Volle Kraft voraus: Charttechnik gibt grünes Licht für den DAX

Der DAX hat die Chance genutzt und den Doji am 1. Handelstag in eine Rallye umgewandelt. Seitdem kennen die Kurse kein Halten mehr. (Foto: gopixa / Shutterstock.com)

Jetzt zündet der DAX seine Rakete! Wie angekündigt, gab der Abverkauf am ersten Handelstag des Jahres ein starkes Signal. Das wurde jetzt bestätigt mit zwei positiven Handelstagen in Folge. Und schon ist der DAX auf dem Hoch vom Dezember. So kann die Party weitergehen.

DAX im Tageschart

Hier sehen Sie im Chart den Doji. Darauf zeigt der gelbe Pfeil. Es gab einen starken Abverkauf im Laufe des Tages und danach stiegen die Kurse wieder. Am Ende bleibt ein langer Docht nach unten und die Kerze hat nur ein kleinen Körper. Das kann ein bullisches Signal sein, wenn die Kurse daraufhin in den nächsten Tagen weiter anziehen. Genau das ist hier geschehen.

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Heute war allerdings schon der Widerstand des Dezember-Hochs merklich. Wenn die Kurse der Theorie folgen, sollte der Widerstand in der nächsten Woche geknackt werden. Garantiert ist das nicht, aber die Chancen stehen gut.

Sie sehen deutlich, was die nächste Marke wäre, würde der Widerstand überwunden: das Allzeithoch bei rund 13.530 Punkten. Wenn die Kurse sich in den nächsten Tagen nicht aufhalten lassen, ist es durchaus wahrscheinlich, dass wir bereits im Januar ein neues Allzeithoch im DAX sehen. Wer hätte das noch vor wenigen Wochen geglaubt? Charttechnisch gab es aber plötzlich einen Lichtblick durch den Doji und die Chance wurde genutzt.

Daran erkennen Sie gut, wie nützlich die Analyse der Charts sein kann, um sich bessere Chancen im Markt zu verschaffen. Hätte es am Dienstag keinen Doji gegeben, würden wir jetzt wohl eher unter der 13.000 stehen.

EUR/USD wieder über 1,20

Mit dem Start ins neue Handelsjahr hat das Währungspaar Euro US-Dollar eine wichtige Hürde genommen. Die Kurse notieren seit Dienstag über 1,20 EUR/USD. Weit ging die Rallye aber noch nicht. Dieser Bereich im Chart ist offensichtlich hart umkämpft, denn die Kurse befinden sich immer noch auf diesem Niveau und haben sich die gesamte Woche nur in einem sehr engen Rahmen bewegt.

Hier gilt es also darauf zu achten, in welche Richtung der Ausbruch nächste Woche kommt. Schaffen die Bären es die Kurse wieder unter 1,20 zu drücken oder gewinnt der Euro weiter an Stärke, sodass wir uns an die 1,25 annähern werden?

Wichtig ist dabei zu wissen, dass der aktuelle Bereich das Jahreshoch von 2017 darstellt. Werte darüber sind schon sehr lange her. Über 1,20 notierten wir zuletzt im Dezember 2014! Danach ging es mit dem Euro bergab, bis Anfang Januar 2017 wurden sogar Kurse unter 1,04 EUR/USD erreicht. Doch dann gab es einen Kurswechsel und seitdem steigt der Euro in Wellenbewegungen relativ konstant. Eine Trendfortsetzung wäre durchaus denkbar. Dazu muss aber der schier ewige Widerstand um die 1,20 nachhaltig fallen.


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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