Volksverdummung durch Politik und Medien

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Deutschland ist nicht nur der neue kranke Mann in Europa. Sondern der Euro auch ein Desaster. Warum, erfahren Sie hier. (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Tagtäglich werden Sie von Politikern und Mainstream-Medien veräppelt. Denn diese zeigen Ihnen eine Realität auf, die eher einem Hollywood-Film entspringt, als den wahren Zuständen in Deutschland und Europa  entspricht.

In dieser aktuellen Beitragsreihe haben wir Ihnen bereits zwei schlimme Fakten verraten, mit denen weder Politiker noch Journalisten hausieren gehen.

Das Euro-Desaster

  1. Zum einen, dass der Euro ein historischer Fehler war. Denn die Südländer, die für den Eintritt in den Euroraum gar nicht gerüstet waren, konnten so ihre hohen Staatsschulden weiter durch niedrige Zinsen finanzieren, für die hauptsächlich deutsche Haftungsgarantien gegeben wurden.
  2. Und zum anderen wird der Euro nur im Rahmen einer fatalen Transferunion überleben – zu Lasten der Deutschen. Das wird letztlich auch ein gravierender Wohlfahrts- und Wachstumsverlust bedeuten. Aber das ist noch längst nicht alles an den unbequemen Fakten.
  3. Deutschland ist der kranke Mann Europas

So sieht es aus: Drei politische Fehler machen Deutschland zum kranken Mann Europas. Zum einen ist da das demografische Problem, wenn die Babyboomer in Rente gehen.

Zum anderen hinsichtlich der Exportwirtschaft. Wenn die sogenannten Schwellenländer anfangen, die Maschinen selber herzustellen, die sie bisher gekauft haben, bedeutet dies ein großes Problem für die die deutsche Exportwirtschaft.

Denn diese Einnahmen werden wegbrechen, wie in der Sonne geschmolzene Eisplatten.

  1. Deutschlands Standort wird geschwächt

Die deutsche Wirtschaft ist alles andere als unverletzlich. Auch wenn Ihnen die Politiker und die Medien das tagtäglich vorgaukeln. Sehen Sie: Gerhard Schröders Arbeitsmarktreformen (Agenda 2010) werden sukzessive wieder ins Gegenteil verkehrt.

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Wie? Ganz einfach: die Energiewende wird den deutschen Steuerzahler über eine Billion Euro kosten. Die sogenannte Euro-Rettungspolitik beschert Ihnen hunderte Milliarden Euro an Haftungsrisiken. Und die Flüchtlingspolitik wird Sie ähnliche Summen kosten.

Das alles birgt ungeahnte Risiken für eine ungewisse Zukunft in einer Welt, die längst aus den Fugen ist.

  1. Die EZB treibt die Staaten in Gläubiger-Schuldner-Verhältnisse

Eigentlich ist laut Artikel 123 des EU-Vertrages die Monetisierung von Staatsschulden verboten. Und trotzdem wird sie gemacht: Durch den Ankauf von Staatspapieren durch die Europäische Zentralbank.

Damit werden aber die Zinsen der EU-Wackelstaaten noch weiter gedrückt. Schlimmer noch: Sie werden erst dazu angeregt, sich noch mehr zu verschulden.

Damit treibt die EZB Mitgliedsstaaten regelrecht in ein Gläubiger-Schuldner-Verhältnis. Viele Experten prophezeien schon jetzt, dass dies noch mehr Spannungen und Streit erzeugen wird.

Dabei gibt es momentan keine Deflationsgefahr, die diese Ankäufe weiter rechtfertigen würden.

Vielmehr gibt die EZB als Käufer von Staatsanleihen damit den Regierungen zusätzlichen Anreiz, notwendige Strukturreformen weiter aufzuschieben. Insbesondere in den Südländern.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.