US-Märkte kurz vor dem Absturz

Am seidenen Faden hängen manche Indizes an ihren Aufwärts-Trendlinien – einige liegen bereits darunter. Der DAX zeigt sich gewohnt passiv und steht im Vergleich diesmal besser da.

NASDAQ und Dow Jones mit schwacher Tendenz

Die beiden US-Indizes starten mit negativen Zahlen in die Woche. Insbesondere der Dow Jones hat sich erneut die Zähne an den 20.920 ausgebissen.

Es ist kein gutes Zeichen, wenn das Hoch vom Freitag – das lag bei 20.940 – nicht überwunden werden kann.

Es fehlen aktuell gut 150 Punkte nach oben, um Stärke zu repräsentieren. Doch diese Marke bei rund 21.000 ist für den Dow Jones und seine Anleger bislang eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.

Beim NASDAQ sieht es nicht ganz so düster aus, allerdings würden auch hier neue Hochs guttun. Das Monatshoch vom 1. März bei 5.398 Punkten gilt es hinter sich zu lassen.

Momentan scheint sich zumindest ein Boden bei 5.340 gebildet zu haben. Kurse darunter würden eine Verkaufs-Stimmung aufkommen lassen.

Wie bewegt Mario Draghi DAX und Euro?

Um 14.30 Uhr stand heute eine Rede des EZB-Präsidenten in Frankfurt auf dem Terminkalender.

Zu Beginn ist der DAX knapp 20 Punkte auf über 12.000 geklettert, die er danach aber schnell wieder abgab.

Aus Anlegersicht war der Termin also wenig interessant. Werfen wir passend dazu noch einen Blick auf die Währungen; diese haben sich während der geplanten Rede noch weniger bewegt als der DAX:

Der Euro notiert derzeit zum US-Dollar bei 1,06. Nach oben ist aktuell bei 1,08 der Deckel drauf. Erst wenn diese Kursmarke durchbrochen wurde, hat der Euro wieder Luft für steigende Preise.

Auf der Unterseite ist in den vergangenen Wochen bei 1,05 Schluss. Solange das Währungspaar sich in diesem Bereich  befindet, gibt es keine eindeutige Tendenz, in welche Richtung der Ausbruch stattfinden wird.

Das Szenario mit steigenden Kursen hat aufgrund der scheinbaren Bodenbildung eher Vorrang. Letztlich ist es gut möglich, dass der Euro bis 1,085 steigt.

Entscheidend ist dann aber, was an dieser Stelle passiert: ob es wieder bergab geht Richtung 1,05 oder ob die Kurse nachhaltig klettern.

Vermutlich wird der BrExit dabei auch noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Wir setzen auf einen fallenden S&P500

Momentan befindet sich der S&P500 im Bereich um 2.370 Punkte.

Michael Sturm erwartet fallende Kurse – zumindest bis Ende des Jahres. Denn so lang laufen die Kontrakte, die er unseren Abonnenten seines Premiumdienstes heute empfohlen hat.

Doch was ist, wenn die Kurse plötzlich anziehen sollten? Das ist wieder einmal so einzigartig bei den Optionen-Spreads:

Selbst wenn der S&P500 bis Ende des Jahres auf der Stelle tanzt oder leicht steigt, mit der passenden Kontrakt-Kombination machen Sie trotzdem Profit.

13. März 2017

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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