Warren Buffett krank: Berkshire Hathaway nach wie vor stabil

Warren Buffett hat in der Öffentlichkeit eine Prostata-Erkrankung eingerämt.

In einem „Brief an die Aktionäre“ aber beruhigt er die Aktionäre gleich wieder.

Er fühle sich – sinngemäß – bestens und arbeite einfach weiter für Berkshire. Das wirft aber erneut Fragen auf, wenn Sie in diesen Wert investiert sein sollten.

Wie lange bleibt Buffett Chef von Berkshire?

Denn schon lange steht die Frage im Raum, wann Buffett den Vorstandsvorsitz abgibt und wie es mit dieser großen Aktie dann weitergehen wird. Allerdings:

Die Nachfolge von Buffett scheint geregelt, sodass weder kurzfristig noch längerfristig für das Unternehmen selbst ein größeres Problem auftauchen sollte.

Die Beteiligungsstruktur von Berkshire Hathaway wird sich unserer Einschätzung nach langfristig nicht ändern. Coca-Cola, Wells Fargo oder die deutsche Münchner Rück zählen zu den bekannten Investments des Unternehmens.

Langfristig ist Investmentphilosophie geregelt

Damit hat Berkshire sich auch für die Zukunft gerüstet. Zudem ist glaubwürdig, dass Buffett für das Unternehmen weiter arbeiten wird. Auch die Aktionäre scheinen nicht beunrihigt zu sein, denn der Aktienkurs ist aktuell  in Europa noch einmal auf mehr als 91.500 Euro gestiegen. Schließlich ist auch wichtig:

Warren Buffett hat bereits im Februar in einem Investorenbrief geschrieben, dass ein „hervorragender Kandidat“ gefunden ist Für diesen Kandidaten soll es zudem bereits zwei Ersatzkandidaten geben, die ebenfalls geeignet sind.

  • Der Verwaltungsrat von Berkshire hat die Lösungen dem Vernehmen nach bereits abgesegnet.
  • Zudem hatte Buffett nicht nur für sich, sondern auch für seinen legendären Compagnon Charlie Munger eine Alternative gefunden.
  • Deshalb wird das Unternehmen selbst aus unserer Sicht in besten Händen bleiben. Auf der anderen Seite gilt:
  • Wer die legendäre Hauptveranstaltung mit dem Investmentguru noch einmal erleben möchte, wird sicherheitshalber in diesem Jahr reisen müssen.

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Achtung: Wenn Sie die Aktie haben, könne Sie aus unserer Sicht den Wert weiter halten. Wir rechnen mit einer positiven Reaktion der Börsen auf die diesjährige Hauptversammlung, auch nach Buffetts Eingeständnis. Denn:

Die Beteiligungen sind profitabel genug, die Stimmung ist glänzend und Buffett hat mit verschiedenen Zukäufen in den vergangenen Jahren (z. B die legendäre Eisenbahn-Investition) Berkshire selbst auf mögliche US-Krisenjahre bestens vorbereitet. Berkshire gibt es auch als günstige B-Aktie.

Mehr zum Thema: Warren Buffett: Das Investment-Genie

18. April 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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