USA-Iran-Konflikt als Auslöser: Gold und Öl starten weiter durch

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Wegen der Spannungen zwischen den USA und Iran geht es beim Öl und auch beim Gold nach oben. Lesen Sie hier die Hintergründe. (Foto: Africa Studio / shutterstock.com)

Der Rohstoffmarkt steht im Fokus zu Beginn des neuen Jahres. Der Grund dahinter ist einfach: Nach dem Tod des iranischen Topgenerals Soleimani sind die Finanzmärkte in Aufregung. Das sorgt wegen der Spannungen im Nahen Osten für steigende Notierungen am Ölmarkt. Gleichzeitig legt auch der Goldpreis weiter zu.

An den Standard-Aktienmärkten hingegen setzt sich gleich zu Beginn der neuen Woche der massive Abwärtstrend fort und die großen Indizes verlieren zwischen 1,5 und 2 %, wobei der DAX beispielsweise einmal mehr unter die Marke von 13.000 Punkten rutschte.

Beim Gold hingegen hat sich der deutliche Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Der Preis erreichte mit einem Höchststand von 1.588 USD im frühen Handel am Montag der höchsten Stand seit 2013. Dabei waren die Ereignisse rund um den Iran nur der letzte Faktor, die den Preis weiter angetrieben haben. Stellen Sie sich vor: Allein seit Anfang Dezember hat der Goldpreis um rund 8% zugelegt. Damals lag der Preis noch bei rund 1.450 USD pro Feinunze.

Unsicherheit treibt die Preise beim Öl und Gold weiter an

Wie der Konflikt zwischen de USA und Iran jetzt weitergeht, ist überhaupt nicht klar. Die Vergeltung des Iran steht noch aus und US-Präsident Donald Trump kündigt schon weitere Schläge gegen das Land an. Diese Ungewissheit lähmt in diesen Tagen die Aktienmärkte. Bei solch einer Ungewissheit ist es nicht verwunderlich, dass die Krisenwährung Gold deutlich im Preis ansteigt.

Nach dem extrem positiven Börsenjahr 2019 zeigt sich aber jetzt schon in den ersten Tagen des neuen Jahres, das uns womöglich stürmische Zeiten an den Börsen bevorstehen. Und tatsächlich ist eine Korrektur gerade bei den Standardaktien mehr als überfällig. Hier ist es in den vergangenen Monaten – vor allem in den USA – stetig nach oben gegangen. Immer wieder neue Rekordkurse meldete die Wall Street.

Doch so etwas kann nicht dauerhaft gut gehen. Da ist es auch wichtig für Sie, IIhr Vermögen breit zu steuern. Und genau das tun Sie, indem Sie auch die Anlageklasse Rohstoffe mit aufnehmen. Öl und Gold sollten auf jeden Fall dazugehören. Beim Öl bietet es sich beispielsweise an, auf große Ölkonzerne zu setzen. Die bieten Ihnen den Vorteil von stetigen Dividendenzahlungen.

Beim Gold ist es Ihrer persönlichen Risikoneigung überlassen, welche Anlageklasse Sie wirklich wählen. Auch hier können Sie natürlich auf Goldminenaktien setzen. Eine Basis für Ihr Depot bilden aber auf jeden Fall auch physische Investments in Barren oder Münzen.

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Heiko Böhmer
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