USA und Deutschland: Immer mehr Gewalt auf den Straßen

Ein unruhiges Wochenende liegt hinter uns: Nach dem Polizistenmord in Dallas kam die USA nicht zur Ruhe.

In zahlreichen US Städten kam es wieder zu Demonstrationen. Oft genug gerieten ihr Demonstranten und Polizei erneut einander.

Die Bilanz des Wochenendes: Mindestens 200 Menschen sind dort bei Demonstrationen fest genommen worden.

Doch auch in Deutschland kam es am Wochenende zu gewalttätigen Ausschreitungen. Hier sorgte vor allen Dingen die massive Gewalt gegenüber Polizisten von Linksautonomen in Berlin für Schlagzeilen.

Selbst erfahrene Polizisten berichteten, dass sie solch ein Ausbruch der Gewalt seit vielen Jahren nicht mehr erlebt haben.

Die Bilanz der Krawalle in Berlin ist erschreckend: Bei den Krawallen in Friedrichshain wurden immerhin 123 Polizisten verletzt.

123 verletzte Polizisten bei Demo in Berlin

Solche Auseinandersetzungen sind immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Hier suchen sich kleine Gruppen ein Ventil, um der Gewalt freien Lauf zu lassen.

Für mich ist das auch immer ein Signal, das etwas falsch läuft – ob nun in Deutschland oder auch in den USA. Hier ist es Gewalt gegen schwarze US-Bürger und in Deutschland massive Proteste gegen die neue Nutzung von aktuell noch besetzten Häusern.

Grundsätzlich sind das beides Krisensignale. Diese Krisen können sich vor allen Dingen ausweiten. Bei solchen heftigen Auseiandersetzungen wird zudem immer wieder deutlich, wie brüchig doch der gesellschaftliche Frieden tatsächlich ist.

Bei einer klaren Verschlechterung der Lebenssituation ist es eben nicht mehr weit her mit der Solidarität. Das hat sich auch in Griechenland gezeigt zum Höhepunkt der Euro-Krise.

Damals brannten auf dem Platz vor dem griechischen Parlament auch Reifenstapel und viele Griechen gingen auf die Straßen. Die Proteste starteten friedlich – doch kam es immer wieder zu Eskalationen.

Griechenland hat gezeigt: Gewalt kommt immer überraschend

Bei einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise sehe ich auf jeden Fall auch die Gefahr von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Dabei sind dann die aktuell zu verzeichnenden Unruhen nur ein erster Anfang.

In den USA ist die Lage schon jetzt so brisant, weil so viele Schusswaffen im Umlauf sind. Nach dem Attentat in Dallas auf die Polizisten sind die Verkaufszahlen von Waffen sofort sprunghaft gestiegen.

Insgesamt tauchen immer mehr solcher Meldungen in den Medien auf – das ist schon besorgniserregend. Bei einem  aktiven Krisenschutz sollten Sie auch immer solche Dinge im Blick haben.

11. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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