Value-Tipp: Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

In den vergangenen Tagen erhielt ich einige Anfragen bzgl. des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Dieser Fonds steht auf den Empfehlungs-Listen meiner Börsendienste „Depot-Optimierer“ und „Einsteiger-Depot“.

Es findet dieser Tage eine Umstellung bei dem Fonds statt, die für Anleger aber keine große Bedeutung hat.

Sollten Sie in diesem Fonds investiert sein, können Sie das Schreiben Ihrer Bank, welches Sie über die Umstellung informiert, einfach zu Ihren Akten legen und brauchen nichts weiter zu tun.

Und wenn ich schon bei diesem Fonds bin, möchte ich  den Fonds noch denjenigen unter Ihnen, die ihn nicht kennen, kurz vorstellen:

Der Fonds im Kurzportrait

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen investiert in unterbewertete Aktien mit einer hohen Sicherheitsmarge, um das Risiko zu reduzieren, gleichzeitig aber auch die Rendite-Chancen zu erhalten.

Der Fokus liegt auf Small und Mid Caps (also Aktien von kleinen und mittelgroßen Firmen) mit Schwerpunkt Europa, die eine hohe Dividendenrendite erwarten lassen.

Der Fonds dient dem langfristigen Erhalt und Zuwachs des Vermögens.

Ob institutionelle Investoren wie Stiftungen, Versorgungs-Kassen und Versicherungen oder Privat-Anleger – das Ziel ist für alle gleich:

auf Dauer kein Geld zu verlieren und darüber hinaus eine mittel- bis langfristig überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

Abschließend möchte ich Ihnen noch einen Überblick darüber geben, wie der Fonds derzeit seine finanziellen Mittel investiert und welches die wichtigsten Positionen innerhalb des Fonds sind.

Zunächst möchte ich Ihnen aber noch 4 grundlegende Prinzipien von Frank Fischer, dem Fondsmanager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, mit auf den Weg geben:

Frank Fischers Prinzipien der Value-Strategie

Frank Fischer gilt als einer der erfolgreichsten Value-Investoren in Deutschland.

Er hat die 4 folgenden Grundsätze erstellt, die ein Value-Anleger seiner (und auch meiner) Einschätzung nach beachten sollte:

  1. Die „Sicherheitsmarge“

Eine hohe Sicherheitsmarge sollte beim Kauf einer Aktie das A und O sein. Der Einstandspreis sollte deutlich unter dem berechneten inneren Wert der Aktie liegen.

Das ist immer dann besonders gewinnbringend, wenn nervöse Aktionäre in Panik verkaufen und dadurch für „Ausverkaufs-Preise“ sorgen.

Sogenannte „Crash-Phasen“ sind also traumhafte Aktien-Kauf-Zeiten für Value-Investoren.

  1. Von Schwankungen profitieren

Märkte sind stets anfällig für Kurs-Schwankungen. Die so oft beschriebenen „effizienten Märkte“ existieren nur phasenweise.

Als Value-Investor sollten Sie bestrebt sein, Preisschwankungen zu Ihren Gunsten zu nutzen.

Wenn andere Anleger gierig werden, sollten Sie verkaufen und wenn andere Anleger Angst haben und sich in Panik von ihren Aktien trennen, sollten Sie bei unterbewerteten Aktien auf der Käuferseite stehen.

  1. Das „Unternehmens-Eigentümer-Konzept“

Denken Sie als Investor langfristig – wie ein guter Unternehmer. Sie sollten zu einem guten Preis in ein gutes Management und gute Produkte investieren.

  1. Das „Burggraben-Prinzip“

Der richtige Konzern für Ihr Investment sollte über einen Burggraben verfügen. Gemeint ist damit eine Marktposition, die dauerhafte Wettbewerbs-Vorteile garantiert.

Je tiefer und je ausgeprägter dieser Burggraben ist, umso dauerhaft ertragreicher ist die Marktstellung des Unternehmens.

So ist der Fonds derzeit positioniert

Der Fonds investiert derzeit 67,6% seines Fondsvermögens in Aktien, 18,8% in Absicherungs-Positionen, 8,03% in Gold, hält einen Kassenbestand in Höhe von 4,52% des Fondsvermögens und investiert 1,03% in Anleihen.

Die 5 größten Aktien-Positionen sind augenblicklich:

  1. Stada Arzneimittel (Anteil: 9,64%),
  2. die Google-Mutter Alphabet (Anteil: 4,88%),
  3. Berkshire Hathaway (Anteil: 4,51%),
  4. Washtec (Anteil: 4,08%)
  5. und Metro mit einem Anteil von 3,94%.

Fazit

Wenn Sie auf der Suche nach einem soliden Basis-Investment für Value-Anleger sind, ist der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen für Sie definitiv einen Blick wert.

23. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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