US-Ökonom warnt: „Nächste Krise wird schlimmer als 2008“

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Der US-Ökonom Paul Krugman hat eine Warnung ausgesprochen: Die nächste Krise wird schlimmer ausfallen als 2008. (Foto: MR.LIGHTMAN1975 / Shutterstock.com)

Jetzt wird es langsam ernst – denn die Crashgefahren nehmen immer weiter zu. Und aktuell verdichten sich auch die Vorzeichen, dass die kommende Krise sehr viel schlimmer ausfallen wird als die letzte große Finanzkrise 2008/2009.

Diese Ansicht setzt sich jetzt auch bei immer mehr Experten durch – und hat jetzt auch den Mainstream schon erreicht. So warnt jetzt auch der Ökonom Paul Krugman in den USA, der bislang nicht durch massive Krisenszenarien aufgefallen ist. Seiner Einschätzung nach sind wir vor allen Dingen auf die kommende Krise nur unzureichend vorbereitet.

Krugman warnt: „Die Zinsen sind immer noch nahe der Nulllinie in den USA und vielen Teilen der Welt. Die Finanzpolitik ist zudem nach der letzten Finanzkrise schlecht aufgestellt worden. Ich bin auch nicht wirklich zuversichtlich, dass dies schon bald besser werden könnte. Tatsächlich ist es doch so, dass es gute Gründe gibt, dass es in Zukunft sogar schlimmer werden wird.“

Die Bühne ist berietet für einen historischen Zusammenbruch

Fakt ist: Die Bühne ist bereitet für einen kommenden historischen Zusammenbruch. Wir leben in Zeiten der Alles-Blase. Ob Aktien, Anleihen oder Immobilien – alles ist aktuell deutlich überbewertet. Dabei müssen Sie eins wissen: Allein die Immobilienblase in den USA ist heute deutlich größer als 2008. Doch die reichte damals schon aus, um eine der größten Finanzkrisen der Geschichte auszulösen.

Sehr beunruhigend sind auch die immer weiter steigenden Unternehmensschulden. Stellen Sie sich vor: Seit der letzten Finanzkrise haben sich in den USA die Schulden der Unternehmen mehr als verdoppelt. Wenn nun das Zinsniveau ansteigen sollte – was in der kommenden Krise auf jeden Fall zu erwarten ist – werden viele Firmen mit den bestehenden Schulden Probleme bekommen. Hier lauert eine große Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte.

Zuletzt äußerten sich schon wieder so genannte Börsen-Experten und sagten, mit der Korrektur der vergangenen Wochen an den Börsen wäre das Schlimmste schon überstanden und die Börsen würden 2019 wieder durchstarten und neue Rekordkurse von 14.000 Punkten und mehr im DAX erreichen.

Hier kann ich nur sagen: So etwas sind Wunschträume, die sich aber schon bald in Luft auflösen werden. Die Basis vieler Unternehmen gibt schlicht und einfach keine höheren Kurse her. Die Gewinne werden kaum noch zulegen. Und damit fehlt dann schlicht und einfach die Basis für weiter steigende Kurse.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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