USA im Rausch des Geldes und Vorteile des Horizontalen Spreads erklärt

Geld alleine macht nicht glücklich? – Von wegen! Ein Blick auf die Unternehmens-Zahlen der US-amerikanischen Banken zeigt, wer heutzutage noch gut verdient.

Der DAX bewegt sich unterdessen weiterhin in seinem Seitwärts-Bereich. Die 11.700-Marke scheint vorerst noch unüberwindbar.

Bereits seit Anfang des Jahres schwankt der DAX um die 11.600 Punkte ohne sich groß davon zu entfernen.

US-Banken: die Reichen werden reicher

Während hierzulande weiterhin gepredigt wird, dass die Deutsche Bank kein Rettungs-Paket benötigt, glänzen die Großbanken in den USA mit satten Gewinnen.

J. P. Morgan Chase hat den Vorjahres-Gewinn um 1 % steigern können. Somit wurden letztlich für 2016 Gewinne in Höhe von 24,7 Mrd. US-$ veranschlagt.

Die Bank of America konnte ihren Gewinn sogar um 13 % steigern – auf 16,2 Mrd. US-$. Hierbei sollen v. a. die steigenden Zinsen geholfen haben.

Wells Fargo machte dagegen „nur“ 5,3 Mrd. US-$ Gewinn, nach 5,6 Mrd. US-$ im Vorjahr.

Somit scheint zumindest bei den Großbanken alles nach Plan zu laufen und die Schuldenkrise ist offenbar Schnee von gestern.

1 Woche bevor Donald Trump als Präsident vereidigt wird, zeigt sich die US-Wirtschaft erstärkt. George Soros hat dabei übrigens rund 1 Milliarde US-$ verloren.

Der Investor konnte sich nicht vorstellen, dass die Kurse weiter steigen, obwohl Trump die Wahl für sich entschied. Er setzte massiv auf fallende Kurse und wurde dafür bestraft.

Diesen Vorteil haben Horizontale Spreads

Seien Sie nicht wie George Soros! Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Zeit für sich arbeiten lassen, egal ob die Börse rauf oder runter geht.

Der Horizontale Spread funktioniert beim Optionen-Handel wie jedes andere Investment auch. Sie suchen sich einen Basiswert und analysieren, ob die Kurse steigen oder fallen werden.

Allerdings können Sie hierbei auch verdienen, wenn sie falsch liegen sollten. Denn in 1. Linie erwirtschaftet solch ein Trade seinen Gewinn aufgrund der unterschiedlich langen Laufzeiten.

Beim Horizontalen Spreads werden Optionen kombiniert die denselben Ausübungs-Preis haben. Jedoch wählen Sie als Anleger unterschiedliche Verfalls-Termine aus.

Durch die Differenz der Ausübungs-Zeiten sind somit Gewinne sehr wahrscheinlich.

Der Knackpunkt bei Optionen ist nämlich, dass der Zeitwert gegen Ende der Laufzeit immer mehr abnimmt. Sie machen sich diesen Wertverlust zunutze.

Entscheidend ist dabei, dass Sie gleichzeitig Optionen vom selben Basiswert kaufen und verkaufen. Die Anzahl ist dabei jeweils identisch.

Das bedeutet, Sie kaufen z. B. 5 Optionen mit Laufzeit Juni 2017 von BMW und verkaufen 5 Optionen mit Laufzeit März von BMW. Der Ausübungs-Preis muss hierbei auch derselbe sein.

In der Praxis sieht das manchmal so aus, dass Anleger die kürzer laufende Option automatisch auslaufen lassen und an deren Abrechnungstag die länger laufende Option manuell verkaufen.

Allein durch die Differenz der Zeitwerte können Sie hierbei schon oftmals Gewinne realisieren – selbst wenn die Aktienkurse unverändert geblieben sind.

13. Januar 2017

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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