Softing AG: Fahrzeugdiagnose statt Schraubenschlüssel

Längst hat der Computer den Schraubenschlüssel in der Autowerkstatt abgelöst. Die Diagnosesysteme von Softing finden jeden Fehler und sorgen für Rekordergebnisse.

Davon profitieren auch die Aktionäre mit Kurssteigerungen und hohen Dividenden.

Dieses Unternehmen kann zukunftsweisend werden

Die Umsätze könnten im Segment Industrial Automation etwas stärker ansteigen als im Segment Automotive Electronics.

Softing befindet sich in Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen mit dem Ziel, diese in die Softing Gruppe aufzunehmen bzw. Produkte und Rechte zu erwerben.

Es bleibt jedoch das erklärte Ziel des Vorstands, Unternehmen nur dann hinzuzukaufen, wenn der nachhaltige Wert für Softing den Kaufpreis rechtfertigt.

Realistische Ziele machen den Unterschied

Das Geschäftsmodell ist wenig zyklisch, zumal Softing kein Kfz-Zulieferer im engeren Sinn ist. Die Hard- und Software-Produkte werden nicht in Autos eingebaut, Anwender sind vielmehr die Werkstätten.

Zudem sind viele Kunden aus der Industrie, die Software von Softing nutzen, durch Serviceverträge langfristig an das Unternehmen gebunden. Dies sorgt für stabile Erträge.

Attraktive Dividende für Aktionäre

Mit einer Eigenkapitalquote von 63,5% und Bargeld in Höhe von 12,2 Mio. € ist Softing solide finanziert. Das 2014er-KGV liegt bei 12. Damit ist die Aktie nicht zu teuer.

Die Aktionäre kommen auch nicht zu kurz. Für 2013 rechne ich mit einer Dividende von 30 Cent pro Aktie, was einer aktuellen Dividendenrendite von 3% entspricht.

Unternehmensprofil von Softing AG

Die Softing AG wurde 1979 gegründet und entwickelt seit dem komplexe, qualitativ hochwertige Software, Hardware und Systeme für die Steuerung und Kommunikation zwischen Maschinen und Bauteilen.

Das Unternehmen hat sich auf die Bereiche Automatisierungstechnik und Fahrzeugelektronik spezialisiert und ist dementsprechend in die Segmente „Industrial Automation“ und „Automotive Electronics“ gegliedert.

Die Diagnose-, Mess- und Testsysteme sind bei namhaften Autoherstellern wie VW, Porsche, BMW und Daimler im Einsatz.

Daneben beliefert Softing Kunden aus den Branchen Energie, Maschinen-/Anlagenbau und Lebensmittelindustrie mit seiner Kommunikations-, Steuerungs- und Diagnosetechnologie.

Flankierend dazu werden Beratung, Analysen, Studien und Schulungen zu den Softing-Produkten angeboten. Die Softing-Gruppe umfasst neben zwei Kerngesellschaften acht Tochterunternehmen.

Das sind in Folgenden diese Tochterunternehmen: Online Development Inc, Psiber Data GmbH, Softing Industrial Automation GmbH, Buxbaum Automation GmbH, Softing Automotive Electronics GmbH, Softing Services Gmb, Softing Project Services GmbH, Softing ROM in Rumänien.

Softing ist international aufgestellt. In Deutschland unterhält Standorte in Erkrath, Filderstadt, Haar, Krailling, Nürnberg und Reutlingen. Außerdem finden sich Standorte in  Österreich, Italien und darübrhinaus auch einen Entwicklungsstandort in Cluj, Rumänien. Außerhalb Europas finden sich Standorte in Asien, in den Ländern Japan, Singapur, außerdem unterhält das Unternehmen Softing AG in den Vereinigten Staaten von Amerika einen weiteren Standort.

16. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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