösung Ihrer Anlageprobleme versprechen, sollten Sie meiden.

  • Wenn Sie Angebote am Grauen Kapitalmarkt nutzen wollen, achten Sie besonders auf die Bonität und Seriosität Ihres Partners. Eine größere Firma, die schon lange am Markt operiert und über die bei den Verbraucherverbänden keine Klagen vorliegen, bietet Ihnen im Zweifelsfall mehr Sicherheit als Firmen, die sich noch keinen „Namen“ gemacht haben und deshalb auch keine Leistungsnachweise vorzeigen können.

  • Falls Sie sich über die Seriosität eines Angebots im unklaren sind, nutzen Sie einfach die Redaktionssprechstunden des „Geldanlage Beraters“ – jeden Mittwoch von 16–18 Uhr (Tel. 0551/5083545), oder schicken Sie mir Ihre Unterlagen zu. Auf diese Weise konnte ich schon vielen in Bedrängnis geratenen Lesern helfen. Zwar darf ich Ihnen keine Rechtsberatung erteilen, aber in den meisten Fällen kann ich Sie an renommierte Anwälte oder Verbraucherschützer weiter vermitteln, die sich mit dem Anlagebetrug beruflich befassen und auch die Rechtslage gut kennen.

Ein „Geldanlage Berater“-Beitrag von Chefredakteur Dr. Werner Kurzawa. Als ehemaliger Bankkaufmann ist er seit über einem Jahrzehnt freier Wirtschafts- und Finanzjournalist und hat zahlreiche Bücher, Zeitschriftenartikel, Fernseh- und Rundfunkbeiträge rund um das Thema Geldanlage, Börse und Finanzen veröffentlicht. Er ist ein gefragter Experte der deutschen und internationalen Wertpapiermärkte und Redner auf zahlreichen Investmentkongressen und -Seminaren.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.