US-Aktienindex S&P 500: Stabiler Aufwärtstrend

Der DAX 30 Index ist dieses Jahr in einem Rutsch von 10.000 auf 12.000 Punkte durchgestartet.

Und seit seinem Tief im Oktober 2014, das lag bei 8.355 Punkten, hat er in der Spitze sogar fast 4.000 Punkte zugelegt. Viel, Sie können oft hören, zu viel. Und ich denke auch, eine Konsolidierung täte gut.

Gleichwohl empfehle ich Ihnen unverändert den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktien. Die Zuversicht, dass Sie hier die besten Gewinn-Chancen haben, beziehe ich aus den US-Leitindizes, wie ich es Ihnen gleich mit dem Chart des S&P 500 zeige.

Der DAX 30 Index folgt den US-Indizes

Der DAX 30 Index wird oft gerne als der Schwanz am Dackel der US-Indizes bezeichnet. Das Bild besagt: Die US-Indizes laufen vor, der DAX 30 Index folgt zwangsläufig. Der Schwanz des Dackels wedelt dabei heftig in alle Richtungen – und doch geht er (natürlich) keinen eigenen Weg.

Auf den DAX 30 Index übertragen heißt das: Der DAX 30 Index schwankt volatil auf- und abwärts. Kurzfristig bewegt er sich auch in eine andere Richtung als die US-Leitindizes. Aber er geht (natürlich) keinen eigenen Weg. Und wie der Weg aussieht, sehen Sie im folgenden Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse zeigt Trends wirklich an

Wenn Sie hier schon eine Zeitlang mitlesen, kennen Sie meine Erläuterung zur Chartdarstellung auf Basis der Wochenschlusskurse. Dann können Sie diesen Abschnitt überspringen und beim unten stehenden Chart weiterlesen. Wenn es für Sie neu ist, hier die kurze Erläuterung zum Chart:

Für meine Trendbestimmungen nutze ich die Chartdarstellung des Kursverlaufs von Aktien und Indizes per Wochenschlusskurs. Das ist einfach, klar, verständlich und treffsicher.

Unten sehen Sie den entsprechenden aktuellen Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse.

Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

S&P 500: aufwärts – keine Übertreibung in Sicht

 S&P500-Index_2015_03_30

Dieser Chart des S&P 500 spricht für sich und benötig keine Trendlinien oder Indikatoren. Der Trend ist aufwärts gerichtet. Worauf ich aber besonders aufmerksam machen möchte: Es gibt keine Übertreibung nach oben.

Den eingangs angesprochenen hohen Zugewinn des DAX 30 Index sehen Sie im Chart des S&P 500 nicht. Ein positives Zeichen.

Denken Sie an den erwähnten Dackel. Der DAX 30 Index mag auf- und abwärts übertreiben. Diese kurzfristigen Kursbewegungen sind zufallsbedingt, die bewerte ich nicht.

Da es im S&P 500 aber aus charttechnischer Sicht keinen Trendwechsel gibt, gibt es den auch im DAX 30 Index nicht. Das Ergebnis aus charttechnischer Sicht ist eindeutig:

Die besten Gewinn-Chancen haben Sie mit Call-Optionen

Was ich Ihnen jetzt schreibe, haben ich Ihnen schon oft geschrieben. Warum sollte ich es auch anders schreiben, wenn es doch seit Jahren Gültigkeit hat und so auch heute?

Ich empfehle Ihnen unverändert, in Call-Optionen auf starke Aktien zu investieren. Diese Käufe müssen (ich meine, daran führt kein Weg vorbei) Sie mit Put-Optionen absichern.

Dann haben Sie im Depot eine sichere Basis und beste Gewinn-Chancen, wenn es im S&P 500 in Richtung 2.200 Punkte läuft und im DAX 30 Index auf 13.000 Punkte zugeht.

Zum guten Schluss: Genau heute vor 162 Jahren, also am 30.03.1853, kam der weltberühmte Maler Vincent van Gogh zur Welt. Er schrieb:

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.

Was für das Leben gilt, gilt sicher noch viel mehr für die Börse. Etwas riskieren müssen wir. Ich bemühe mich hier, Ihnen die Tipps zu geben, dass der Mut, etwas zu riskieren, meist mit Gewinnen belohnt wird. In der Hoffnung, dass mir das gelingt, sende ich beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

30. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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