USA: So schlecht steht es um die Wirtschaft

Genau in 1 Woche wird Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt – dann beginnt ohne Frage eine neue Zeitrechnung.

Was uns alle erwartet, haben wir schon im Wochenverlauf auf der zum Teil bizarren Pressekonferenz gesehen.

Was Trump bringen wird

Medienvertreter, die kritisch über Trump berichtet haben, wurden von ihm links liegen gelassen. Solch ein Verhalten kennt man nicht von etablierten Staatslenkern.

Keine Frage: Donald Trump ist anders und das wird sich auch in seiner Politik niederschlagen.

Allerdings ist eine Sache auch klar: Die Wirtschaft in den USA steht nicht so gut da, wie es immer wieder nach außen hin dargestellt wird.

Ganz aktuelle Zahlen über massive Arbeitsplatz-Abbaumaßnahmen bei Großunternehmen zeigt mir ganz klar, wie schwierig die Lage in der größten Volkswirtschaft der Welt tatsächlich ist.

Wal-Mart und Boeing werden massiv Stellen abbauen

So plant Wal-Mart den Abbau von 1.000 Stellen und zwar in der Unternehmens-Zentrale in Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas.

Nun frage ich Sie: warum sollten 1.000 Arbeitsplätze in der Zentrale abgebaut werden, wenn alles rund läuft? – Aber das ist nur ein Beispiel.

Auch der große Flugzeug-Konzern Boeing plant den Abbau von Arbeitsplätzen. Aktuell sieht so aus, als ob hauptsächlich Ingenieure davon betroffen sind.

Aber ein Unternehmens-Sprecher erklärte auch, dass solche Programme zum Arbeitsplatz-Abbau auch für andere Unternehmens-Mitarbeiter auf den Weg gebracht werden sollen.

Boeing geht es eben alles andere als gut. So ist die Zahl der Neubestellungen bei dem US- Luftfahrt-Konzern zuletzt dramatisch eingebrochen.

Im Vergleich zu 2014 sind im vergangenen Jahr die Bestellungen um mehr als die Hälfte auf nur noch 668 eingebrochen.

Das ist das niedrigste Niveau seit 2010 und zeigt Ihnen ganz deutlich wie schwierig die Lage beispielsweise bei einem der Vorzeige-Unternehmen der Vereinigten Staaten aussieht.

Korrektur-Gefahr an den Finanzmärkten steigt an

Insofern wird auch Donald Trump bald erkennen, dass er allein in der Wirtschaft nur wenig wird ändern können.

Daher bin ich davon überzeugt, dass die Ernüchterung nach seiner Ernennung zum US-Präsidenten auch groß sein wird.

Den vielen blumigen Ankündigungen, die wir jetzt von ihm gehört haben, müssen Taten folgen.

Bleiben die aus, werden die Finanzmärkte enttäuscht reagieren und nach der jüngsten Rallye die Kurse deutlich absacken.

Insofern ist es gerade jetzt extrem wichtig, dass Sie sich aktiv um die Absicherung ihres Vermögens kümmern. Nur so können Sie der stürmischen Zukunft gelassen entgegensehen.

13. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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