US-Experte warnt: „Der nächste Crash wird alles in den Schatten stellen“

US-Experte Jim Rogers bezieht in einem Interview Stellung; erwartet einen Crash, wie „wir ihn zu unseren Lebzeiten noch nicht erlebt haben.“ (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Es gestern habe ich Ihnen an dieser Stelle erklärt, warum ich schon bald eine Korrektur an den Aktienmärkten erwarte.

Kurz zusammengefasst noch einmal für Sie: Derzeit erleben wir eine reine Spekulation an den Börsen, und das wird nicht mehr lange gut gehen.

Jetzt bin ich auf einige prominente Stimmen gestoßen, die genau die gleichen Warnungen aussprechen.

Zu den prominenten Warnern vor einem Zusammenbruch am Aktienmarkt gehört beispielsweise Jim Rogers. Er ist seit weit mehr als 40 Jahren an den internationalen Finanzmärkten aktiv.

Rogers hat zunächst als Hedgefonds-Manager und später als Rohstoff-Experte etliche Marktbewegungen sehr gut prognostiziert.

Rogers überzeugt: Crash wird heftiger als die Finanzkrise 2008/09

Nun hatte er im Interview ganz klar Stellung bezogen.

Auf die Frage wie der uns bevorstehende Crash ausfallen könnte, sagte Jim Rogers: „Es wird der schlimmste Crash zu unseren Lebzeiten sein.“

Damit ist Jim Rogers davon überzeugt, dass der bevorstehende Crash schlimmer ausfallen wird, als das was wir während der globalen Finanzkrise 2008 und 2009 erlebt haben.

Keine Frage: Diese Prognose von Jim Rogers ist düster.

Und die Korrektur könnte schneller kommen, als wir alle denken. Schon am vergangenen Freitag ging es bei den Technologie-Aktien in den USA deutlich nach unten.

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Der negative Trend setzt sich in dieser Woche jetzt fort. Dem schwachen Handelstag am Montag folgte dann auch ein schwacher Handel heute.

Auch hierzulande negative Signale

Auch bei uns in Deutschland dominieren in diesen Tagen dann doch einmal die negativen Vorzeichen:

Beispiel TECDAX: Der wichtigste deutsche Technologie-Index verlor beispielsweise allein am Montag knapp 3% an Wert. Das ist noch nicht dramatisch. Es fällt noch in den Bereich der normalen Tagesschwankungen.

Aber eines ist auch klar: 3 oder 4 Tage mit Verlusten von diesem Ausmaß lassen den Trend auf jeden Fall drehen.

Und dann kann es sehr schnell gehen; dann können sehr schnell viele Investoren die Nerven verlieren.

Eines müssen Sie bedenken: Die allermeisten Investoren, die aktuell bei Aktien mit dabei sind, haben aktuelle Buchgewinne.

Wenn die Stimmung dreht, wird es sehr schnell gehen

Wenn dann die Stimmung erst einmal dreht, werden viele Investoren versuchen, ihre Gewinne zu sichern.

Und dann kommt es zu einem Sturm an den Börsen; dann treffen viele Verkäufer von Aktien auf zu wenige Käufer.

Sie können sich ausmalen, was dann passieren wird: Dann werden die Kurse abstürzen. Und dann kann es sehr schnell gehen mit dem Zusammenbruch an den Märkten.

Daher gilt jetzt mehr denn je: Sichern Sie sich und Ihr Vermögen aktiv ab! Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.