VW: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue

VW war lange aus den Schlagzeilen. Nun sind Top-Manager wegen des Verdachts auf Untreue in den Fokus der Staatsanwälte geraten. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Volkswagen war viel zu lange aus den Schlagzeilen.

Seit heute hat das Warten ein Ende: Top-Manager sind wegen des Verdachts auf Untreue jetzt in den Fokus der Staatsanwälte geraten.

Insbesondere geht es um den Betriebsrats-Chef Bernd Osterloh und dessen Vergütung.

Erneutes Ermittlungs-Verfahren

Ausgehend von der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde gegen diese Vorstände von VW ein weiteres Ermittlungs-Verfahren eingeleitet.

Gleich 4 Top-Managern wird vorgeworfen, Betriebsräten finanzielle Vorteile verschafft haben. Das Strafrecht spricht in diesem Zusammenhang von Untreue.

Auch wenn Betriebsrats-Chef Osterloh Kernpunkt der Ermittlungen ist – gegen ihn selbst wird nicht ermittelt.

Darf ein Betriebsrat Bonuszahlungen erhalten?

Letztlich soll offenbar in 1. Linie überprüft werden, ob ein Betriebsrat Bonuszahlungen erhalten darf; die ist nämlich im Fall Osterloh geschehen.

Dessen Grundeinkommen liegt übrigens bei 200.000 € pro Jahr.

War das Geschäftsjahr für VW solide, soll er wie die Manager einen Bonus für den Erfolg verrechnet bekommen haben. In guten Jahren kam er somit auf weitere 500.000 € und mehr.

Offiziell begründet VW die Boni-Zahlungen an Betriebsräte damit, dass die Verträge von Führungskräften und Gewerkschaftern ähnlich sind.

Bei Osterloh kommt hinzu, dass er in den vergangenen Jahren mehrere Angebote bekommen hatte in das Management aufzusteigen. Das hätte sein Gehalt auf 5 Mio. € pro Jahr erhöht.

Aber Osterloh lehnte ab und wollte den Posten als Betriebsrats-Chef beibehalten. Das könnte den ganzen Akt wiederum schnell aushebeln.

Denn laut Betriebsverfassungsgesetz sollen Arbeitnehmer-Vertreter entsprechend ihrer Aufstiegs-Chancen entlohnt werden.

Die teuersten Fehler beim Optionen-Handel

Sie verbringen zu viel Zeit vor dem Bildschirm. Kontrolle ist gut und schön. Und niemand verbietet es Ihnen sich Ihre Kurse im Depot anzuschauen.

Doch wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift. Das gilt insbesondere für Trader, die den ganzen Tag die Broker-Software geöffnet haben.

Wer ständig den Markt beobachtet und jede kleine Schwankung mitbekommt, wird früher oder später darauf reagieren – auch wenn das gar nicht der Plan war.

Deshalb sind Computer-Programme oftmals die besseren Trader – vorausgesetzt, sie sind richtig programmiert.

Denn sie ignorieren jegliche Emotionen und handeln ausschließlich nach ihren Vorgaben. Dagegen können Sie als menschlicher Trader nicht gewinnen:

Zu oft lassen sich Anleger verunsichern, brechen einen eigentlich profitablen Trade ab oder starten einen neuen, weil eine Kursbewegung ihnen eine Idee gab.

So funktioniert lukratives Optionen handeln aber nicht.

Es hat einen guten Grund, warum die Mehrheit der Aktionen an der Börse inzwischen von Computer-Programmen übernommen wird: Die halten sich an ihre Regeln und sind völlig gefühllos.

Sie als Investor können sich dies aber auch zu Nutze machen: Arbeiten Sie mit festen Stops für den Einstieg und für den Ausstieg!

Sobald Sie diese Marken in Ihrer Handels-Software festgelegt haben, schließen Sie das Programm.

So bekommen Sie entweder den gewünschten Einstieg und haben die Chance auf einen hochprofitablen Trade oder Sie nehmen einfach den nächsten.

Jedem Trade hinterherzujagen kostet nicht nur Nerven, sondern letztlich auch viel Geld. Genauso ist es beim Verkauf:

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, akzeptieren Sie den jeweiligen Kurs und halten Sie nicht Ihren Kontrakt in der bloßen Hoffnung, die Kurse könnten ja noch besser werden.

Ein kleiner verrechneter Verlust ist definitiv besser, als eine gravierende Schiefstellung im Portfolio.

Machen Sie es wie die Fallschirmspringer: Die Reißleine sollte nicht erst gezogen werden, wenn Sie am Boden angekommen sind!

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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