Dürr-Aktie: Tradition trifft auf Innovation

Eine 122-jährige Firmengeschichte, eine etablierte und weltweit anerkannte Qualitäts-Marke sowie ein innovatives und lösungsorientiertes Produkt-Portfolio – Erfolgs-Kriterien, die der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr mehr als erfüllt.

Während das Geschäftsmodell durch nachhaltige Diversifikation an Krisen-Sicherheit gewinnt, steigt die Profitabilität kontinuierlich.

Wichtige Trends wie die Industrie 4.0 wurden frühzeitig erkannt und entsprechende Investitionen getätigt. Der Auftrags-Bestand erreichte ein Rekord-Niveau.

Dürr erfüllt die 3-Filter-Kriterien

Der Anlagen- und Maschinenbauer erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy:

  1. Seit 2010 ist der Gewinn kontinuierlich gestiegen.
  2. Bei einem für 2017 geschätzten Umsatz von 3,6 Mrd. € errechnet sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 0,9.
  3. Die Aktie hat sich in den vergangenen 12 Monaten deutlich besser entwickelt als der Vergleichs-Index MDAX.

Gewinn steigt um über 28%

Dürr blickt auf ein erfolgreiches 1. Halbjahr zurück:

  • Während der Umsatz um 2,6% auf 1,8 Mrd. € gewachsen ist, stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 21,2% auf 144,2 Mio. €.
  • Als Folge verbesserte sich die EBIT-Marge von 7 auf 8,2%.
  • Unterm Strich verdiente Dürr 28,4% mehr.
  • Erstmals gelang es, in einem Halbjahr Aufträge im Wert von über 2 Mrd. € an Land zu ziehen.
  • Besonders in China (+51% auf 405,1 Mio. €) und der Absatz-Gruppe Asien, Afrika und Australien (+50% auf 225 Mio. €) erzielte der Maschinenbauer Fortschritte.
  • Dürr profitiert maßgeblich von der anziehenden Investitions-Tätigkeit in der Automobil-Industrie.
  • Darüber hinaus gelang es dem Konzern, die Profitabilität im relativ neuen Geschäfts-Segment der holzverarbeitenden Industrie zu verbessern.
  • Das EBIT kletterte um 54,5% auf 42,5 Mio. € und führte zu einem Anstieg der EBIT-Marge von 5,2 auf 7,1%.

Ein Ende dieser positiven Entwicklung ist nicht in Sicht.

Sie profitieren doppelt: Attraktives Branchen-Umfeld und Qualitäts-Unternehmen

Firmen wie Dürr schaffen es, in schwachen Marktphasen Ergebnis-Rückgänge zu minimieren und Zuwächse in Boom-Phasen zu maximieren.

Sie als Aktionär profitieren davon gleich doppelt:

Denn Sie sind nicht nur zur richtigen Zeit in der richtigen Branche investiert, sondern darüber hinaus im besten Konzernen. Und die Branchen-Kennzahlen glänzen.

Die weltweite Automobil-Industrie nimmt gerade erst Schwung auf – im 1. Halbjahr legte der PKW-Absatz weltweit zu:

Japan (+10%), Indien (+8%) und Russland (+7%) führen das Feld an. Aber auch der chinesische (+3%) und europäische Markt (+2%) entwickelten sich positiv.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet in 2017 mit einem Wachstum im Sektor Holzbearbeitungs-Maschinen von 4 – 6%.

Industrie 4.0: Mehr Output bei weniger Input

Um nachhaltig überdurchschnittliches Wachstum zu generieren, setzt Dürr auf innovative Produkt-Lösungen:

Gemeinsam mit dem Roboter-Hersteller Kuka stellte man entsprechend ein neuartiges Roboter-Lackier-System für verschiedene Industrie-Bereiche vor.

Kuka liefert den Roboter, Dürr die vollautomatisierte Lackier-Software. Anwendung findet der Roboter in den Bereichen

  • Holz,
  • Kunststoff,
  • Glas
  • und Metall.

Zudem wurde im 1. Halbjahr ein Kooperations-Vertrag mit der Software AG unterzeichnet.

Ziel der Partnerschaft ist es, die cloudbasierte Dürr-IoT-Plattform zu optimieren. Gemeint ist damit die vollständig vernetzte Produktion mit Dürr-Software.

Ausblick 2017: Es geht weiter bergauf

Dürr steht vor einem weiteren Rekordjahr. Trotz des Verkaufs der Anteile an Ecoclean rechnet das Management mit

  • einem Jahres-Umsatz zwischen 3,4 und 3,6 Mrd. €,
  • einem Auftrags-Eingang von 3,3 – 3,7 Mrd. €
  • sowie einem leichten Gewinn-Anstieg.

Die EBIT-Marge soll zwischen 7,5 und 8,25% liegen.

Ich halte den Ausblick für sehr konservativ. Das attraktive Branchen-Umfeld und mögliche Zukäufe spielen Dürr in die Karten.

Vor diesem Hintergrund könnte Dürr seine Ziele für 2020 (Umsatz 5 Mrd. €, operative Marge 8 – 10%) schon früher erreichen.


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2. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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