Stryker: Auch nach +4.000% hat die Aktie noch Luft nach oben

Wenn Unternehmen in neue Dimensionen vorstoßen, ist dies in der Regel mit stark steigenden Aktienkursen verbunden. Ein Beispiel dafür ist die Aktie von Stryker.

Zum Produkt-Portfolio des US-Konzerns zählen HighTech-Implantate für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie künstliche Knie-, Hüft- und Schultergelenke. Zudem bietet Stryker medizintechnisches Zubehör an und entwickelt Operations-Roboter.

Aktie mit +4.000% in einem Vierteljahrhundert

Der Aufstieg von Stryker fällt beeindruckend aus: Im letzten Vierteljahrhundert stieg das Unternehmen zum Weltmarktführer für orthopädische Implantate und medizintechnischem Zubehör auf. In diesem Zeitraum wurde der Umsatz versiebzigfacht.

Davon profitierten natürlich auch die Aktionäre: Die Stryker-Aktie gewann innerhalb von 25 Jahren 4.000% hinzu.

Seinen Aufstieg hat Stryker insbesondere seiner Innovationskraft zu verdanken. Zahlreiche Neuheiten gehen auf das Konto des Unternehmens. Für zusätzliche Schübe sorgten clevere Übernahmen kleinerer Werte mit vielversprechender Technologie, die Stryker schließlich groß rausbrachte.

Strykers Operations-Roboter sind auf dem Vormarsch

Ein ähnlicher Erfolg könnte auch die Übernahme von Mako Surgical aus dem Jahr 2013 bringen: Damit verschaffte sich Stryker Zugang zum Wachstumsmarkt der Operations-Roboter.

Diese Robotersysteme unterstützen Ärzte bei sogenannten minimal-invasiven Eingriffen. Minimal-invasiv heißt: Dabei erfolgt kein großer Schnitt. Es werden nur zwei sehr kleine Öffnungen im Körper des Patienten benötigt, um die Roboterarme in den Körper des Patienten einzuführen.

Der Arzt überwacht die Operation am Bildschirm und kann per Joystick Steuerbefehle geben. Diese revolutionäre Operationstechnik bietet klare Vorteile gegenüber der „normalen“ Operation: Sie verhindert menschliche Fehler und durch die kleineren Schnitte sinkt das Risiko für Infektionen.

Jedes Jahr werden weltweit mehrere Millionen Operationen durchgeführt, bei denen diese Robotersysteme eingesetzt werden können. Bislang ist dies erst bei weniger als 1% der Operationen der Fall – hier besteht ein gigantisches Potenzial.

Gestrige Quartalszahlen: Gewinn über Erwartungen

Mit seinen in der vergangenen Nacht veröffentlichten Quartalszahlen konnte Stryker die Prognosen wie üblich übertreffen: Mit 1,24 US-Dollar pro Aktie lag der Gewinn vier Cent über den Erwartungen. Es waren gut 10% mehr Gewinn als im Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz wurde die Prognose mit 2,47 Mrd. US-Dollar genau getroffen.

Für Langfristanleger weiterhin interessant

Hohe Innovationskraft und kontinuierliches Wachstum – das sind Unternehmen nach meinem Geschmack und dazu zählt Stryker. Auch die Bewertung ist mit einem KGV von 20 ist längst nicht abgehoben.

Das macht die Aktie weiterhin für Langfristanleger sehr interessant, auch wenn in den nächsten Jahren sicherlich nicht mehr Gewinne in den Dimensionen der Vergangenheit zu erwarten sind.

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21. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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