Verschuldung USA 2011: brandgefährlich, aber harmloser als Griechenland

Die Verschuldung der USA ist gefährlich, aber eine Selbstbefreiung ist möglich. Griechenland reißt alles mit - Achtung. (Foto: Imilian / Shutterstock.com)

Die Verschuldung der USA ist gefährlich, aber die Macht der USA ist zu stark – eine Selbstbefreiung ist möglich. Griechenland reißt alles mit – Achtung.

USA mit brandgefährlicher Verschuldung 2011 – aber noch schlimmer ist Griechenland

Manchmal erwecken wir sicher den Eindruck, als habe sich alles Böse dieser Welt ausgerechnet in den USA versammelt.

Dem ist nicht so: die Amerikaner sind hoch verschuldet, aber haben verglichen mit uns in der Eurozone fast noch eine komfortable Situation. Glauben Sie mir: die USA werden anders agieren können als unser marodes Europa.

Europa und besonders die Eurozone drohen auseinanderzufallen. Dies kann in den USA auch passieren, aber die Gefahr ist lange nicht so groß wie bei uns. Es gibt einen ganz einfachen Trick, den die USA anwenden können – wir nicht. Auf den Trick aber können Sie sich fast verlassen.

Sozialversicherungen entscheidend – unbemerkt

Die Verschuldung bei uns in der Eurozone sowie in den USA ist deshalb so brisant, weil noch lange nicht alle Risiken aufgedeckt sind. In den Sozialversicherungskassen schlummern Bomben. Das ist der Kern des Problems.

Allein in Deutschland sind die künftigen Pensionsverpflichtungen so hoch, dass die Verschuldung konservativ gerechnet dreimal so hoch ist wie aktuell. Gehen Sie von einer Schuldenquote in Höhe von zumindest 300% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus.

Damit wären sämtliche volkswirtschaftlichen Kriterien für einen klassischen Staatsbankrott übererfüllt. Ab 100% Schuldenquote spätestens gilt ein Staatsbankrott als ausgemacht. Zumindest als unabwendbar.

Pensionsverpflichtungen lassen sich streichen

Ähnlich dramatisch ist die Situation in den USA weiterhin. Verglichen mit unserer Schuldenquote sind die Amerikaner dann sogar wieder Spitzenreiter in der Gefahrenliste. Aber: Sie können diese „Verbindlichkeiten“ gegenüber den Bürgern umformen, einschränken und letztlich sogar streichen.

Die politische und juristische Macht haben die USA. Ganz im Gegensatz zur Eurozone oder inbsesondere uns in Deutschland. Künftige Pensionäre und Rentner haben durch ihre Zahlungen Ansprüche gegen die Kassen erworben, die sich nicht einfach streichen lassen.

Leistungen werden gestreckt

Schon jetzt versucht unsere Politik nahezu alles. Das Rentenalter ist auf 67 Jahre gestiegen, obwohl es kaum jemand als Arbeitnehmer erreicht. Die Auszahlungen sind denkbar gering, auch wenn sie gelegentlich um eine Inflationsrate von 1% wieder angehoben wird.

Zuzahlungen zu anderen Leistungen werden erhoben, staatliche Zuzahlungen gesenkt. Daher versucht der Staat auch bei uns bereits alles – Alles aber können nur die Amerikaner streichen.

GeVestor.de meint: deshalb sind die Amerikaner in der Krise leistungsfähiger. Sie können die eigentliche Spitze des Eisbergs, die Pensionsverpflichtungen, eines Tages einfach abschaffen. Die Eurozone wird an solche Themen gar nicht denken können, sie zerfällt bereits vorher.

Als Schutz können Sie einen Teil Ihres Vermögens im Norden Europas investieren. Ein ETF börsengehandelter Fonds auf die skandinavischen Länder reicht.


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Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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