Vermögensverteilung optimieren: 10% Rendite pro Jahr

10% Rendite mit der richtigen Vermögensstruktur - stellen Sie jetzt die Weichen für Ihren Erfolg. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Vermögensverteilung in Deutschland: optimieren Sie Ihre Rendite im Juni – niedrige Zinsen

Ich habe hier im Kommentar bereits seit längerer Zeit prognostiziert, was jetzt passiert. Die Umschuldung in Griechenland, die spanischen Probleme, Italien, Irland, das deutsche Chaos.

Alles ist erwartbar gewesen – und die Notenbanken reagieren prompt so, dass Sie sich spätestens jetzt optimal für Ihre Rendite darauf einstellen können.

Die Vermögensverteilung in Deutschland ist weiterhin alles andere als optimal. Aktuell laufen die Investoren – vor allem auch institutionelle Investoren aus den „Family Offices“ – wieder in Heerscharen an den Märkten davon und investieren in Anleihen.

Scheinbar sind die trotz der niedrigen Zinsen noch lukrativ – das Risiko eines Bankrotts bildet sich hier nicht ab.

Optimal aber ist Ihre Vermögensverteilung anders. Meiden Sie Fehlinvestitionen jetzt im Juni, in dem die Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden. 10% Rendite sind weiterhin möglich – auch bei demnächst stärker schwankenden Aktienbörsen.

Aktien gerade in Deutschland vermieden – die Fehlinvestition

So klagte kürzlich angesichts dieser Chancen der international tätige Vermögensverwalter Gottfried Heller über uns Deutsche. Dort, wo amerikanische und britische Investoren gerade in der Krise Aktien suchen, meiden wir sie. Entweder gehen wir in Immobilien – diese Information allerdings ist nicht aktuell – oder in Zinstitel.

Die „Mitte“, reine Unternehmensbeteiligungen, meiden wir. Er hat ausgerechnet: trotz Ölkrise in den 70er Jahren, als der Ölpreis um das 4fache geklettert ist und der Halbierung des „S&P“-Indizes gewinnen Aktien.

Trotz der 80er Jahre in den USA mit einer Rendite von 16% auf 10 Jahre laufende Staatsanleihen. Trotz des schwarzen Freitags am 19. Oktober 1987 (Dow Jones verlor 23%).

Auch in den 90ern schafften Aktien insgesamt unter dem Strich Werte: Dax und S&P 500 sind in der Internet-Blase mit einem KGV von 33 belohnt worden. Telekom gar mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 100. Dies alles hat uns abgeschreckt und führt jetzt zur Fehlinvestition. 10% Rendite sind damit futsch.

Trotz Krisen stimmt Performance

Trotz dieser Krisen und dem Verlust am Neuen Markt oder auch an der amerikanischen Nasdaq ab März 2000 also hat Gottfried Heller die Erfahrung gemacht: über 40 Jahre waren 10% Rendite mit Aktien drin – mindestens. Modeinvestments in „heiße“ Aktien wie „LinkedIn“ als aktueller Neuemission lehnt er dabei ab.

Zertifikate lehnt er ab. Seine Bilanz allein für den „S%P 500“ in den USA: 40 Jahre lang 10% Rendite inklusive der Dividenden. Dies wird sich nicht ändern.

GeVestor.de meint: In meinen bisherigen Kommentaren zur Krise habe ich eine ähnliche Einschätzung zugrunde gelegt. Und ich bleibe dabei: Sachwerte sind in der aktuellen Inflationskrise sogar noch aussichtsreicher. 10% Rendite sind zu vorsichtig kalkuliert, wenn Sie Substanz kaufen.

Wer seine Vermögensverteilung optimieren möchte, kann jetzt statt niedriger Zinsen mit Aktien im Juni Fehlinvestitionen vermeiden. Immobilien allerdings nehmen im internationalen Vergleich in Deutschland noch zu wenig Gewicht ein. Hier können Sie ebenfalls investieren.

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Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.