Trump und die Börsen – Das geht nicht mehr lange gut

Immer neue Anschuldigungen gegen Donald Trump – aber die Börsen bleiben ruhig. Günter Hannich ist sicher: "Das wird sich schon bald ändern." (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Die Lage an den Börsen wird immer bizarrer: Fast täglich tauchen neue Anschuldigungen gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und seine Mannschaft auf.

Doch die Börsen zeigen sich davon bislang völlig unbeeindruckt.

Fehltritte Trumps lassen Börsen bislang kalt

Unrühmlicher Tiefpunkt zuletzt: Jetzt hat tatsächlich ein demokratischer Abgeordneter einen Antrag auf ein Amtsenthebungs-Verfahren für Donald Trump gestellt.

Noch stehen die Chancen nicht besonders gut, dass dieses Amtsenthebungs-Verfahren tatsächlich kommen wird.

Immerhin haben die Republikaner in beiden maßgeblichen Kammern im US Parlament die Mehrheit.

Aber das heißt noch nichts, denn selbst in den eigenen Reihen schwindet die Zustimmung für den US Präsidenten.

Wenn es um irgendeinen Präsidenten irgendeines Landes gehen würde, könnte uns das in Deutschland nahezu egal sein.

Beispiel Brasilien: Hier ist erst gestern der ehemalige Staatspräsident Lula wegen Korruption zu einer Haftstrafe von mehr als 9 Jahren verurteilt worden.

Eine solche Meldung taucht bei uns, wenn überhaupt, dann nur am Ende der Nachrichten auf.

Wenn es zur Amtsenthebung Trumps kommt, wird es ungemütlich – Und nicht nur für ihn…

Anders würde es sich darstellen, wenn es tatsächlich zur Amtsenthebung von Donald Trump kommen sollte. Das würde für eine massive Verunsicherung sorgen.

Schon jetzt ist aus Washington zu hören, dass von einem geregelten Regierungs-Betrieb dort keine Rede sein kann.

Eigentlich geht es mehr oder weniger nur darum, auf täglicher Basis die einzelnen Krisenherde abzuarbeiten.

Da stellt sich auch die Frage, ob Donald Trump tatsächlich gewillt ist, überhaupt die Amtszeit komplett durchzustehen? Aktuell kann man diese Frage tatsächlich nicht beantworten.

Doch je mehr Anschuldigungen gegen Trump und seine Mannschaft aufkommen, desto instabiler wird die politische Lage in den USA.

Noch ignorieren die Börsen weitgehend diese steigende Verunsicherung. Doch ich bin mir sicher: Diese Ignoranz wird nicht mehr lange andauern.

Auf einen guten Krisenschutz kommt es an

Bald werden auch die Investoren anerkennen müssen, auf welche Gefahren wir uns einstellen müssen. Und genau dann schlägt die Stunde des aktiven Krisenschutzes.

Wenn Investoren panisch Aktien auf den Markt werfen, dann kommt es für Sie als Investor immer auch darauf an, die Aktien im Depot zu haben, die eben auch in der Krise stark bleiben.

Sie glauben nicht, dass es solche Titel gibt? – Die Finanzkrise 2008 und 2009 hat ganz klar gezeigt, dass es solche Titel gibt.

Aber der aktive Fliesenschutz geht noch weiter: Edelmetalle und Fremdwährungen gehören dann auch mit dazu.

Insgesamt muss es bei Ihnen darum gehen, ihr Vermögen flexibel anzulegen. Nur dann haben Sie auch eine reelle Chance die Krise tatsächlich zu überstehen.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.