Spekulant Soros setzt gegen Trump und auf fallende Kurse

Der bekannte Spekulant George Soros setzt jetzt auf fallende Kurse an den US-Börsen. Er erwartet ein Ende der Euphorie rund um Donald Trump. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Zwar ist der neue US Präsident Donald Trump erst seit einigen Monaten im Amt.

Doch der Wirbel, den er bisher erzeugt hat, ist schon gewaltig – das gilt vor allen Dingen auch für die Finanzmärkte:

Neuer US-Präsident Trump befeuert die Finanzmärkte

Seit der US-Wahl im November 2016 ist es zum Teil kräftig nach oben gegangen; manche Indizes haben derzeit um 20 % und mehr hinzugewonnen.

Dabei versinkt Donald Trump jetzt immer mehr im Chaos:

  • Sei es seine umstrittene Rolle bei der Entlassung des FBI Chefs Comey,
  • sei es bei dem Ausplaudern von Regierungs-Geheimnissen gegenüber russischen Regierungs-Mitgliedern.

Donald Trump steht in Washington unter Druck und schon machen die ersten Gerüchte von einem bevorstehenden Amtsenthebungs-Verfahren die Runde.

Sollte die Entwicklung tatsächlich in diese Richtung gehen, hätte das auch massive Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Die bisherige Euphorie würde sich schnell verflüchtigen und der massive Absturz wäre möglich.

Genau darauf setzt jetzt der international bekannte und gefürchtete Spekulant George Soros.

Soros hat jetzt schon mehr als 750 Mio. Dollar auf fallende US-Börsen gesetzt

Aus aktuellen Börsen-Pflichtangaben geht nämlich hervor, dass George Soros seine Position mit der er auf fallende Aktienkurse setzt zuletzt massiv ausgebaut hat.

So besitzt Soros derzeit schon Positionen im Wert von insgesamt 764 Mio. Dollar.

Mit denen setzt er auf den bevorstehenden Absturz zum einen beim maßgeblichen S&P 500 Index in den USA und beim noch breiter angelegten Russel 2000.

Bei dieser Positionierung geht Soros nur davon aus, dass Trump seine massiven Versprechen nicht wird umsetzen können.

Das bezieht sich zum einen auf das Infrastruktur-Programm und zum anderen auch auf die im Wahlkampf angekündigten Steuer-Erleichterungen.

Sollten die nicht komplette umgesetzt werden, hätte das erst einmal einen negativen wirtschaftlichen Effekt auf die USA – und damit auch auf den Finanzmarkt.

Weitaus schlimmer könnte sich das Ganze natürlich dann entwickeln, wenn Trump tatsächlich massiv unter Druck geraten sollte.

Börsen massiv überbewertet – Seien sie auf der Hut

Dann sind auch noch deutlich größere Rückschläge an den Börsen möglich. Grundsätzlich halte ich die Börsen derzeit sowieso für massiv überbewertet.

Die reale wirtschaftliche Entwicklung – ob nun in den USA oder in der Euro-Zone – wird an der Börse überhaupt nicht mehr widergespiegelt.

Wir alle erleben eine völlige Übertreibung bei den Aktienkursen und Unternehmens-Bewertungen. Solche Phasen können nicht ewig dauern.

In der Geschichte hat sich immer wieder gezeigt, dass sich die Bewertung der Börsen an die reale Entwicklung anpasst.

Und wenn das jetzt geschehen sollte, werden wir massive Kursrückgänge an den Börsen erleben.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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