Währungsgewinne versteuern – So erhöhen Sie Ihre Nettorendite

Angesichts der Griechenland-Katastrophe und der kommenden Großbritannien-Katastrophe klappt der Euro langsam zusammen – das lässt sich kaum noch vermeiden.

Wer zockt und gegen den Euro wettet möchte, der muss die anfallende Währungsgewinne versteuern. Wieso Sie dabei Steuern sparen können, verraten wir Ihnen.

Fremdwährungskonten: Hier zahlen Sie Steuern

Wer es wie viele bevorzugt, Geld auf Fremdwährungskonten anzulegen, muss Steuern zahlen.

Für die Tagesgeldzinsen kassiert der Staat Abgeltungsteuer, für Währungsgewinne darüber hinaus Einkommensteuer. Dies können Sie aber verhindern.

Achtung: Auf einem Währungskonto anzulegen, nutzt der Staat, um die Währungsgewinne (nicht die Tagesgeldzinsen) selbst 10 Jahre lang abschöpfen zu können.

Er unterstellt Gewinnerzielungsabsichten, die steuerbar sind. Ihre Gegenstrategie:

Währungsgewinne versteuern – gewusst wie

Sie können Fremdwährungen jenseits von Geldkonten anlegen. Im Banktresor oder zu Hause – auch ohne es zu verheimlichen. Fehlt die Verzinsung von Konten, bleibt es bei der bisherigen Regelung.

Danach müssen Sie lediglich dann Währungsgewinne versteuern, wenn Sie die durch Verkauf ein Jahr nach Erwerb realisieren.

Wer mit Währungen „zocken“ möchte, kann dies auch steueroptimiert machen. Währungen sind allerdings kaum zu kalkulieren. Daher empfehlen wir Ihnen:

Investieren Sie nur einen kleineren Anteil Ihres Vermögens in Währungsspekulationen. Und wenn – halten Sie sich möglichst an einen Experten.

12. April 2010

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Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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