Top-Aktien im Spezialfahrzeugbau

Jungheinrich hat seinen erfolgreichen Wachstumskurs im 1. Quartal fortgesetzt:

Nach historischen Höchstwerten im Geschäftsjahr 2015 konnten Auftragseingang, Umsatz und EBIT gesteigert werden.

Eine hohe Nachfrage nach Gabelstaplern und Lagertechnik hat die Geschäfte von Jungheinrich angetrieben. Der Umsatz kletterte um 7,6% auf 667 Mio €. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 8,3% auf 46 Mio € zu.

Unterm Strich verdiente Jungheinrich 28,3 Mio. € – und damit 2,5% mehr als im Vorjahr. Der Auftrags-Eingang stieg um 13,4% auf 755 Mio. €. Besonders gut lief es in Europa.

Als produzierender Dienstleister der Intralogistik ist Jungheinrich bestens positioniert

Kunden erhalten maßgeschneiderte Lösungen für die komplette Logistik aus einer Hand über den gesamten Lebenszyklus eines Staplers.

Diese breite Aufstellung führt zu geringeren Schwankungen im Geschäftsverlauf. Zudem steht kein Kunde für mehr als 3% vom Umsatz, die Risiken sind somit vergleichsweise gering.

Die ersten 3 Monate zeigen, dass Jungheinrich im Plan liegt und seinen Wachstumskurs konsequent fortsetzt. Erneut hat sich der Konzern besser als der Markt und auch als seine wichtigsten Wettbewerber entwickelt.

Aufgrund des starken Auftrags-Eingangs und des hohen Auftrags-Bestands mit einer Reichweite von fast 5 Monaten bestätigte Jungheinrich die Prognose für 2016:

Der Umsatz soll rund 2,9 – 3,0 Mrd. € erreichen. Das EBIT soll auf 220 – 230 Mio. € steigen – nach 213 Mio. € im Vorjahr.

Unternehmens-Porträt

Jungheinrich gehört weltweit zu den 4 führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeuge (Hubwagen und Gabelstapler), Lager- und Materialfluss-Technik.

Der Konzern hat sich zum produzierenden Logistik-Dienstleister entwickelt und bietet seinen Kunden ein umfassendes Produkt-Programm an Staplern, Regalsystemen und Dienstleistungen für die komplette Intralogistik.

Jungheinrich ist in 31 Ländern mit Vertriebs- und Service-Gesellschaften vertreten. HV: Mai 2017

Die Geschäfte liefen bei Palfinger im Auftakt-Quartal rund

Der Umsatz stieg um 9,1% auf 318,8 Mio. € – ein neuer Rekordwert für ein 1.Quartal.

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 28,6% auf 30,2 Mio. €, dieser Wert ist ebenfalls ein neuer Rekord. Dies bedeutet auch eine Verbesserung der EBIT-Marge, die von 8,0 auf 9,5% anstieg.

Unterm Strich verdiente Palfinger 29% mehr. Im Segment European Units wurde der Umsatz um 12,9% auf 226,6 Mio. € gesteigert. Besonders die starke Nachfrage in Europa war Ursache für den Umsatz-Anstieg.

Erfreulich entwickelte sich die Nachfrage in den südlichen Ländern Europas, deren Märkte seit der Finanzkrise schwächelten:

In Italien und Spanien legte der Umsatz um knapp 70% zu. Auch im Geschäft mit Hooklifts konnte der Umsatz gesteigert werden.

Deutliche Zuwächse bei Umsatz und Auftrags-Eingang verzeichneten Hubarbeitsbühnen

Die Produktion war gut ausgelastet. Die Fertigung für Dritte konnte ausgeweitet werden. Das Marine-Geschäft war durch die geringe Investitions-Bereitschaft der Öl- und Gasindustrie belastet.

Im Segment Area Units werden intensiv mögliche Akquisitionen und Partnerschaften untersucht, die höhere Kosten als erwartet verursachten.

Das führte beim EBIT zu einem Minus von 4,6 Mio. € – nach einem Minus von 3,5 Mio. € im Vorjahres-Quartal.

Für 2016 erwartet das Management ein Umsatz-Wachstum von rund 10%. Palfinger sieht das Potenzial, bis zum Jahr 2017 den Umsatz auf rund 1,8 Mrd. € auszuweiten.

Dies soll durch Akquisitionen und die Komplettierung der Produkt-Palette erreicht werden.

Unternehmens-Porträt

Richard Palfinger gründete 1932 eine Schlosserei und Reparatur-Werkstatt für landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Heute ist Palfinger ein internationaler Konzern und bietet seinen Kunden weltweit hydraulische Hebe-, Lade- und Handling-Lösungen an.

Mit dem Stammprodukt, dem LKW-Knickarm-Kran, ist das Unternehmen mit knapp 150 Modellen und einem Marktanteil von 30% Weltmarktführer.

22. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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