USA: Der Crash wird kommen

Die Alarmzeichen werden immer lauter. Das zeigen die aktuellen Daten aus den USA. So zeigen die aktuellen Wachstumsdaten aus den USA die akute Konjunkturschwäche an. Im ersten Quartal 2015 wuchs die Wirtschaftskraft in den USA nur noch um 0,2 %. Das war das schwächste Quartal seit einem Jahr.

Zudem hatten viele Experten im Vorfeld ein Wachstum von 1,0 % erwartet. Doch tatsächlich liegt die US-Konjunktur deutlich darunter. Und es kommt noch schlimmer: In den ersten drei Monaten des neuen Jahres sind die Lagerbestände in den USA massiv angestiegen.

Dieser Anstieg war der Größte seit fast fünf Jahren. Lagerbestände müssen auch irgendwann verkauft werden. Das wird in der Zukunft zu einem niedrigeren Preis passieren müssen, wenn diese Überbestände abgebaut werden müssen.

Hohe Lagerbestände bieten Potenzial für Rückschläge

Würde man diesen Aufbau der Lagerbestände aus der Wirtschaftsleistung herausrechnen, wäre die US-Wirtschaft im ersten Quartal um 2,5 % geschrumpft. Das gibt Ihnen einen Eindruck davon, wie es tatsächlich um die Lage der US-Konjunktur bestellt ist.

Doch die Liste der Warnsignale ist viel länger. So liefert beispielsweise auch der Arbeitsmarkt ein großes Warnsignal. Aktuelle Zahlen des Arbeitsministeriums haben ergeben, dass mindestens ein Familienmitglied in 20 % der US Familien keinen Job hat. Kann es also möglich sein, dass die Arbeitslosenquote der Gesamtbevölkerung nur bei 5,5 % liegt und weiter sinkt? Das macht keinen Sinn.

Zudem sinkt die Quote der Hausbesitzer in den USA stetig. Aktuell notiert dieser Wert auf dem niedrigsten Niveau seit 25 Jahren. Gleichzeitig planen immer weniger US-Bürger den Kauf einer Immobilie. Das liegt sicherlich auch an der schwachen finanziellen Basis eines Großteils der Bevölkerung.

Stellen Sie sich vor: 62 % der US-Bürger verfügen über keinerlei finanzielle Basis und hangeln sich Monat für Monat mit ihrem Einkommen durch. Wenn dann eine neue Krise kommt, stürzen Millionen Familien in den USA massiv ab. Genau das haben wir bei der Finanzkrise 2008 in den USA beobachtet können. Mehr oder weniger über Nacht sind Millionen US-Bürger aus gesicherten Existenzen in der Mittelschicht abgerutscht.

Doch trotz dieser massiven Warnsignale aus den USA fürchte ich mich nicht vor den massiven Verwerfungen die vor uns liegen. Ich bin vorbereitet. Durch eine flexible Streuung des Vermögens kann ich eine Verschärfung der aktuellen Situation beruhigt entgegen sehen. Sie können das auch, wenn Sie Ihr Vermögen ebenfalls flexibel anlegen und genau so aktiv gegen einen Crash absichern. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

4. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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