UMS: Profitable Geschäfte mit mobiler Medizintechnik

Mit seinem Geschäftsmodell setzt UMS auf zukunftsträchtige Trends im Gesundheitswesen.

Dazu gehört auch der steigende Kostendruck, der dazu führt, dass Behandlungen immer öfter ausgelagert werden.

Das mobile Service-Konzept unterstützt die ambulante Versorgung und bietet dabei einige Vorteile für Ärzte und Kliniken.

Durch flexible Verträge fallen bei den Kunden nur Gebühren bei tatsächlicher Nutzung der medizintechnischen Ausrüstung an.

Außerdem können Anwender durch die Mehrfachnutzung der bereitgestellten Technik die Auslastung erhöhen und dadurch die Kosten je Behandlung senken und so vergleichsweise günstige Konditionen anbieten.

Dabei gewährleisten gut ausgebildete Spezialisten eine hohe Qualität der Behandlung. Durch den mobilen Einsatz wird zudem eine große Reichweite erlangt.

Dadurch können auch Patienten in Regionen abseits der großen Städte mit moderner und kostengünstiger Medizintechnik versorgt werden.

Fokus auf 3 Bereiche

Nach Angaben von UMS sind die angebotenen Dienstleistungen immer dann vorteilhaft, wenn die Patienten-Zahlen eine Investition in technische Geräte und die Ausbildung von Applikations-Personal nicht rechtfertigen.

So sind die zur Verfügung gestellten Geräte durch den mobilen Einsatz 5- bis 10-mal höher ausgelastet, als dies bei einem stationären Betrieb der Fall wäre.

UMS konzentriert sich dabei auf Anwendungen in den Bereichen Urologie, Gynäkologie und Radiologie.

In der Urologie hat sich UMS auf die minimalinvasive Entfernung von Nieren und Harnleitersteinen oder die Lasertherapie von gutartigen Prostata-Vergrößerungen spezialisiert.

In der Sparte Gynäkologie werden mobile Geräte zur Früherkennung von Brustkrebs angeboten. Abgerundet wird das Angebot durch Dienstleistungen im Bereich Radiologie.

Hier stellt UMS Magnet-Resonanz-Tomographen und Technik für die minimalinvasive Behandlung von Prostatakrebs zur Verfügung.

Gewinn steigt um 21%

UMS überzeugt auch mit Ergebnissen, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbesserten.

Auch 2012 wirtschaftete das Unternehmen äußerst solide und profitabel. So konnte der Umsatz um 9% auf 41,9 Mio. € gesteigert werden.

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 10% auf 12,8 Mio. € und der Gewinn je Aktie um 21% auf 57 Cent.

Prognose bestätigt

Der Start in das neue Geschäftsjahr fiel allerdings verhalten aus. Beim Umsatz wie in den Behandlungszahlen im Segment der Urologie wie auch im Segment der Gynäkologie zeigte sich eine leicht rückläufige Tendenz.

In den übrigen Segmenten, wesentlich getragen von der Magnetresonanz-Tomographie, konnte das sehr gute Ergebnis des Vorjahres erreicht bzw. leicht übertroffen werden.

Zudem hat die Entwicklung des Wechselkurses des Euro zum US-Dollar die Ertragslage zusätzlich belastet. So erreichte das Ergebnis pro Aktie im 1. Quartal 0,12 € nach 0,16 € im Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet UMS dennoch eine weitere Steigerung von Umsatz und Ergebnis.

Konkret geht UMS von einem Umsatz in Höhe von 43 bis 45 Mio. € sowie einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie auf 60 bis 65 Cent aus.

Vielversprechende Aussichten

Mit ihren medizinischen Versorgungskonzepten ist UMS für die Zukunft gut gerüstet.

Mit Südamerika, wo das medizinische Versorgungs-Niveau immer weiter aufholt, hat UMS auch schon in den Schwellenländern einen Fuß in der Tür.

Ein weiterer Pluspunkt ist die konjunkturelle Unabhängigkeit. Eine solide Finanzlage mit geringen Schulden sowie die attraktive Dividendenrendite runden das positive Bild ab.

Aus fundamentaler Sicht und mit 9 erfüllten Small-Cap-Kriterien ist die bisher wenig bekannte Aktie eine interessante Langfristanlage.

6. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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